//GOOGLE ANALYTICS // FACEBOOK

Impressum

-
ALLE FILME VON A-Z ...

GENRES
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
ACTION / ABENTEUER
THRILLER / KRIMI
KOMÖDIE
SCIENCE FICTION / FANTASY
HORROR / SPLATTER / MYSTERY
DRAMA
KINDER / JUGEND
MUSIK / MUSICAL
KRIEG
EROTIK
WESTERN
ANIMATION
DOKUMENTATION / KURZFILM
FERNSEHSERIEN
HÖRSPIELE / HÖRBÜCHER
BÜCHER
SOUNDTRACK

DIE 25 NEUESTEN KRITIKEN
- Kong Island - Mighty Gorga
(USA 1969)
- Die Mächte des Lichts
(USA 1982)
- The Assassin
(Hongkong 1993)
- Pumpkinhead - Asche zu Asche
(Großbritannien, Rumänien, USA 2006)
- Splinter
(USA 2008)
- Bone Tomahawk
(USA 2015)
- Unfriend
(Deutschland 2016)
- True North
(Deutschland, Großbritannien, Irland 2006)
- Defcon 2012 - Die verlorene Zivilisation
(USA 2010)
- Alice im Wunderland - Hinter den Spiegeln
(USA 2016)
- Mark Brandis - Raumkadett – Episodenführer Folge 11 - 20 (Hörspielserie)
(BRD 2017)
- Slow Fade - Die Nacht der Entscheidung
(Hongkong 1999)
- Cycle Of Fear - Prayers Beads
(Japan 2004)
- The Diabolical
(USA 2015)
- Batman vs. Superman: Dawn of Justice
(USA 2016)
- Footsoldiers Of Berlin
(Großbritannien 2012)
- Die Bande Des Captain Clegg
(England 1962)
- Valerian - Die Stadt Der Tausend Planeten
(Frankreich 2017)
- London Has Fallen
(Bulgarien, Großbritannien, USA 2016)
- Stryker
(Philippinen, USA 1983)
- Werewolf Rising
(USA 2014)
- Planet der Stürme
(Sowjetunion 1962)
- See No Evil 2
(USA 2014)
- Dorian Hunter – Dämonenkiller – Episodenführer Folge 31-40 (Hörspielserie)
(BRD ab2016)



Dreams In The Witch House

(USA 2005)

Originaltitel: Dreams In The With House
Alternativtitel:
Regie:
Stuart Gordon
Darsteller/Sprecher: Ezra Godden, Chelah Horsdal, Jay Brazeau, Campbell Lane,
Genre:


Der Student Walter Gilman, immer knapp bei Kasse, mietet sich in das Dachzimmer in einem schäbigen, rattenverseuchten Haus ein, weil dies das einzige ist, das er sich leisten kann. Er will in Ruhe an seiner Doktorarbeit über die String-Theorie arbeiten, in der es um die Überschneidung verschiedener Dimensionen geht und die Frage, ob es an den Schnittpunkten möglich ist, dieser zu überschreiten. Von Anfang an geschehen in dem Haus merkwürdige Dinge und Walter wird von Alpträumen geplagt. Als er im Nachbarzimmer die junge, alleinerziehende Francis mit ihrem Baby Denny kennenlernt und sich mit ihr anfreundet, ahnt er noch nicht, dass dahinter laut einem religiös verblendeten Hausbewohner ein schrecklicher Plan einer Hexe steckt, was der junge Student natürlich nicht glauben mag. Er wird sein blutrotes Wunder erleben…

Die amerikanische „Masters Of Horror“-Fernsehserie war Mitte der Nuller-Jahre eine echte Sensation unter Horrorfans, weniger wegen der Filme selbst – die oft sehr gut waren -, als aufgrund der Tatsache das viele der größten lebenden Horror-Regisseure hier ihren Beitrag leisteten, und zwar nicht selten in Form besserer Filme, als einige in den Jahren zuvor zustande gebracht hatten. John Carpenter, Dario Argento, Joe Dante und Tobe Hooper sind nur einige von ihnen und natürlich wurde auch Stuart Gordon angeboten, mitzuarbeiten, was dieser sich nicht entgehen ließ. Zumal seine größten Erfolge – natürlich „Re-Animator“ und „From Beyond“ – schon länger zurücklagen und er hier wieder seiner großen Liebe, der Verfilmung von Stoffen von H.P. Lovecraft, fröhnen konnte. Um es vorwegzunehmen: wer „Re-Animator“, „From Beyond“ und „Dagon“ mochte, kann bedenkenlos auch „Dreams In The Witch House“ ansehen, denn Gordon schafft es, die für seine früheren Filme typische Atmosphäre beizubehalten, so dass diese TV-Folge nahtlos in die Reihe seiner Lovecraft-Verfilmungen passt.

