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Possession - Das Dunkle In Dir

(USA 2012)

Originaltitel: Possession, The
Alternativtitel:
Regie:
Ole Bornedal
Darsteller/Sprecher: Jeffrey Dean Morgan, Kyra Sedgwick, Grant Show, Natasha Calis, Quinn Lord, Madison Davenport, Matisyahu,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Nach der Scheidung von Clyde und Stephanie Brenck besuchen die Mädchen ihren Vater regelmäßig am Wochenende. Auf einem Flohmarkt kauft die jüngere Tochter Emely eine geheimnisvolle Holzbox und verändert sich fortan immer mehr. Unheimliche Dinge geschehen und als Clyde schließlich herausfindet, dass es sich um eine Dibbuk-Box handelt, die als Gefängnis für einen jüdischen Dämon dient, ist es fast zu spät. Er sucht Hilfe bei einem jungen jüdischen Rabbiner, der versucht, einen Exorzismus durchzuführen, doch ist Emely noch zu retten? Und was ist der Preis dafür?

Zunächst einmal: „Possession – Das Dunkle In Dir“ hat nichts mit dem fast gleichnamigen Film von Andrzej Zulawski aus dem Jahr 1981 zu tun, in dem Sam Neill und Isabelle Adjani brillierten. Vielmehr ist dieser Film eine weitere Eintragung in das Genre des Exorzisten-Genres, das seit „Rosemary’s Baby“, „Der Exorzist“ und „Das Omen“ Anfang der 70er Jahre immer mal wieder interessante Beiträge hervorbringt, zuletzt unter anderem „Der Letzte Exorzismus“, der ironischerweise und dem Titel widersprechend eine Fortsetzung erhielt.

„Possession – Das Dunkle In Dir“ dürfte aber fast jedem, der das Genre mag, gefallen, denn er hält sich strikt an alle Regeln, die seit „Der Exorzist“ im Grunde fast unverändert feststehen. Mehr als ein solider Genrebeitrag will der Film auch gar nicht sein und das ist gut so, denn warum sollte jeder Film immer innovativ neu sein, wenn er doch viel sinnvoller einfach gute Unterhaltung bieten kann? Produziert von Sam Raimi – der mit „Drag Me To Hell“ bereits 2009 dem straighten Horror Referenz erwiesen hat – liefert Regisseur Ole Bornedal, der nach „Nightwatch“ in den 90ern und dem eigenen US-Remake davon nicht die ganz große Karriere gemacht hat, die man sich von ihm erhofft hatte, einen angeblich auf wahren Begebenheiten beruhenden Horrorfilm ab, der das meiste richtig macht.

Große Überraschungen bleiben zwar aus, aber alleine das beängstigend gute Spiel von Natasha Calis als „Emely“ begeistert, denn natürlich steht und fällt der Film mit der Hauptrolle des besessenen kleinen Mädchens. Wäre hier keine überzeugende Leistung geboten worden, hätten man den Film schnell abhaken können. Jeffrey Dean Morgan als verzweifelt um das Seelenheil seiner Tochter kämpfender Vater ist überzeugend, während Kyra Sedgwick als Mutter etwas blass bleibt. Schön wäre es gewesen, wenn Madison Davenport als ältere Tochter noch etwas mehr zu tun bekommen hätte. Matisyahu als jüdischer Exorzist hätte ebenfalls etwas mehr Raum bekommen können, denn die Figur war eigentlich ziemlich interessant als streng gläubiger aber trotzdem aufgeschlossener Rabbiner.

Stilistisch bietet der Film eher farblose, kalte Bilder, aber ein paar sehr schöne Kameraeinstellungen, die in Erinnerung bleiben. Die Horroreffekte sind nicht extrem schockierend, aber wohl dosiert und passend, so dass eine ordentliche Atmosphäre aufkommt. Ein paar Logiklöcher – warum kriegt in einem Krankenhaus nachts keiner mit, dass da beim Exorzismus ordentlich Lärm gemacht wird und wieso ist da auch bei einer lauten Verfolgungsjagd durch die Gänge weder ein Krankenhausangestellter noch ein Patient zu sehen, der mal nach dem Rechten schaut – muss man hinnehmen, aber wer von einem reinen Horrorfilm immer nachvollziehbare Logik erwartet, sollte sich wohl sowieso einem anderen Genre zuwenden.

Sehr gelungen ist das Covermotiv, das in ähnlicher Form zwar auch im Film vorkommt, da aber (natürlich) längst nicht mehr so beeindruckend wirkt.

„Possession – Das Dunkle In Dir“ ist ein gradliniger Horrorfilm ohne überflüssigen Humor oder eine banale Lovestory, irgendwo zwischen „Poltergeist“ und „Der Exorzist“ und mit ein paar modernen Japan-Horror-Anklängen, der Fans des Genres zufriedenstellt. Kein Klassiker für die Zukunft, aber ein ausgesprochen unterhaltsamer und solider Genrebeitrag.

Die deutsche Blu Ray von Studiocanal ist ungeschnitten ab 18 und bietet eine gute Bildqualität und ebenso einwandfreien Ton in Deutsch und Englisch, sowie deutschsprachige Untertitel. Als Bonus gibt es einen Audiokommentar des Regisseurs, eine Dokumentation über den (angeblich) wahren Fall, der als Inspiration diente und den Trailer zum Film in Deutsch und Englisch. Rundherum solide, sowohl was Film als auch Veröffentlichung angeht. (A.P.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


Alles von Ole Bornedal in dieser Datenbank:

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- Deliver Us From Evil (Dänemark, Schweden 2009)
- Dina - Meine Geschichte (BRD, Dänemark, Frankreich, Norwegen, Schweden 2002)
- Freeze - Albtraum Nachtwache (USA 1997)
- Nightwatch - Nachtwache (Dänemark 1994)

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