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Gänsehaut

(USA 2015)

Originaltitel: Goosebumps
Alternativtitel:
Regie:
Rob Letterman
Darsteller/Sprecher: Jack Black, Dylan Minnette, Odeya Rush, Amy Ryan, Ryan Lee, Jared Sandler, Ken Marino, Jillian Bell, R.L. Stine,
Genre: - Kinder/Jugend - Horror/Splatter/Mystery


Der junge Zach zieht mit seiner Mutter wegen ihres neuen Jobs als stellvertretende Schulleiterin von New York in das kleine Kaff Madison, was ihm gar nicht gefällt. Als er die hübsche Nachbarstochter Hannah kennenlernt, hellt sich seine Stimmung auf. Ihr Vater hält jedoch gar nichts von der neuen Freundschaft und will den Jungen von seinem Haus fernhalten. Als Zach glaubt, das Hannah in Gefahr ist, steigt er nachts mit seinem nerdigen Kumpel Champ in ihr Haus ein und öffnet versehentlich das Schloss eines merkwürdigen Buches. Augenblicklich schlüpft aus dem Buch ein furchtbarer Schneemensch, denn Hannahs Vater ist der berühmte Horrorautor R.L. Stine, der in den Büchern seine wahrgewordenen Horrorgeschöpfe gefangen hält, die nun alle ausbrechen und die Kleinstadt terrorisieren. Nur Stine selbst kann die Monster aufhalten, indem er eine neue Geschichte schreibt, in der die Schreckensgestalten wieder in einem Buch eingesperrt werden, doch dazu braucht er seine magische Schreibmaschine, die in der High School ausgestellt ist, wo gerade eine große Tanzveranstaltung stattfindet. Und die Monter, allen voran die hinterlistige Bauchrednerpuppe „Slappy“ wollen ihre Freiheit nicht wieder aufgeben...

Die „Gänsehaut“-Bücher von Autor R.L. Stine sind weltweit ein gigantischer Erfolg und machten ihn zu einem der erfolgreichsten Jugendbuch-Schriftsteller überhaupt. Zahlreiche Bücher, Spin Offs, eine Fernsehserie in vier Staffeln und eine Hörspielserie (in Deutschland) wurden praktisch zu einer Gelddruckmaschine und so ist es tatsächlich etwas überraschend, dass erst nach fast 25 Jahren ein großer Kinofilm entstanden ist. Vermutlich haben sich Produzenten an die auf ein ziemlich junges Publikum zugeschnittenen Geschichten nicht richtig herangetraut. Aufgrund des gigantischen Erfolges moderner „Young Adult“-Romane und -Filme, allen voran natürlich „Harry Potter“, kam dann aber 2015 doch endlich ein Film in die Kinos.

Statt aber einfach nur ein einzelnes Buch zu verfilmen, wurde eine Metaebene eingebaut und der Autor (gespielt von Jack Black) steht selbst im Mittelpunkt der Handlung. Das ist ein guter Kniff, der es ermöglicht, gleich mehrere der zahlreichen von Stine erdachten Kreaturen einzubauen und gleichzeitig auch für Leute, die die Serie nicht kennen, den Einstieg problemlos zu ermöglichen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

R.L. Stine wird von Jack Black als misanthropischer Einsiedler dargestellt, der sich aber liebevoll um seine Tochter Hannah kümmert. Hannah wird von ihm zu Hause unterrichtet und die beiden sind schon oft umgezogen, so dass sie zwar immer mal wieder versucht, aus dem engen Klammergriff ihres Vaters auszubrechen, aber keine Freunde hat und ziemlich einsam ist. Trotzdem ist sie ein selbstbewusster Teenager, der sich schließlich mit dem interessanten - weil aus der Weltstadt New York stammenden - Zach anfreundet. Der dritte Jugendliche im Bunde, der Nerd Champ, ist dann auch nur für ein paar mehr oder weniger gute Lacher nötig. Einige Szenen zusammen mit Stine sind ganz nett, aber letztlich ist die Figur doch etwas lieblos gezeichnet und somit verschenkt.