Dass er wegen der kurzen Laufzeit von gut 50 Minuten natürlich die komplexe Vorlage des Horror-Autors stark vereinfachen musste, dürfte klar sein, so fallen fast alle Bezüge zum Cthulhu-Zyklus und dem „kosmischen Grauen“ weg, beziehungsweise werden nur oberflächlich angedeutet. Übrig bleibt eine mehr oder weniger typische Geisterhaus-/Hexen-Story, die aber von der Stimmung her durchaus den Geist Lovecrafts atmet und hier und da stilistisch auch etwas an John Carpenters „Die Mächte Des Wahnsinns“ erinnert. Das TV-Format und die überschaubare Zahl an Darstellern lässt immer wieder ein gewisses Kammerspiel-Gefühl aufkommen.

Wie es für Lovecraft üblich ist, schleicht das Grauen langsam, fast unmerklich in die Geschichte hinein, bis der Horror sich blutig Bahn bricht. Tatsächlich gibt es ein paar Szenen, die zwar nicht gorig sind, aber doch verstörend genug (für TV-Verhältnisse), um in Erinnerung zu bleiben. Eine hübsche Nacktszene – die allerdings ziemlich selbstzweckhaft ist – gibt es außerdem, Chelah Horsdal als „Frankie“ mag man gerne ansehen.

Ezra Godden als „Walter“ erinnert vom Spiel her ein wenig an den jungen Bruce Campbell und wie in dessen bekannten „Tanz der Teufel“-Filmen gibt es auch bei „Dreams In The Witch House“ ein paar nette leicht selbstironische Szenen, ohne dass der Film ins Alberne kippen würde. Jay Brazeau als widerlicher Vermieter und Campbell Lane als religiös Besessener liefern ebenfalls gute, wenn auch leicht übertriebene Leistungen ab. Außerdem ist das heruntergekommene, an eine gotische Schlossruine erinnernde Haus im Grunde selbst ein Star des Films.

Lovecraft-Fans finden zudem jede Menge Standards wieder, die Miskatonic Universität, die Stadt Arkham mit ihrem Irrenhaus, das in Menschenhaut gebundene Buch „Necronomicon“ und wie erwähnt, Andeutungen über das „kosmische Grauen“, so dass die richtige Atmosphäre aufkommt und in einem echten Höhepunkt mündet. Lediglich das nicht ganz überzeugend und eher albern wirkende „Haustier“ – mehr sei hier nicht verraten – hätte man vielleicht anders umsetzen können.

Trotzdem ist „Dreams In The Witch House“ für eine Fernsehserienfolge ein absolut überzeugendes Horrorstück, zumindest für das Jahr der Entstehung – mit heute erfolgreichen Serien wie „American Horror Story“ sollte man „Masters Of Horror“ dann auch nicht vergleichen. Vielmehr war die Serie eine Art Wegbereiter für härteren Horror im Fernsehen und die bekannten, weithin anerkannten Regisseure dürften damit viel zu tun haben.

In Deutschland ist „Dreams In The Witch House“ als ungeschnittene DVD bei Splendid Film erschienen. Die Bild- und Tonqualität entspricht dem Standard einer gut produzierten Fernsehserie unserer Zeit und gibt keinen Anlass zum Meckern. Deutscher und englischer Ton sind vorhanden, Untertitel jedoch nicht. Als Bonus gibt es ein paar unkommentierte Behind The Scenes-Eindrücke und eine kurze Biografie über Stuart Gordon auf Texttafeln. Außerdem Trailer zu anderen „Masters Of Horror“-Folgen. (A.P.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


Alles von Stuart Gordon in dieser Datenbank:

- Stuck (USA, England, Kanada 2007)
- Dreams In The Witch House (USA 2005)
- Dagon (Spanien 2001)
- Space Truckers (USA 1996)
- Castle Freak (USA / Italien 1995)
- Fortress - Die Festung (USA 1992)
- Robotjox - Die Schlacht der Stahlgiganten (USA 1991)
- Pit And The Pendulum, The (USA 1990)
- From Beyond - Aliens des Grauens (USA 1986)
- Dolls (England / Italien 1986)
- Re-Animator (USA 1985)

SUCHE

SUCHERGEBNISSE

- Castle Freak
(USA / Italien 1995)
- Dagon
(Spanien 2001)
- Death Bed, Stuart Gordon´s
(USA 2002)
- Dentist, The
(USA 1996)
- Dolls
(England / Italien 1986)
- Dreams In The Witch House
(USA 2005)
- Fortress - Die Festung
(USA 1992)
- From Beyond - Aliens des Grauens
(USA 1986)
- Gore - Die Meister des Blutes - Daniel Libbitz (Buch)
(BRD 2002)
- H.P. Lovecraft - Der Cthulhu Mythos (Hörbuch)
(BRD 2002)
- Pit And The Pendulum, The
(USA 1990)
- Re-Animator
(USA 1985)
- Robotjox - Die Schlacht der Stahlgiganten
(USA 1991)
- Space Truckers
(USA 1996)
- Stephen King´s World Of Horror 1
- Stuck
(USA, England, Kanada 2007)
- Void, The
(USA 2016)