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Fightclub

(USA 1999)

Originaltitel: Fight Club
Alternativtitel:
Regie:
David Fincher
Darsteller/Sprecher: Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham Carter, Meat Loaf, Jared Leto, Van Quattro, Markus Redmond,
Genre: - Action/Abenteuer - Science Fiction/Fantasy


Jack findet sein Leben ziemlich langweilig, es ist völlig geordnet, alles läuft seinen Gang, nur leider kann er nachts nichts schlafen. Diese chronische Schlaflosigkeit, die schon seit sehr langer Zeit anhält, treibt ihm zum Arzt. Dieser allerdings nimmt seine Probleme nicht ernst und meint, dass er sich mal die Leute in der Selbsthilfegruppe der Hodenkrebspatienten anschauen sollte, die hätten wirklich Probleme. Tatsächlich tut er dies und je mehr diese dort heulen, desto mehr muß auch er heulen. Das tut ihm gut, das erste Mal seit langer Zeit kann er wieder gut schlafen. Er besucht weitere Selbsthilfegruppen und fühlt sich so richtig wohl, sein Leben beginnt langsam wieder besser zu werden. Doch eine andere Selbsthilfegruppen-Touristin namens XXX zerstört seine Illusionen und seine Schlaflosigkeit beginnt von vorne. Eines Tages lernt er den Seifenverkäufer Tyler Durden kennen. Er hat eine bizarre Lebenseinstellung: Selbstzerstörung erhöht die Lebensqualität. Nur wer auf dem absoluten Nullpunkt ist, körperlich und gesellschaftlich, wer sich von allem materiellen frei gemacht hat, kann das Leben genießen. Sie beginnen, sich gegenseitig in Faustkämpfen zu verprügeln und sich dabei wohl zu fühlen. Nach und nach gesellen sich immer mehr Männer dazu und Tyler gründet den sogenannten Fightclub...

Den weiteren Verlauf darf man einfach nicht verraten, sonst würde man eine Menge kaputt machen. "FIGHTCLUB" enthält unzählige philosophische Ansätze und ist es würdig, kontrovers diskutiert zu werden, was automatisch jeder macht, der ein wenig Gespür für schwierige Fragen hat. Vieles, was Tyler Durden Jack beibringt, ist vom Grundsatz her gar nicht so falsch, oder will jemand etwas gegen den Satz "Erst nachdem man alles verloren hat, hat man die Freiheit, alles zu tun" sagen? Im letzten Drittel ist der Film gar fast schon apocalyptisch und wartet sogar mit einer dramatischen Wendung á la "THE SIXTH SENSE" auf, die plötzlich diverse Puzzleteile zusammenpassen läßt. Filmisch ist er auch sehr ausgereift, er trägt David Fincher´s Handschrift, der "ALIEN 3" und "SIEBEN" inszeniert hat. Wirklich atemberaubende, einfach fantastische und ungewöhnliche Kamerafahrten runden das ganze ab. "FIGHTCLUB" ist dadurch absolute Pflicht!!!

Die deutsche DVD hat leider, außer einem Trailer zum Film (2:33 Min.) keinerlei Extras.Fox brüstet sich zwar damit, dass interaktive Menüs und Szenenauswahl Sonderausstattung sind, aber bei einem Auto zählt ein Schloß an der Tür auch nicht zur Sonderausstattung. Als Sprachen kann man Deutsch und Englisch in Dolby Digital 5.1 auswählen, Untertitel gibt es in Englisch sowie Deutsch für Hörgeschädigte. Das Bildformat ist 2.40:1. Leider alles ein wenig dürftig. (Haiko Herden)

Was ist das Leben doch schön: Jack (Edward Norton) hat einen ordentlichen Job, ein tolles Appartment und genug Geld, um tagtäglich seiner Vision von einem Bürger, der alles hat, was einen als ein hochrangiges Mitglied unserer Gesellschaft auszeichnet, näherzukommen. Doch Jack plagt ein Problem: Schlaflosigkeit. Aber wofür gibt es schließlich einen Arzt, der einem derartige Komplikationen schnell und einfach durch die Verabreichung eines geeigneten Medikamentes ersparen kann? In Jacks Fall allerdings rät der Arzt ihm allenfalls zu einer gesunden Lebensweise und tut Jacks Argument, dass er doch leide, damit ab, dass Leute, die wirklich leiden, wohl eher in der Selbsthilfegruppe für Hodenkrebspatienten zu finden seien... - was liegt also näher, als sein Leiden mit anderen Leidenden zu teilen, um es zu kompensieren? Schon beginnt das Dilemma: Jack wird süchtig nach Selbsthilfegruppen, denn er kann schlafen, wenn er sich ausgeheult hat. Dabei spielt es für ihn gar keine Rolle, welcher Selbsthilfegruppe er beiwohnt, die Hauptsache ist, er kann weinen. Das geht so lange gut, bis er den Seifenerkäufer Tyler Durden (Bratt Pitt) kennenlernt. Um ihren Alltagsfrust unter Kontrolle zu bekommen, fangen die beiden an, sich regelmäßig zu prügeln, was für Jack die Selbsthilfegruppen ersetzt: der Fight Club ist geboren.