Als Film für ein jugendliches Publikum wird es natürlich nie wirklich düster oder gar blutig, ein paar gruselige Szenen, die für ganz junge Kids vielleicht nichts sind, gibt es aber schon zu sehen, im Großen und Ganzen sollten Kinder aber nicht allzu viele Probleme haben. Die Geschichte ist gradlinig und natürlich mit viel Humor aufgelockert, zum Glück aber, ohne dass es allzu albern wird. Jack Black übertreibt es erfreulicherweise auch nicht allzu sehr, wie in manch anderem Film, sondern spielt seine Rolle mit der nötigen Ernsthaftigkeit und gut pointiertem Witz. Dylan Minnette als „Zach“ ist angenehm zurückhaltend, nicht der strahlende Held, sondern eher sympathisch, glaubwürdig und mit angenehmen Sarkasmus ausgestattet. Wirklich sehenswert - nicht nur, weil sie echt hübsch ist -, ist die inzwischen 20jährige Odeya Rush als „Hannah“, die man aus „We Are What We Are“ und „Hüter Der Erinnerung“ kennt und die vermutlich kurz vor dem ganz großen Hollywood-Durchbruch steht. Ihre „Hannah“ kommt wunderbar natürlich und glaubwürdig rüber. Ryan Lee als „Champ“ und Amy Ryan als Zachs Mutter sind solide, bleiben aber nicht unbedingt langfristig im Gedächtnis. Ein paar gute Szenen hat Jillian Bell als Zachs Tante „Lorraine“.

Der Film war weltweit ein solider Erfolg an den Kinokassen und dürfte sich langfristig auch auf DVD/Blu Ray als Langzeitseller erweisen, da er recht zeitlos erscheint und Kinder wachsen schließlich immer nach. Eine Fortsetzung ist bereits für 2018 angekündigt.

Als unterhaltsame Mischung aus „Nachts Im Museum“, „Gremlins“ und von Steven Spielberg produzierten Jugendfilmen wie „Die Goonies“ oder dem wundervollen „Super 8“ können sich Eltern und Kinder sehr gut gemeinsam „Gänsehaut“ ansehen und alle werden zusammen gut unterhalten. Die digitalen Effekte sind zudem (mit wenigen Ausnahmen) wirklich überzeugend und liebevoll gemacht und die Kamera fängt auch immer wieder tolle, atmosphärische Bilder ein (Friedhof, Rummelplatz im Wald...). Als netter Gag geht ein kurzes Cameo durch, in dem Autor R.L. Stine als „Schauspiellehrer Mr. Black“ Jack Black als „Autor Stine“ trifft. Etwas Selbstironie schadet nie.

In Deutschland ist „Gänsehaut“ bei Sony in zahlreichen Formaten und Verpackungsvarianten erschienen (Steelbook, 3D, 2D, Blu Ray, DVD...). Dieser Rezension lag die Standard 2D-Blu ray zu Grunde. Wenn man zahlreiche andere Rezensionen so liest, lohnt sich die 3D-Variante wohl nicht besonders, zumal der Film auch wieder einmal nur nachträglich konvertiert wurde. Die Bildqualität entspricht dem Standard eines großen, aktuellen Hollywoodfilms mit guter Schärfe und kräftigen Farben. Auch am deutschen Ton gibt es nichts zu meckern. Dazu gibt es noch englische und französische Tonspuren und einiges an Untertiteln.

Das Bonusmaterial entspricht dem, was man von einer aktuellen Hollywood-Veröffentlichung erwartet. Outtakes, entfallene/alternative Szenen, eine Bildergalerie und Featurettes. Fehlt eigentlich nur ein Audiokommentar. Nicht zu entschuldigen ist hingegen, dass Sony der Veröffentlichung mal wieder kein Wendecover spendiert hat, so dass der grüne „FSK 12“-Aufdruck das Cover hässlich stört. Dass manche Labels sich so strikt dem Kundenservice verweigern, muss man wohl nicht verstehen. (A.P.)



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