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Oculus

(USa 2014)

Originaltitel: Oculus
Alternativtitel:
Regie:
Mike Flanagan
Darsteller/Sprecher: katee Sackhoff, Karen Gillan, Brenton Thwaites, Rory Cochrane, Annalisa Basso,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Als Kaylie und Tim noch Kinder waren starben ihre Eltern auf unheimliche Weise. Tim kam für Jahre in eine psychiatrische Einrichtung weil vermutet wurde, dass er seinen Vater erschossen hatte. Kaylie wuchs in Heimen auf. An seinem 21. Geburtstag wird Tim als geheilt entlassen und von seiner Schwester erwartet. Diese glaubt, dass ein unheimlicher Spiegel im Elternhaus als Heim für das Böse dient. Gemeinsam mit Tim plant sie, diese Vermutung wissenschaftlich zu untersuchen, während er der Sache skeptisch gegenüber steht. Schon bald geschehen wieder unheimliche Dinge. Realität und Wahnvorstellungen verschwimmen immer mehr…

Seit dem Erfolg der Filme „The Conjuring“ und „Insidious“ sind klassische Grusel-/Spukhausfilme wieder ziemlich angesagt und ziehen natürlich auch Epigonen nach sich, so beispielsweise „Sinister“. In die gleiche Kerbe schlägt „Oculus“. Aufgrund der Handlung – fast alles spielt innerhalb des Hauses und es werden zahlreiche Überwachungskameras benutzt – hätte man die Spukhausgeschichte gut in Form des immer noch angesagten Found Footage-Stils umsetzen können. Zum Glück ist das nicht passiert, denn mal ehrlich: das mag man langsam wirklich nicht mehr sehen.

Die Storyidee ist recht gut. Man weiß zwar von Anfang an, dass die Eltern sterben werden, aber das stört nicht besonders. Interessant ist, dass die inzwischen erwachsene Tochter wissenschaftlich nachweisen möchte, dass hier Unheimliches am Werke ist, während der Bruder nach Jahren in der Psychiatrie scheinbar geheilt ist und ein neues Leben beginnen will.

Formal wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt, was aber, sobald man das erkannt hat, leicht verfolgbar ist. Abgesehen davon, dass hin und wieder etwas zu oft zwischen der Vorgeschichte und der Haupthandlung gewechselt wird, bietet der Stil einiges an Abwechslung. Nach gut 70 Minuten verschmelzen die beiden Zeitebenen immer mehr miteinander, was optisch und inszenatorisch gut gelöst ist.

Im Wesentlichen werden die Regeln des Spukhausfilms eingehalten. Der mächtige Spiegel ist recht beeindruckend, es gibt immer wieder ein paar typische Schockmomente, ein bisschen Blut wird auch geboten, ohne, dass der Film für reine Splatterfans interessant werden würde, und einige gelungene Kameraeinstellungen wissen zu gefallen. Hier und da kommen Erinerungen an „Shining“ auf und auch die Besonderheiten des modernen asiatischen Horrorfilms („Ring“) blitzen hier und da auf.

Dass dennoch keine ganz intensive Gruselstimmung aufkommt liegt unter anderem an den spröde aufspielenden Darstellern, die weitgehend blass bleiben und nur eine solide Leistung bieten. Man fiebert einfach nicht mit den Figuren mit und die Überraschungen halten sich in Grenzen. Am bekanntesten ist noch Katee Sackhoff, die man vor allem aus „Battlestar Galactica“ und durch zwei selbstironische Gastauftritte in „Big Bang Theory“ kennt. Karen Gillan – zuletzt auch in „Guardians Of The Galaxy“ zu sehen – könnte in näherer Zukunft den großen Durchbruch schaffen, wenn sie gute Rollen bekommt. Erwähnenswert ist vor allem aber Annalisa Basso, die Kaylie als Kind spielt und eigentlich die beste Leistung im Film abliefert. Regisseur Mike Flanagan sollte man zudem auf jeden Fall mal im Auge behalten, denn Talent ist auf jeden Fall vorhanden.

Auch, wenn „Oculus“ atmosphärisch nicht ganz an einige Konkurrenten herankommt, weiß der Film doch gut zu unterhalten, was an der interessanten Storyvariation liegt, aber auch an der guten Musikuntermalung und der fast altmodischen Optik ohne nervige Wackelkamera oder Stroboskopschnitte. Vor allem in der ersten Hälfte wird die Geschichte auch recht langsam erzählt, nur, um dann zum Ende hin wirklich böse zu werden. Die Gruseleffekte sind okay (beispielsweise Glühbirne, Fingernägel, glühende Augen und so weiter), aber eben nicht besonders neu. Interessant ist schließlich auch das Ende, das die Möglichkeit bietet, das vorher gesehene aus anderer Perspektive zu bewerten.

„Oculus“ erfindet das Spukhaus-Genre nicht neu, reiht sich aber gut in die Reihe neuerer Filme dieser Art ein.

Die deutsche Blu Ray Disc kommt von Universum Film und liefert eine sehr gute Bild- und Tonqualität ab. Das ist bei einem aktuellen Film nicht anders zu erwarten. Die Ausstattung ist ordentlicher Standard. Deutscher und englischer Ton, deutschsprachige Untertitel für Hörgeschädigte und als Bonusmaterial gibt es einen Audiokommentar, ein typisches Making Of, den Trailer und ein paar Deleted Scenes. Als Höhepunkt ist der Kurzfilm „Oculus: Chapter 3“ enthalten, auf dem der Hauptfilm basiert und der zeigt, dass man auch mit einfachen Mitteln gute Arbeit abliefern kann. Ziemlich gelungen ist zudem das Covermotiv. (A.P.)




Alles von Mike Flanagan in dieser Datenbank:

- Spiel, Das (USA 2017)
- Ouija - Ursprung des Bösen (USA 2016)
- Oculus (USa 2014)

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