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Let Her Out

(Kanada 2016)

Originaltitel: Let Her Out
Alternativtitel:
Regie:
Cody Calahan
Darsteller/Sprecher: Alanna LeVierge, Nina Kiri, Adam Christie, Kate Fenton, Michael Lipka, Brooke henderson, Glen Reid, Deborah Jayne Reilly Smith, Kyle Hytonen,
Genre: - Thriller - Horror/Splatter/Mystery


Helen ist eine junge Studentin, zwar unter schwierigen Umständen auf die Welt gekommen, heute ab ziemlich durchschnittlich. Als sie einen Fahrradunfall hat, bei dem sie eine Kopfverletzung erleidet, beginnt sie sich jedoch zu verändern. Sie sieht merkwürdige Dinge und hört Stimmen. Eine MRT-Untersuchung bringt zutage, dass sie noch im Mutterleib einen abgestorbenen Zwilling absorbiert hat und durch die Unfall die Zellreste angefangen haben, zu wachsen. Als Helens Persönlichkeit sich verändert, hat sie immer wieder Blackouts, bei denen offenbar furchtbare Dinge geschehen. Hat ihr böser Zwilling die Macht übernommen?

Interessante Besprechungen und ein gutes Covermotiv haben mich veranlasst, „Let Her Out“ ohne größeres Vorwissen zu besorgen. Obwohl die Story nicht unbedingt viel Neues oder gar große Überraschungen bietet, ist ein solider Psycho-Horror-Film herausgekommen, der ohne Überlänge gut zu unterhalten weiß. Wobei „Unterhaltung“ im Sinne von „Spaß“ nicht korrekt ist, denn der Film hat eine recht triste Atmosphäre, eher wie ein trüber Sonntagnachmittag als eine stürmische Freitagnacht. Das mag daher kommen, dass es sich nicht um eine große Hollywood-Produktion handelt, sondern um einen eher kleinen kanadischen Film, der sein großes Vorbild gut studiert hat. Und bei Kanada ist es naheliegend, wer das Vorbild ist: David Cronenberg!

Cronenberg ist ein Filmgenie und Erfinder des so genannten Body-Horrors. Und in genau dieses Sub-Genre gehört „Let Her Out“ - es geht um die veränderung von Psyche und Körper durch äußere Einflüsse. Aufgrund des Zwilling-Themas kommt einem natürlich als erstes Cronenbergs grandioser Film „Dead Ringers“ in den Sinn, den „Let Her Out“ aber - natürlich - nicht erreichen kann. Aufgrund einiger Slasher-Elemente mag man auch noch an „Baby Blood“ von Alain Robak denken, der allerdings weitaus mehr dem Splatter-Genre zuzuordnen ist und wenn der Deutsche Wolfgang Büld ein besserer Regisseur und mit mehr Geld ausgestattet gewesen wäre, hätte sein Billig-Trasher „Penetration Angst“ in eine ähnliche Richtung gehen können.

Die erste Hälfte des Films ist noch eher ein Drama mit einigen Psycho-Momenten, danach übernimmt aber der Horror voll das Ruder. Sicher hätte man aus der Story mehr herausholen können. Die Darsteller gehen zwar in Ordnung, gehören aber nicht zu den Größen ihrer Zunft. Ein paar blutige Szenen sind recht explizit, für Splatterfans ist es aber nicht ausreichend. Zudem wird immer mal wieder eine sexuelle Komponente angedeutet, insgesamt wird dieser Aspekt aber so brav und verschämt genutzt, dass man ihn lieber ganz weggelassen hätte.

Obwohl sicher mehr herausgekommen wäre, wenn man nicht alles mit leicht angezogener Handbremse umgesetzt hätte, ist ein recht gelungenes Tribut an David Cronenberg herausgekommen, mit interessanten Storyideen und einigen sehr gut eingefangenen Bildern. Man sollte Regisseur Cody Calahan vielleicht mal Geld für ein größeres Projekt in die Hand geben und einen erfahrenen Produzenten zur Seite stellen, dann könnten aus den hier schon vorhandenen guten Ansätzen was richtig Großes jenseits des Mainstreams herauskommen.

Die deutsche Blu Ray ist bei I-On New Media erschienen. Bild und Ton sind für eine Produktion dieser Größenordnung gelungen, wobei die trüb-triste Optik zum Konzept gehört. Als Sprachen kann man Deutsch und Englisch auswählen, Untertitel gibt es hingegen nicht und beim Bonusmaterial hat man sich auf den Trailer beschränkt. Leider also eine eher dünne Veröffentlichung für einen gelungenen Body-Horror-Film. (A.P.)



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