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Spiel mir das Lied vom Tod

(Italien / USA 1969)

Originaltitel: C´era uno volta il west
Alternativtitel:
Regie:
Sergio Leone
Darsteller/Sprecher: Charles Bronson, Henry Fonda, Claudia Cardinale, Jason Robards, Gabriele Ferzetti, Paolo Stoppa, Woody Strode,
Genre: - Western


Jill, einen ehemalige Prostituierte aus New Orleans, kommt in die kleine Stadt, um bei ihrem Mann, dem Farmer McBain zu sein, den sie kurz zuvor geheiratet hat. Als sie allerdings ankommt, findet sie ihn tot vor, genau wie seine zwei kleinen Söhne. Getötet wurde er von Frank, der dies für eine Eisenbahngesellschaft, genauso genommen für den Krüppel Morton getan hat, der über McBains Land hinweg Schienen ziehen lassen will. Frank will, dass der Verdacht auf den Banditen Cheyenne und dessen Bande fällt. Gleichzeitig kommt ein fremder und geheimnisvoller Mann in die Stadt, ein mysteriöser Cowboy, der auf seiner Mundharmonika das Lied vom Tod spielt. Frank ist nun dabei, Jill zu erpressen, denn das Land gehört ja nun ihr. Morton hingegen hintergeht Frank und will ihn beseitigen lassen, da er fürchtet, dass er seinen Platz einnehmen will. Und was ist die Motivation des Mundharmonikaspielers?

Hier haben wir ihn, den besten Western aller Zeiten. Sergio Leone, der vorher die berühmte „Dollar-Trilogie“ und den unvergessenen „ONCE UPON A TIME IN AMERICA“ drehte, wollte hier seinen letzten Western drehen und alles hineinpacken, was ihm bei diesem Genre wichtig war. So hat er einen Film geschaffen, an dem wirklich alles stimmt und der für mich, obwohl Western nicht mein priorisiertes Genre ist, zu einem der größten Filme der Filmgeschichte gehört. Leone hat hier den Staub der Prärie eingefangen, die harten Männer, die wie Dinosaurier durch das Land ziehen, er lotet die endlos erscheinende Kluft zwischen Todestrauer und Hoffnung aus und das Ganze mit einer Bildgewalt und einem unglaublichen Gespür für Details und noch dazu mit immensen Aufwand, dass das Auge sich nicht von der Leinwand, bzw. vom Bildschirm lösen kann. Und das Ohr hat es da fast noch besser. Ennio Morricone hat den wahrscheinlich genialsten Soundtrack aller Zeiten geschrieben. Der Score wurde übrigens schon vor den Filmaufnahmen gedreht und Regisseur Leone hat manche Szenen im direkten Einklang mit der Musik gedreht. Auch wenn man kein Freund ist von Westernmelodien, berührt Morricones Musik einen bis ins tiefste. Ich gehe auch jede Wette ein, dass jeder, der sich auch nur ansatzweise für das Thema Film interessiert, Teile der Musik erkennt. Teils sind die Musiken ja schon Synonym für den Wilden Westen geworden. Aber wenn die Chöre anschwellen, kann man nicht anders, als sich ergriffen ans Herz zu fassen, um zu prüfen, ob es vor Verzückung nicht stehen geblieben ist.

Die Story an sich ist vielleicht gar nicht mal so spannend. Ein geheimnisvoller Mann, der Rache will, ein Eisenbahntycoon, der das Land eines Farmers will, Killer und Gauner, all das hat es im Western schon oft gegeben. Doch, wie so oft, es kommt halt drauf an, was man draus macht. Leones geniale Art zu filmen und dabei unglaubliche Nahaufnahmen und gleich darauf wieder ausufernde Totalen zu präsentieren, ist stilgebend. Der ganze schleichende Rhythmus des Filmes, der Staub, die ganze Atmosphäre in der glühende Hitze, „SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD“ kann niemanden kalt lassen. Teile des Drehbuches kamen übrigens von Dario Argento, der sich zum Beispiel für die berühmte Anfangssequenz am Bahnhof verantwortlich zeichnete.

Was bleibt abschließend zu sagen? Soll ich es noch einmal wiederholen? Klar. Also: „SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD“ ist der beste Western der Filmgeschichte und ganz klar einer der größten Filme überhaupt.

