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Kin

(USA 2018)

Originaltitel: Kin
Alternativtitel:
Regie:
Josh Baker, Jonathan Baker
Darsteller/Sprecher: Myles Truitt, Jack Reynor, Dennis Quaid, Zoe Kravitz, James Franco,
Genre: - Action/Abenteuer - Science Fiction/Fantasy


Der 14jährige Eli ist ein Außenseiter an der Schule und lebt bei seinem Adoptivvater. Um sich ein bisschen Taschengeld nebenbei zu verdienen, steigt er in Abbruchhäuser ein, um Altmetall zu sammeln und zu verkaufen. In einem der Häuser findet er ein merkwürdiges Gerät, dass sich als ultragefährliche Waffe herausstellt. Als Elis kleinkrimineller Stiefbruder aus dem Knast kommt und gleich wieder in Schwierigkeiten mit skrupellosen Gangstern gerät, müssen die ungleichen Brüder überstürzt fliehen. Sie werden aber nicht nur von den Gangstern verfolgt, sondern auch von den wahren Besitzern der Waffe...

Als ich die ersten Infos zu „Kin“ gelesen habe, in denen auch die Serie „Stranger Things“ erwähnt wurde, vermutete ich einen mehr oder weniger typischen Jugend-Abenteuer-Film im Stile von „Robot Overlords“, „Singularity“ oder „Rim Of The World“. Ganz falsch ist das auch nicht, trifft die Sache aber auch nicht im Kern. In der ersten Hälfte ist der Film eher ein Familien-/Außenseiter-Drama ohne allzu großen Science Fiction-/Action-Anteil. Dieser kommt dafür in der zweiten Häfte zum tragen und liefert einige nette Shoot-outs und richtige Sci-Fi-Elemente - allerdings auch keine größeren Überraschungen.

Insgesamt ist „Kin“ eine recht krude filmische Mischung, in die wahnsinnig viel reingepackt wurde, was der glaubwürdigkeit etwas schadet. Ein bisschen Jugend-Drama, etwas Road Movie, eine Prise Tarantino-Thriller, ein guter Schuss „Terminator“, eine Menge Coming-of-Age und auch ein paar Virtual Reality-Anklänge und „Matrix“ hat man in einen Topf geworfen, gut durchgerührt und als rund hundertminütigen Film auf die vermutlich eher jugendliche Zielgruppe losgelassen.

Eine zeitlang ist die schwierige Beziehung der Stiefbrüder ganz interessant, bis Jimmy dann Eli völlig unglaubwürdig in Gefahr bringt. Eli hingegen wird viel zu schnell vom introvertierten Einzelgänger zum einigermaßen toughen Kämpfer, der relativ gnadenlos Leute mit der Wunderwaffe umlegt. Selbst in so einer Ausnahmesituation würde ein 14jähriger wohl nicht so ungerührt einen Gangster pulverisieren, wie es hier gleich mehrfach vorkommt.

Trotzdem ist „Kin“ sehenswert, weil er eher düster und ohne überflüssigen Humor rüberkommt. Erinnert sogar manchmal ein bisschen an „Chronicle“. Erwähnenswert ist auch die Besetzung, die mit bekannten Namen wie James Franco, Dennis Quaid und Zoe Kravitz punkten kann. Vor allem Kravitz hat einige gute Szenen. Als Eli sehen wir den Newcomer Myles Truitt, der hier eine recht überzeugende Vorstellung abliefert. Da darf man gespannt sein, wie seine Karriere weiter verläuft. Auch Jack Reynor ist noch ein relativ unverbrauchtes Gesicht, obwohl er schon einige Jahre als Schauspieler arbeitet, den großen Druchbruch aber noch nicht geschafft hat. Postiv hervorheben muss man auch noch den gelungenen Soundtrack der Band Mogwai.

Etwas weniger überzeugend sind die Special Effects, da sieht man hier und da schon, dass wohl kein ganz großes Budget zur Verfügung stand. Gedreht wurde der Film rein digital, anschließend aber auf klassischen „Film“ getrimmt. Das bewirkt einen etwas gewöhnungsbedürftigen Look, der aber gleichzeitig für einen eigenen Stil sorgt. Insgesamt wirkt der Film inhaltlich, wie auch handwerklich ein bisschen wie eine Netflix-Produktion, was nicht negativ gemeint ist.

„Kin“ erscheint bei Concorde Home Entertainment in den heute üblichen Formaten als Blu Ray, DVD und Online. Der Besprechung lag eine Vorab-Blu Ray vor, so dass ich zum Artwork wenig schreiben kann. Das Covermotiv täuscht aber etwas , wirkt es doch eher wie für einen Film im Stile von „Ender´s Game“ als für das, was man wirklich geboten bekommt. Die Bildqualität ist gut, wobei man berüksichtigen muss, dass hier viel mit Filtern und anderer Bildmanipulation gearbeitet wurde, was einen dunklen Look ergibt. Beim deutschen Ton ist die Abmischung leider nicht so super. Zwar hauen die Actionszenen ordentlich rein, die Dialoge sind im Vergleich aber deutlich zu leise, so dass man oft die Lautstärke nachregeln muss. Den englischen Originalton gibt es natürlich auch, sowies deutschsprachige Untertitel für Hörgeschädigte.

Das Bonusmaterial ist überraschend umfangreich für einen relativ kleinen Film. Am wichtigsten ist natürlich der Kurzfilm „Bag Man“, der sozusagen der Ursprung für „Kin“ war. Dazu gibt es ausführliche Making Of Featurettes und diverse Trailer. (A.P.)




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- Kin (USA 2018)

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