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Spring

(USA 2014)

Originaltitel: Spring
Alternativtitel: Spring - Love Is A Monster
Regie:
Justin Benson, Aaron Moorhead
Darsteller/Sprecher: Nadia Hilker, Lou Taylor Pucci, Vanessa Bednar, Shane Brady, Francesco Carnelutti, Vinny Curran, Augie Duke, Jeremy Gardner, Holly Hawkins,
Genre: - Drama - Horror/Splatter/Mystery


Bei Evan läuft es gerade nicht so gut. Nachdem sein Vater einen tödlichen Herzinfarkt hatte, stirbt auch noch seine Mutter an Krebs, er verliert seinen Job als Koch, weil er einen Gast zusammengeschlagen hat und wird nun auch noch von der Polizei gesucht. Er beschließt, alle Brücken in Kalifornien abzubrechen und bucht ein Flugticket nach Italien. Dort lässt er sich eine Weile treiben und landet schließlich in einer kleinen Küstenstadt nahe Neapel. Dort lernt er die hübsche Luise kennen und die beiden beginnen eine Beziehung. Doch Evan ahnt nicht, dass die Beziehung nach kurzer Zeit zum Scheitern verurteilt ist, weil Luise ein schreckliches Geheimnis hat…

Dass es sich bei „Spring“ um einen Film handelt, in dem ein Monster vorkommt, ist kein großer Spoiler. Das weiß man schon, wenn man die Bilder auf dem Cover auch nur flüchtig ansieht. Trotzdem ist die Inhaltsbeschreibung bewusst allgemein gehalten, weil man hier einen Film geboten bekommt, mit dem man nie und nimmer gerechnet hat. Klar, wenn man möchte, kann man „Spring“ einfach als Horrorfilm konsumieren, der dann sogar ein wenig trashig erscheint. Wenn man sich aber darauf einlässt, bekommt man eine der überraschendsten Horror-Romanzen geboten, die man je gesehen hat.

Der Film beginnt eigentlich wie ein typischer Loser-Film im Stile von „Trainspotting“ oder „Spun“, wandelt sich dann in eine Art Roadmovie, dann in eine Romanze und schließlich in ein Horrordrama mit poetischem Unterton, in dem dann auch ein paar recht heftige Effekte zu sehen sind. Überraschenderweise passt das alles prima zusammen, weil die verschiedenen Genres ineinander überfließen.

Dass das so gut funktioniert liegt vor allem an den fantastischen Hauptdarstellern Lou Taylor Pucci und ganz besonders der bezaubernden Nadia Hilker, die eine interessante Karriere vorgelegt hat. Als in Deutschland aufgewachsene Halb-Tunesierin begann sie als Tänzerin und Model, spielte dann Rollen in diversen deutschen TV-Serien und startet nun in Amerika richtig durch. Eine wiederkehrende Rolle in der dritten Staffel von „The 100“ und eine interessante Nebenrolle in „Die Bestimmung – Allegiant“ (und vermutlich auch in der Fortsetzung) stehen neben „Spring“ bereits in ihrer Vita und das dürfte nur der Beginn sein. Abgesehen davon, dass Hilker ausgesprochen hübsch ist (und auch bereit ist, dies zu zeigen), überzeugt sie auch schauspielerisch, wobei ihr das zurückhaltende, unaufgeregte Acting zugute kommt. Erinnert ein bisschen an eine Mischung aus Sibel Kekilli und der frühen Beatrice Dalle. Ihr Weg dürfte sehr beobachtenswert sein.

Beide Hauptdarsteller überzeugen so sehr, weil die Geschichte – und das ist das große Plus des Drehbuchs – nachvollziehbar ist. Die Figuren verhalten sich absolut realistisch und natürlich und so wirken die Horrorszenen auch nicht unglaubwürdig oder aufgesetzt. Reine Horrorfreaks könnten das langweilig finden, Filmfans, die ein Faible für ungewöhnliche Filme haben, werden es aber lieben. Ein bisschen „Splice“, etwas Werwolf-Thematik und ein Schuss H.P. Lovecraft ergeben eine spannende Mischung.

Technisch gesehen ist „Spring“ ebenfalls interessant. Die eher ruhige Erzählweise bietet zwar nicht viel Gelegenheit für aufwändige Soundeffekte, dafür wurde bei der Optik einiges gemacht. Bild- und Farbverfremdungen werden unaufdringlich eingebaut und irritieren eher unterbewusst den Zuschauer. Insgesamt sind die Farben überwiegend blass und fast schon milchig, was dem Film eine gewisse trostlose Atmosphäre gibt- Das war aber mit Sicherheit von den Regisseuren gewollt ist und darf nicht als „schlechte Bildqualität“ gewertet werden. Die Creatureeffekte sehen überzeugend aus und werden nicht übermäßig viel eingesetzt. Selbstzweckhaft sind sie hier sowieso nicht, sondern wichtiger Bestandteil der Geschichte. Musikalisch ist „Spring“ dann auch noch sehr gut untermalt.

„Spring“ ist ein echter (Geheim-) Tipp und einer der interessantesten Filme der letzten Jahre, zumindest im Horrorbereich. Das liegt zu einem guten Teil – aber nicht nur, an der wunderbaren Hauptdarstellerin Nadia Hilker und einer mehr als überraschenden Story.

Die deutsche Blu Ray ist bei Koch Media erschienen, was einmal mehr zeigt, dass das Label bei der Filmauswahl für Qualität – und auch Mut – bürgt. An der Qualität und Ausstattung gibt es sowieso selten was zu meckern bei dem Label. Die Bildqualität ist sehr gut – wobei zu bedenken ist, dass der leicht „milchige“ Look ein Stilmittel ist und hier deswegen nicht kritisiert werden kann. Der deutsche und englische Ton ist solide, dazu gibt es deutschsprachige Untertitel (leider ist nicht das komplette Bonusmaterial untertitelt).

Bei den Extras hat man sich viel Mühe gegeben und einige sehr unterhaltsame Fatures auf der Blu Ray untergebracht. Zum einen das circa 70minütige „Electronic Press Kit“, das nichts anderes als ein sehr interessantes Making of ist. Dazu einige Features, die offenbar nebenbei bei den Dreharbeiten entstanden sind, so ein kurzer Schwarz-Weiß-Stummfilm und eine kleine Parodie auf „Der Talentierte Mr. Ripley“, sowie mehrere witzige Variationen der „Brief-Szene“. Selbstironisch ist auch ein kurzes Feature über den „schlechtesten Oliven-Farmer“ der Welt und Aufnahmen zu den Proben einer Bar-Szene, in der die Darstellerin einen Monolog voller Flüche hält, der das gesamte Team zum Grinsen bringt und als alternativer Text zu Karen Finleys obszönen Song „Tales Of Taboo“ dienen könnte. Weiterhin gibt es ein paar kurze Dokumentationen zu den Spezialeffekten, zwei erweiterte Filmszenen, ein alternatives Ende und Trailer. Das ist zum einen umfangreich und endlich mal interessant und unterhaltsam, was man beileibe nicht immer über Bonusmaterial sagen kann. (A.P.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


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