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Ghostbusters

(USA 2006)

Originaltitel: Ghostbusters
Alternativtitel:
Regie:
Paul Feig
Darsteller/Sprecher: Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Kate McKinnon, Leslie Jones, Chris Hemsworth, Zach Woods,
Genre: - Komödie


Ich unterlasse es hier, etwas über den Inhalt zu schreiben. Und nein, nicht um das Spoilern zu vermeiden, sondern weil der Inhalt vollkommen unwichtig ist. Denn der ganze Film ist unwichtig. Ehrlich, wo soll man anfangen mit dem Meckern? Ich muss zugeben, ich war nie ein großer „GHOSTBUSTERS“-Fan, aber zumindest stand ich dem Original neutral gegenüber, ich habe es nicht gehasst. Dieser Film hier allerdings macht es einem in jeglicher Hinsicht schwer, ihn nicht zu hassen. Zuerst einmal weiß man gar nicht, was das hier sein soll. Eine Fortsetzung ist es nicht, ein Remake ebenfalls nicht, vielleicht könnte man es einen Reboot nennen. Leider wird hier aber auch nichts gebootet, man kann nur hoffen, dass es hiervon niemals einen zweiten Teil geben wird. Zum einen ist es natürlich nicht schlimm, dass nun statt einem Männerteam ein Frauenteam an den Start geht, aber diese Frauen hier nerven komplett. Jede von ihnen hat genau eine Charaktereigenschaft und ist so übel stereotyp und eintönig, dass man schnell gelangweilt ist. Die Forsche, die Eigentlich-Intellektuelle und die Nerdige setzen keine Akzente und sind flacher als jede Comicfigur. Richtig schlimm ist dann Chris Hemsworth als männliche Sekretärin. Spätestens da wird klar, dass die Drehbuchschreiber einfach nur krampfhaft das Rollenbild tauschen wollten: Der Schönling ist als Synonym zur Blondine dumm wie Bohnenstroh und die Damen stellen ihn nur wegen seines Knackarsches ein. So plumper Rollentausch ist auch schon lange nicht mehr witzig, wenn da wirklich keinerlei Hirnschmalz hineingesteckt wurde. Unnötig zu erwähnen, dass auch Hemsworth hier nur eine einzige Charaktereigenschaft besitzt, nämlich dumm zu sein und die Einschläge nicht zu merken. Hinzu kommt eine unoriginelle Geschichte aus dem Klischeebuch sowie langweilige Sprüche. Die Tricks lassen sich sehen, das wäre aber auch traurig, wenn es nicht so wäre, bei einer heutigen großen Hollywood-Produktion. Schnell kommt einem hier die Phrase „Vergewaltigung des Originals“ in den Sinn, denn etwas so lieblos zusammengeschustertes Stück Popcornkino habe ich selten erlebt. (Haiko Herden)



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