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Letztendlich sind wir dem Universum egal

(USA 2018)

Originaltitel: Every Day
Alternativtitel:
Regie:
Michael Sucsy
Darsteller/Sprecher: Justice Smith, Maria Bello, Angourie Rice, Debby Ryan, Colin Ford, Owen Teague, Jacob Batalon,
Genre: - Drama - Science Fiction/Fantasy


A ist etwas Besonderes, A ist eine Seele. A wacht jeden Morgen im Körper einer anderen Person auf, immer in etwas gleich alt und immer ganz in der Nähe der Person vom Vortag. Und am nächsten Tag kann sich die jeweilige Person nicht mehr so richtig erinnern, was mit ihr geschah. A kennt die Gedanken der jeweiligen Person und versucht sich immer möglichst unauffällig zu verhalten, denn es ist nicht As Bestreben, jemanden in Schwierigkeiten zu bringen oder jemanden zu verstören. Doch dann verliebt sich A in Rhiannon...

Das Buch erzählt die Geschichte aus der Sicht von A, der Film allerdings erzählt sie aus der Perspektive von Rhiannon, dier erst langsam, so wie der Zuschauer auch, mitbekommt, was Sache ist. Die herausragende Prämisse, dass Rhiannon sich in eine Seele verliebt, ist großartig. Denn A wechselt ja auch die Geschlechter, die Hautfarben, die sexuelle Orientierung. Und sowohl Rhiannon als auch A überwinden diese Äußerlichkeiten und erkennen, dass wahre Liebe so etwas nicht braucht, dass letztendlich die inneren Werte zählen. Oder, um es mal ganz Pflaume-like zu sagen: Nur die Liebe zählt. So offen die Grundidee auch sein mag, so ganz offen gibt sich der Film dann doch nicht. Wenn man von einem kleinen Kuss zwischen Rhiannon und einer Mitschülerin absieht, finden die wichtigen Liebesszenen dann doch zwischen Mädchen und Jungen ab, und als Zuschauer hat man auch immer wie ganz selbstverständlich das Gefühl, dass A ein männliches Wesen ist, obwohl es eigentlich (vermute ich zumindest) geschlechtslos ist. Auf alle Fälle muss man die Hauptdarstellerin Angourie Rice loben, die die schwierige Aufgabe gut gelöst hat, mit immer wechselnden Spielpartnern eine Liebesgeschichte zu spielen und dabei glaubhaft zu zeigen, dass die Verbindung immer stärker wächst. (Haiko Herden)




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