Die deutsche Doppel-DVD von Paramount in der Special Collector´s Edition präsentiert den Film in Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch (jeweils Dolby Digital 1.0 mono) sowie im Bildformat 1:2.35 (16:9 anamorph). Untertitel sind in Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch, Holländisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Türkisch, Arabisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Isländisch, Portugiesisch, Griechisch, Hebräisch, Italienisch, Bulgarisch, Kroatisch und Slovenisch verfügbar. Als Extras gibt es auf der erste Disk einen Audiokommentar, gesprochen von John Carpenter, John Milius, Alex Cox, den Filmhistorikern Sir Christopher Frayling und Dr. Sheldon Hall sowie einigen Darstellern und der Crew. Untertitel ist der Kommentar wahlweise in Deutsch oder Englisch. Die zweite Disk beginnt mir den Dokumentationen „Ein Opfer der Gewalt“ (28:49 Min.), „Der Preis der Sünde“ (19:35 Min.) und „Dem Tode nahe“ (18:15 Min.), die sich mit den historischen Begebenheiten bei der Entstehung des Filmes beschäftigen, den Hintergründen, der Produktion an sich und mit den Beweggründen des Regisseurs. Hier kommen u.a. die Leute zu Wort, die man beim Audiokommentar gehört hat. Weiter geht es mit einer Doku mit dem Titel „Die Eisenbahn – Revolution des Westens“ (6:21 Min.), Fotos, die die Locations zeigen und wie sie sich heute verändert haben (4:41 Min.), eine Fotogalerie mit Bildern von der Produktion (5:15 Min.), Biographien und Filmographien von Claudia Cardinale, Henry Fonda, Jason Robards, Charles Bronson und Gabriele Ferzetti und zu guter Letzt gibt es noch den Originaltrailer (2:51 Min.). Das Ganze ist in einem wunderschönen Digipack zu bekommen. Zusätzlich gibt es noch eine Deluxe Edition in einer Holzbox. (Haiko heden)

Der Farmer McBain bereitet auf seiner Farm alles für die Ankunft seiner Frau (Claudia Cardinale) vor, die er kurz zuvor in New Orleans geheiratet hat. Als sie ankommt, sind er und seine beiden Söhne tot - erschossen von dem Desperado Frank (Henry Fonda), der im Auftrag eines Eisenbahntycoons arbeitet, der eine Bahnlinie über das Gelände der Farm bauen will. Etwa zur gleichen Zeit wie die Witwe McBain trifft ein namenloser Fremder in der Gegend ein: der Mann mit der Mundharmonika (Charles Bronson). Zunächst weiß keiner ganz genau, was er eigentlich bezweckt, weder die Witwe noch Frank noch der Bandit Cheyenne (Jason Robards), der auch die Gegend unsicher macht. Mit der Zeit wird allerdings klar weshalb der mysteriöse Mundharmonikaspieler aufgetaucht ist. Er hat noch eine sehr alte Rechnung mit Frank offen und wird nur von einer einzigen Motivation angetrieben: Rache.....

"SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD" wird von Kritikern und Zuschauern wohl zurecht immer wieder als der beste Western aller Zeiten bezeichnet. Die kraftvolle Bildsprache, die mit wenigen Dialogen auskommt, die erstklassigen Schauspieler und natürlich die kongeniale, schon legendäre Filmmusik von Ennio Morricone (es dürfte wohl kaum einen Zuschauer geben, dem es nicht eiskalt den Rücken runterläuft, wenn die spartanischen Mundharmonikaklänge ertönen) machen dieses Westernepos zu einem einzigartigen Meisterwerk. Sergio Leone, der auch noch andere erfolgreiche Western drehte (zum Beispiel die "Dollar-Trilogie" mit Clint Eastwood) setzte sich mit diesem Film bereits zu Lebzeiten ein Denkmal. (Martin Puppatz)



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Alles von Sergio Leone in dieser Datenbank:

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- Nobody ist der Größte (BRD, Frankreich, Italien 1975)
- Mein Name ist Nobody (BRD, Frankreich, Italien 1973)
- Spiel mir das Lied vom Tod (Italien / USA 1969)
- Für ein paar Dollar mehr (BRD, Spanien, Italien, Frankreich 1965)
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