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Flatliners

(USA 2017)

Originaltitel: Flatliners
Alternativtitel:
Regie:
Niels Arden Oplev
Darsteller/Sprecher: Ellen Page, Diego Luna, Nina Dobrev, James Norton, Kiersey Clemons, Kiefer Sutherland, Beau Mirchoff,
Genre: - Thriller - Science Fiction/Fantasy


Gibt es ein Leben nach dem Tod? Dieser Frage wollen die fünf Medizinstudenten Jamie, Courtney, Marlo, Sophia und Ray nachgehen, allerdings nicht nur in der Theorie, sondern in der Praxis. Mithilfe eines Selbstversuchs. Sie stoppen nacheinander ihre Herzen und sind so so gut wie tot. Was sie dabei erleben, begeistert sie sehr, sodass die Experimente immer drastischer werden. Drastisch allerdings werden auch die Nebenwirkungen: Eine erhöhte Hirntätigkeit, steigende Intelligenz, aber auch üble Halluzinationen. Und dann ist da noch etwas...

Es liegt ja nun auf der Hand, dass man eine Bewertung zu diesem Film mit den Worten beginnt: Muss man wirklich alles wieder ins Leben zurückholen? Musste man „FLATLINERS“ wirklich reanimieren bzw. remaken? Nein. Das hätte mal wieder einfach nicht sein müssen, „FLATLINERS“ ist ein vollkommen unnötiges Remake von „FLATLINERS“, den man sicher als eine Art Miniklassiker sehen kann. Die neue Version ist einfach viel zu glatt produziert, vor allem die Protagonisten sind vollkommen profillos und oberflächlich, da reißt den Zuschauer einfach niemand mit.Vor allem ist es ärgerlich, mit welch mangelnder Sorgfalt diese Personen an die Sache rangehen. Da töten sie die erste, indem sie das Herz anhalten, ohne sich vorher Gedanken zu machen, wie sie sie nach einer Minute wieder zum Leben erwecken und dann verfallen diese Trottel in totale Panik. So schwachsinnig können nicht mal die hirnlosesten Medizinstudenten sein, dass sie ständig nur an Party denken, aber ein Experiment, das über Leben und Tod entscheidet, nicht vorbereiten. Der Fokus wurde letztendlich nur auf zwei Dinge gelegt: Zum Einen hat man Kiefer Sutherland – Originalschauspieler aus dem Original – für eine Nebenrolle gewinnen können, zum Anderen hat man versucht, die Nahtoderscheinungen ordentlich in Szene zu setzen. Das ist optisch ganz gelungen, aber ebenso aalglatt und konturlos wie sonst auch alles hier, im Grunde sogar vollkommen fantasielos, warum hat man da einfach nur das Offensichtlichste und Ödeste genommen und sich nicht mal richtig Gedanken gemacht? Der neue „FLATLINERS“ ist ein echtes Paradebeispiel für ein Remake, das man sich hätte schenken können. (Haiko Herden)




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