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Inferno

(Italien 1980)

Originaltitel: Inferno
Alternativtitel: Horror Infernal / Feuertanz Der Zombies / Feuertanz - Horror Infernal
Regie:
Dario Argento
Darsteller/Sprecher: Leigh McClosky, Irene Miracle, Veronica Lazar, Alida Valli, and Eleonora Georgi,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Kritik 1:

Die Dichterin Rose Elliot lebt in New York in einem mysteriösen Haus. Als sie herausfindet, dass dies eine der Heimstätten der „Drei Mütter“ – dreier Hexenschwestern – ist, schreibt sie ihrem Bruder Mark einen Brief. Dieser studiert in Rom Musik und als er nichts mehr von ihr hört, reist er nach New York und macht sich die Suche nach ihr. Als mehrere Menschen grausam sterben, stößt er auf ein schreckliches Geheimnis…

„Inferno“ von Dario Argento hat in Deutschland diverse Titelgebungen erfahren müssen. Sind „Horror Infernal“ und „Feuertanz“ mit gutem Willen noch akzeptabel, so fragt man sich wirklich, wie jemand auf die Idee kommen konnte, den Film „Feuertanz der Zombies“ zu nennen. Mal abgesehen davon, dass Wasser eine insgesamt größere Rolle als Symbol in diesem Film spielt als Feuer, kommen zwar ein paar verweste Leichen vor, aber die sind wirklich tot und alles andere als Zombies. Titelschmiede Deutschland…

Nach einigen klassischen Gialli, die Argento mit „Profondo Rosso“ auf einen einsamem Genre-Höhepunkte geführt hat (und später mit „Tenebre“ noch toppen konnte), hat er mit „Suspiria“ den Stil in Richtung surrealistischer Horror gewechselt und wahrscheinlich sein absolutes Meisterwerk geschaffen. Aufgrund des Erfolges beschloss er, daraus die „Drei Mütter“-Trilogie zu schaffen und legte 1980 „Inferno“ nach. Konsequent führte er die Mischung aus klassischem Grusel, Splatter und surrealistischer Bildgestaltung fort und schuf einen weiteren Klassiker in seiner Filmografie, der es in Deutschland immer schwer hatte. Neben einigen alten VHS-Veröffentlichungen gab es nur diverse DVD-Bootlegs, bis sich Koch Media gemeinsam mit Camera Obscura und NSM der Sache annahm und die im Moment wohl ultimative Veröffentlichung des Films herausbrachte.

Eine gradlinige Story sollte man bei „Inferno“ nicht erwarten, die erste Hälfte setzt sowieso voll auf Atmosphäre und erst in der zweiten Hälfte wird es etwas stringenter und ein paar Giallo-Elemente finden Einzug in die Geschichte. Auch einige klassische Gruselmomente gibt es und das Finale ist sogar ein bisschen „amerikanisch“, insgesamt geht hier aber Stil über Inhalt und so darf man sich als Zuschauer an wunderbaren Bildern berauschen. Argento-typisch gibt es starke Licht-Schatten-Kontraste und eine intensiver Rot-Blau-Farbgebung. Dazu ungewöhnliche Perspektiven und Detailaufnahmen und keinerlei Anbiederung an den Mainstream. Natürlich verhalten sich alle Figuren mysteriös und oft unrealistisch, was hier aber gerade für die ganz eigene Atmosphäre wichtig ist. Sicher hätte man „Inferno“ auch als reinen Giallo inszenieren können, aber dann hätte er viel von seiner Wirkung verloren. Einige blutige Effekte gibt es zu sehen, aber diese werden nicht übertrieben häufig eingesetzt.

An seinen Vorgänger „Suspiria“ kommt „Inferno“ nicht heran, obwohl – oder eben gerade weil – er noch weniger eine gradlinige Story erzählt. Es scheint fast so, als wenn Argento hier versucht hat, seinen eigenen Film zu übertreffen und dabei noch mehr Filmkunst als Unterhaltung zu schaffen. Das ist ihm leider nicht gelungen, aber ein toller Film ist „Inferno“ trotzdem und kaum mit anderen Werken vergleichbar. Im Gegenteil, möglicherweise hat das Finale des Films sogar einen gewissen Einfluss auf Clive Barkers „Hellraiser“ gehabt.

Wenn man anderen Berichten glauben darf, war hier Altmeister Mario Bava letztmalig vor seinem Tod an einem Film beteiligt und als „Assistant Director“ ist dessen Sohn Lamberto Bava genannt, der im Folgenden noch mehrfach mit Dario Argento zusammenarbeiten sollte. Auch des Meisters damalige Lebensgefährtin Daria Nicolodi ist natürlich wieder dabei, ansonsten tauchen aber keine international bekannten Namen auf. Von seinem Versuch, mit „Trauma“ in Amerika Fuß zu fassen, ist Argento auch noch weit entfernt. Sicher ist „Inferno“ keiner der besten Filme des Regisseurs (wie „Suspiria“ und „Tenebre“), aber einer der wahrscheinlich typischsten, wenn man einem Neueinsteiger Argento vorstellen will.

Ganz abgesehen von der Optik, ist hier auch einmal mehr die Musik sehr bedeutend. Argento hat dafür mit Keith Emerson von der 70er-Progressive-Band Emerson, Lake & Palmer zusammengearbeitet und einige klassische Musikstücke ergänzt. Das trägt beides viel zur Atmosphäre bei und lässt „Inferno“ zu einem Pflichtfilm für Fans des 70er/80er-Jahre-Horrors werden – Argento-Fans müssen sowieso zuschlagen.