"FIGHT CLUB" entstammt der Regiearbeit David Finchers, der bereits mit den Filmen "SIEBEN" und "THE GAME" von sich reden machte: Dieser Regisseur kennt sein Handwerk, er hat Stil und wichtiger noch: er hat Mut. Letztere Tugend wird ihm dann auch geholfen haben, einen Film wie "FIGHT CLUB" zu drehen, ein Machwerk, bei dem die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) rot sah und den Film ausschießlich für mindestens 18jährige freigab, allerdings nicht wegen brutaler Kampfszenen, sondern aufgrund der gefährlichen Botschaft, die leicht mißverstanden werden kann. Dabei bleibt nach dem Ende des Film jedoch unklar, ob es überhaupt eine Botschaft gibt. Verwirrt? - dann schaut Euch erst einmal den Film an!! Ich will nicht zu sehr in die Tiefe gehen, weil man um des Verständnisses willen "FIGHT CLUB" gesehen haben müsste, damit man in der Lage ist, diesbezügliche Analyseansätze zu begreifen. Andererseits darf ich genauso wenig vorwegnehmen, denn der eigene erste Eindruck ist hier ein entscheidender Parameter.

Für alle Skeptiker sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass "FIGHT CLUB" kein stumpfsinniger Prügelfilm ist, auch wenn es in den ersten 45 Minuten so scheint. Es handelt sich vielmehr um ein Psychogramm eines sich z.T. sehr bewussten Individuums aus unserem Gesellschaftssystem, welches sich durch die Zustände des Habens, nicht des Seins, koordiniert. Für mich der beste Film der Neunziger, weil er entscheidende Fragen aufwirft und kausal einwandfrei herleitet, den Zuschauer mit einer bedrückenden Realität konfrontiert und er vorgibt, die einzige Lösung zu kennen, wie sie aber niemals durchführbar ist . Tip: richtig interessant wird's erst beim 2.Mal!! (Bört)

Bei keinem anderen Film fällt es mir so schwer, eine Kritik zu schreiben. Aber da er zu meinen Lieblingsfilmen gehört, versuche ich es trotzdem. Klar ist, das der Film nur für Leute geeignet ist, die es schaffen über Filme nachzudenken. Man sollte sich den Film auf jeden Fall mehr als einmal ansehen. Denn beim ersten Mal versteht man wircklich nicht alles. Der Film bietet so viel interessante Wendungen und sehr viel Kritik an der Gesellchaft, besonders an der amerikanischen. Der Fight Club hilft den Mitgliedern, sich lebendig zu fühlen in unserer toten Konsumgesellschaft. Sie schlagen sich um zu leben. Das ist das Ziel! Es zählt nicht wer gewinnt oder verliert! Für Jack, gespielt vom wie immer genialen Edward Norton, ist dieser Club besser als eine seiner unzähligen Selbsthilfegruppen, die er besucht obwohl er weder an Hodenkrebs noch an irgendeiner anderen Krankheit die dort behandelt werden, leidet. Er leidet zwar an Schlaflosigkeit, allerdings nur weil sein leben einfach langweilig ist. Er ist gefangen in der Konsumgesellschaft! Tyler Durden, gespielt von Brad Pitt, zeigt ihm, wie man wircklich lebt und eröffnet mit ihm zusammen den Fight Club. Mehr zu erzählen wäre nicht gerrecht, denn der Film ist so spannend und man darf nichts verraten.

Auch das Ende überrascht sehr. "FIGHT CLUB" ist einer der besten Filme aller Zeiten und die beiden Schauspieler Norton und Pitt überzeugen in ihren Rollen. Eine besonders gute Sache ist, das Brad Pitt mit diesem Film endlich sein Frauenschwarm-Image abgelegt hat, denn er ist einfach ein sehr guter Schauspieler! (Stefan Schuster)




Alles von David Fincher in dieser Datenbank:

- House Of Cards - Staffel 1 (USA 2012)
- Seltsame Fall des Benjamin Button, Der (USA 2008)
- Zodiac - Die Spur des Killers (USA 2007)
- Panic Room (USA 2002)
- Fightclub (USA 1999)
- Game, The (USA 1997)
- Sieben (USA 1995)
- Alien 3 (USA 1991)