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Tanz der Teufel

(USA 1983)

Originaltitel: Evil Dead, The
Alternativtitel:
Regie:
Sam Raimi
Darsteller/Sprecher: Bruce Campell, Hal Dietrich, Ellen Sandweiss, Betsy Baker, Sarah York,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Ash, Cheryl, Scotty, Linda und Shelly wollen in einer kleinen Hütte mitten im Wald ein paar freie Tage verbringen. Der Weg dorthin ist beschwerlich und eine kleine Holzbrücke, die einzige Zufahrt, bricht hinter ihnen zusammen, so dass es kein Zurück mehr gibt. Im Keller des verfallenen Hauses finden sie ein Buch und ein Tonband, auf welchem ein Forscher seine letzten Aufzeichnungen machte und von schrecklichen Dingen berichtet, von dunkeln Mächten und dem Tod. Auf dem Tonband ist auch eine Aufzeichnung einer Beschwörung und diese weckt Dämonen im Keller. Einer nach dem anderen wird besessen und nur die totale Zerstückelung der Körper kann sie töten...

Ein Film meiner frühen Jugend. Es wurde damals gemunkelt, dass dies der brutalste und blutigste Film aller Zeiten ist und man ständig kotzen müsse, wenn man ihn sieht und jeder, der ihn gesehen hat, wurde als Held vereehrt und als hart empfunden. Sicher, für Jugendliche ist der Film auch wirklich nichts, obwohl die FSK den Teenies schon viel härtere Streifen ab 12 Jahren freigegeben hat, doch das ist ein anderes Thema.

Aufgrund der Brutalität wurde der Film in Deutschland verboten und erst nach langer Zeit und erneuter Prüfung wieder freigegeben. Aus heutiger Sicht ist der Film eben doch eher eine Komödie und die meisten Actionfilme bieten mehr Gewalt als dieser Film. Was "TANZ DER TEUFEL" aber ausmacht, ist nicht unbedingt nur das viele und exzessive Fliessen von Blut, sondern die witzige Atmosphäre und die tolle Kameraführung inklusive der Kamerafahrten durch den Wald. Es ist gruselig und spannend undobendrauf auch noch witzig. "TANZ DER TEUFEL" ist der Kultfilm unter den Horrorfilmen und für jeden Fan absolute Pflicht. Ein Film, der Extrem-Horror und Extrem-Slapstick miteinander verbindet und das Genre nachhaltig prägte. (Haiko Herden)

Vorweg, ja hier handelt es sich um den Film, bei dem Jugendschützern der Kaffee hoch kommt. Widerlich, brutal, ekelhaft, gar menschen-verachtend, dass sind nur einige der Wörter, die die FSK-Freunde für diesen Film verwendeten (und wahrscheinlich immer noch verwenden). Wer jedoch diesen Film ernst nimmt, hat, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, selber einen Schaden. Kleine Produktionsgeschichte: 1979 entstand ein kleiner, nicht besonders aufwendiger Horrorkurzfilm an einer amerikanischen Filmhochschule der den Titel "The Evil Dead" trug. 30 Minuten lang wurde hier auf effektive Art gemetzel was das Budget erlaubte und das ganze dann auch noch mit ein paar bösen Witzen garniert. Dieser Film entwickelte sich zum Undergroundkult und bald darauf bot ein kleiner, eigenständiger Produzent dem Regisseur Sam Raimi an aus dem Kurzfilm einen abendfüllenden Spielfilm zu machen. 1983 kam dann die Langfassung, in den USA gefeiert und verdammt gleichzeitig. Die Folge des Erfolges war, dass der Film in alle Länder exportiert wurde, auch nach Deutschland. 1985 Verbot für "Tanz der Teufel". Der Film verstoße gegen die Menschenrechte. Alle Kopien wurden beschlagnahmt, bis auf die, die dann illegal unter der Ladentheke gehandelt wurden. 1991 wurde das Verbot dann aufgehoben und warum? Weil Zombies keine Menschen sind und deshalb der Film auch nicht gegen die Menschenrechte verstößt (irgendwie witzlos). Allerdings mußte der Film dann noch einmal durch die FSK und die gab ihn nur noch mit starker Schnittauflage frei. Aus den ehemaligen 87 Minuten wurden 81.

