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Gyo - Der Tod aus dem Meer

(Japan 2012)

Originaltitel: Gyo
Alternativtitel:
Regie:
Takayuki Hirao
Darsteller/Sprecher: ,
Genre: - Science Fiction/Fantasy - Horror/Splatter/Mystery - Animation


Studentin Kaori und zwei ihrer Mitstudentinnen wollen in Okinawa ein paar Tage Urlaub machen. Sie wohnen dort im Ferienhaus von Kaoris Onkel Tadashi. Komischerweise stinkt es in dem Haus extrem und die drei Mädchen machen sich auf die Suche nach der Ursache. Schnell finden sie heraus, dass sich in dem Gebäude ein widerliches Fischwesen befindet, welches sofort einen Angriff startet. Als die Mädchen flüchten, bemerken sie, dass die ganze Stadt von solchen Monstern überrannt wird und Tod und Verderben bringen. Dann findet Kaori heraus, dass nicht nur Okinawa davon betroffen ist, sondern auch Tokio attackiert wird. Sofort setzt sie sich ins Flugzeug, um ihrem dort gebliebenen Verlobten beizustehen. Im Flieger trifft sie auf den Fotografen Takeshi, der sich bereit erklärt, ihr bei der Suche zu helfen...

Hierbei handelt es sich um einen Anime-Spielfilm, der mal ein ungewöhnliches Thema aufbereitet: Übel riechende und auf Beinen laufende Brutalo-Fischmonster greifen Japan an. Insgesamt gesehen ist „GYO“ eher ein wenig trashig ausgefallen, da die Figuren eher aus dem Baukasten stammen und auch die zeichnerische Qualität eher einfacherer Natur ist. Immerhin gibt es ein paar skurrile Ideen, und das Tempo ist so hoch, dass kaum Langeweile eintritt. Das Ganze basiert auf einem Manga von Junji Ito, dessen andere Werke wie „TOMIE“ oder „UZUMAKI“ bereits als Realfilme verwirklicht wurden. Aus „GYO“ wurden dann allerdings eine OVA (mit nur 67 Minuten Laufzeit), weil Live-Action vermutlich kaum umsetzbar gewesen wäre. Der Zeichenstil des Mangas wurde nicht übernommen und dadurch wird ihm eine gute Portion Atmosphäre genommen, Gegenteil, „GYO“ wirkt eher billig und schludrig gemacht, so als wollte man husch-husch fertig werden. Außerdem kommen Sexszenen und Charaktere vor, die im Manga nicht dabei waren. Weiß nicht, hätte man mehr daraus machen können und müssen. (Haiko Herden)



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