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Die Rache Des Pharao

(England 1964)

Originaltitel: Curse Of The Mummy´s Tomb, The
Alternativtitel:
Regie:
Michael Carreras
Darsteller/Sprecher: Terence Morgan, Ronald Howard, Fred Clark, Jeanne Roland, Bernard Rebel, Jack Gwillim, George Pastell, John Paul, Jill Mai Meredith, Michael Ripper,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Um die Jahrhundertwende entdeckt eine englische Expedition das unbeschädigte Grab eines altägyptischen Pharaos. Entgegen der Warnungen des ägyptischen Beraters will ein Geschäftsmann die Mumie auf Jahrmärkten präsentieren und damit Geld verdienen. Damit wird der „Fluch des Pharao“ wirksam und alle, die bei der Entweihung des Grabes dabei waren, geraten in große Gefahr...und zusätzlich hat jemand ganz eigene Interessen und spielt ein falsches Spiel...

Hammers zweiter Mumienfilm unterschied sich beim deutschen Titel nur marginal vom Vorgänger, was aber eigentlich ganz passend ist, denn auch die Geschichte unterscheidet sich nicht grundsätzlich - mal abgesehen von einem ganz interessanten Twist zum Ende hin. Das Mumien-Thema gibt inhaltlich meist nicht viel her...ein Grab wird geplündert, die dadurch erweckte Mumie macht Jagd auf die Schuldigen und stößt dabei auf eine weibliche Schönheit, die irgendwas mit seinem früheren Leben zu tun hat oder für seine Erlösung sorgen kann. Das klingt jetzt despektierlicher, als es gemeint ist, denn fast alle Mumienfilme haben einen relativ großen Unterhaltungswert.

Dieser hier gehört allerdings eher ins Mittelfeld. Natürlich ist er, wie fast alle Filme dieser Hammer-Ära, sehr schön ausgestattet und mit soliden Darstellern besetzt. Aber bei der Produktion gab es vermutlich aus Sparzwängen kaum Außenaufnahmen, selbst die wenigen Szenen inder Wüste wurden im Studio gedreht...das lässt den Film irgendwie „klein“ wirken, was dem Unterhaltungswert aber kaum schadet, zumal der Film mit 80 Minuten Laufzeit auch alles andere als überlang ist.

Was aber doch ein bisschen negativ auffällt, sind die Schwächen im Drehbuch. Zum einen gibt es viel zu viele Hauptfiguren, so dass kaum Zeit bleibt, sie etwas tiefergehend zu charakterisieren, zum anderen fehlt ein richtiger Sympathieträger, ja Ronald Howard muss sogar einen richtig unsympathischen, rassistischen Idioten spielen. Gleich zu Beginn gibt es eine recht explizite (für damalige Verhältnisse) Gewaltszene, die nicht unbedingt nötig gewesen wäre und vermutlich das Kinopublikum schockieren sollte. Auch einige weitere Morde sind recht gewalttätig, auch, wenn sie nicht direkt zu sehen sind. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass Figuren sich in Horrorfilmen unrealistisch verhalten, hier wird das aber teilweise auf die Spitze getrieben. So versuchen die Leute im Angesicht der Mumie nicht mal, sich zu wehren oder gar zu fliehen, sondern warten einfach darauf, bis sie angegriffen werden. Auch in einer Szene, in der eine handvoll Polizisten die Mumie schon gefangen hat, reagiert niemand, als sie sich befreit und einen Anwesenden umbringt. Das wirkt schon unfreiwillig komisch.

Die Mumie selbst sieht auch nur mittelmäßig gruselig aus und wird im Grunde nur zu einem Spielball von jemandem, der ganz eigene Interessen hat. Das Finale in der Kanalisation scheint ein wenig von „Das Phantom Der Oper“ inspiriert zu sein und in der Mitte des Films hat eine Szene schon beinahe gialloeske Qualitäten.

Die einzige relavante Frauenrolle spielt die hübsche Jeanne Roland, die allerdings nicht über die „Jungfrau in Nöten“ hinauskommt und wohl kaum als oscarreife Schauspielerin zählen darf. Tatsächlich muss sie hier vor allem ihre Oberweite - natürlich stets züchtig verpackt - präsentieren und hat nur eine kurze Filmkarriere gehabt.

Man kann es nicht anders sagen, „Die Rache Des Pharao“ ist in erster Linie für Hammer- oder Mumienfilm-Komplettisten attraktiv und nicht unbedingt ein filmischer Leuchtturm in der Geschichte des Studios oder des Genres. Spaß am Sonntagnachmittag macht der Film aber trotzdem, mit etwas mehr finanziellen Mitteln und einem besseren Drehbuch hätte da deutlich mehr draus werden.

Ein mittelmäßiger Film kann durch eine schöne Veröffentlichung wie in diesem Fall, deutlich aufgewertet werden. Bei Anolis und ihrer „Hammer Collection“ muss man sich da absolut keine Sorgen machen. Wie gewohnt erscheint der Film auf Blu Ray mit zwei unterschiedlichen Covermotiven im Mediabook und zusätzlich in einer Amaray-Hülle. Die Bildqualität ist wundervoll, schön scharf, ohne das Filmkorn wegzufiltern und sehr farbkräftig. Der Bildstand ist ruhig und Beschädigungen/Verschmutzungen an der Vorlage sind nicht (oder kaum) auszumachen. Der deutsche und englische Monoton ist gut verständlich und es gibt natürlich deutschsprachige Untertitel.

Die Ausstattung hat wie üblich einen informativen Audiokommentar von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad im Zentrum, der wie üblich manchmal weite Bögen schlägt, aber sehr unterhaltsam ist. Eine Featurette beschäftigt sich mit Hauptdarstellerin Jeanne Roland, es gibt Interviews mit Darsteller Michael McStay und Filmkomponist Carlo Martelli und eine Super 8-Fassung des Films. Dazu natürlich die üblichen Trailer, einen alternativen Vorspann und Bildergalerien. Wie üblich also eine runde Sache und für Hammer-Fans wohl für lange Zeit die bestmögliche Veröffentlichung. (A.P.)




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(England 1964)