Ganz unabhängig, ob man persönlich den Film nun gut oder schlecht findet, sollte man ihn alleine wegen der fantastischen Unterwasser-Szene ansehen, denn diese ist mehr als brillant.

Koch Media hat, wie oben erwähnt, zusammen mit Camera Obscura und NSM „Inferno“ als Blu Ray Disc veröffentlicht. Das Ganze kommt ungeschnitten in einem 3-Disc-Media-Book. Die Film-Blu Ray liefert ein klares Bild, das fast schon ein bisschen zu steril wirkt und so eine leichte Video-Optik aufweist. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Die Blu Ray enthält deutschen, englischen und italienischen Ton (dazu deutsche und englische Untertitel) und eine Bildergalerie mit über 80 Abbildungen von Videocovern, Werberatschlägen, Zeitungsausschnitten, Drehfotos und Aushangbildern. Außerdem einen interessanten UND unterhaltsamen Audiokommentar der beiden Filmfachleute Christian Kessler und Marcus Stiglegger. Zudem gibt es zwei kurze Vorworte von Dario Argento selbst (wobei die Untertitel hängen) und dem damaligen Kameramann. Das Mediabook selbst wurde im Format von normalen Blu Ray-Hüllen als optisch sehr edles DigiPak gestaltet und enthält ein eingebundenes Booklet mit Bildern und Filmanmerkungen von Hans Langsteiner. Zusätzlich ist der Film auch noch auf DVD enthalten und eine weitere DVD liefert jede Menge Bonusmaterial. Diverse Featurettes, Dokumentationen, “Easter Eggs“ und Trailer lassen keine Wünsche offen und man muss klar sagen, dass diese Veröffentlichung nahezu perfekt ist und in jede Dario Argento-Sammlung gehört. (A.P.)



Kritik 2:

New York. Rose Elliot liest in einem Buch des Architekten E. Virelli, dass er je ein Haus in Freiburg, Rom und New York gebaut habe, unwissend darüber, dass diese drei Häuser von den sogenannten Drei Müttern, Hexen, eingenommen werden und diese dadurch zu den drei Toren zur Hölle werden. Durch einige Umstände glaubt Rose, dass sie in dem New Yorker Haus lebe und sucht im Keller nach weiteren Anzeichen. Sie schreibt ihrem Bruder Mark, der in Rom Musik studiert, einen Brief, dass er bitte kommen soll. Sara, Mark´s Freundin liest diesen Brief und erkennt, dass die Schule, die sie und Marc besuchen, das Haus einer dieser Hexen ist. Diese Erkenntnis bekommt ihr schlecht. Irgendwann kommt Marc dann in New York an, um seiner Schwester zu helfen...

Ich würde "HORROR INFERNAL" zu einen der drei besten Dario Argento-Filme zählen. Er ist atmosphärisch dank genialer Lichtfarb-Effekte, die ein wenig an "SUSPIRIA" erinnern und schwelgt in tollen Bildern. Ganz besonders in Erinnerung bleibt die Szene, in der Rose in ihrem Keller in ein Wasserloch steigt, um herauszufinden, was sich dort befindet. Als sie dann unter Wasser ist, werden verweste Wasserleichen an die Oberfläche getrieben, die sie von unten anstupsen. Als sie dann panisch wieder nach oben schwimmt, kann sie das Loch nicht mehr finden und die Wasserleiche(n) trudeln um sie herum. Dies ist so richtig schön ätzend gemacht und dürfte jeden erschrecken, der beim Schwimmen im See oderim Meer Angst vor Tiefen hat und sich fragt, was da unten wohl lauern könnte. Diese Szene übrigens zeigt auch gleichzeitig das Klischee der Horrorfilme, in denen Menschen vollkommen irrational handeln. Wie oft fragt man, wieso die Person im Film gerade das tut, wo es doch einfach nur doof ist oder einfach nur klar ist, dass etwas passieren muß. Genauso fragt man sich, weshalb Rose inmitten dieses düsteren Kellers in ein Wasserloch steigt und metertief taucht. Trotz diesem Manko und der Tatsache, dass der Film doch einige Länge aufweist, muß man Dario Argento unbedingt Virtuosität und einen untrügerischen Blick für Details bescheinigen. Dazu kommt noch eine sehr genial-passende Musik- und Soundbegleitung, die der Atmosphäre des Filmes die Krone aufsetzt. (Haiko Herden)



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Alles von Dario Argento in dieser Datenbank:

- Dracula 3D (Frankreich, Italien, Spanien 2012)
- Pelts - Getrieben vom Wahn (USA 2009)
- Giallo (Italien 2008)
- Mother Of Tears, The (USA, Italien 2007)
- Card Player, The - Tödliche Pokerspiele (Italien 2003)
- Sleepless (Italien 2000)
- Phantom der Oper, Das (Italien 1998)
- Stendhal Syndrome, The (Italien 1995)
- Aura (Italien / USA 1993)
- Terror in der Oper (Italien 1987)
- Phenomena (Italien / Schweiz 1984)
- Tenebre (Italien 1981)
- Inferno (Italien 1980)
- Suspiria (Italien 1977)
- Profondo Rosso (Italien 1975)
- Door Into Darkness (Italien 1971)
- Vier Fliegen Auf Grauem Samt (Frankreich, Italien 1971)
- Geheimnis der schwarzen Handschuhe, Das (BRD / Italien 1970)

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