Blutig ist’s immer noch, jedoch sind alle Splatter-Effekte irgendwie komisch geraten, denn gerade diese Szenen sind vermengt mit jeder Menge Slapstick. Die Hauptfiguren in diesem Teufelswerk sind fünf Teenager, die beschloßen haben, ein Wochenende in einer Berghütte zu verbringen. Der Film beginnt damit, dass diese Fünf sich in ihrem Auto auf der Landstraße befinden. In kleinen Zwischensequenzen fährt die Kamera schnell durch den Wald, hindurch durch dunkle Sträucher und Baumwipfel und im Hintergrund ächzt eine tiefe Stimme(hört sich mehr an, als ob sich der Teufel übergeben würde). Im nächsten Bild grinst Ash(Bruce Campell) blöd in die Kamera. Ash ist einer der Fünf, groß, stark und eigentlich ein ziemlicher Angsthase. Die vier anderen sind seine Freundin Linda(Betsy Baker), relativ spöttisch, sein Kumpel Scotty(Hal Dietrich), mehr der "Ich bin schön, stark und hab’ kein Hirn"-Typ, dessen Freundin Shelly(Sarah York), die vom Typ her sehr gut zu ihm paßt und Cheryl(Ellen Sandweiss), zurückhaltend, unsicher und mit sehr schwachen Nerven. Bereits auf dem Highway passieren seltsame Dinge, so versagt plötzlich die Steuerung des Autos und Scotty rast fast mit einem LKW zusammen. Angekommen an der Hütte beginnen sich die Fünf erstmal etwas einzurichten. Als Cheryl jedoch allein auf ihrem Zimmer ist, wird sie von Visionen gepackt und zeichnet unter Zwang eine Dämonenfratze. Diese Fratze soll sie sehr schnell wiedersehen und zwar auf einem Buch, dass Scotty im Keller findet, zusammen mit einem Tonband und einer...doppelläufigen Schrottflinte!!! Durch das Tonband erfahren Ash und Freunde von dem alten Professor, der zusammen mit seiner Frau in der Hütte wohnte und das Buch fand. Dieses nette kleine Buch besteht aus Menschenhaut, ist Millionen von Jahren alt und beinhaltet Formeln und Dämonenbeschwörungen. Und weil die Fünf das Ganze so lustig finden, hören sie sich natürlich auch an, wie der Alte auf dem Band die Dämonen beschwört und damit das Böse erwachen läßt. Und dadurch erwacht auch im Wald das Böse. Cheryl wird wieder von Visionen gepackt und läuft hinaus in den Wald. Doch der wird immer dichter und die Bäume erwachen plötzlich zum Leben und stellen recht seltsame Dinge mit der armen Cheryl an. Völlig fertig mit den Nerven kehrt Cheryl zurück zur Hütte und verwandelt sich vor den Augen der Anderen in einen Zombie. Mit viel Mühe gelingt es Ash und Scotty sie in den Keller zu sperren, doch auch das kann nicht verhindern, dass das Böse kommt und sich einen nach dem anderen holt, erst Linda, dann Shelley und schließlich auch Scotty. Nun greift Ash zu Flinte und Axt und beschließt um sein Leben zu kämpfen. Erschwert wird dieses Vorhaben jedoch dadurch, dass Ash sich ziemlich blöd anstellt.

Schocken kann "Tanz der Teufel" wirklich kaum. Klar, es gibt ein paar abgetrennte Körperteile, es gibt zum Ende einige unappetitliche Szenen, jedoch sind alle diese Szenen sarkastisch-übertrieben. Sam Raimi spielt mit den Nerven des Zuschauers, der jeden Moment eigentlich einen blutigen Effekt erwartet. Die Splatter-Effekte beginnen jedoch erst nach einer dreiviertel Stunde und dann auch nur in kleinen Dosen und steigert sich dann bis zum Ende. Zusätzlich ist die Story naiv bis dämlich, was Komik und Sarkuasmus noch unterstreicht, Raimi hatte anscheinend immer beabsichtigt, seinen Film wie eine Splatter-"Muppet Show" wirken zu lassen. Und genau deswegen kann der Film auch unterhalten. Außerdem hat Raimi hier ein paar unglaubliche Methoden entwickelt, um äußerst billig effektvolle Szenen in den Kasten zu kriegen, vor allem die Szenen in denen das Böse durch den Wald kriecht sind verdammt gut gemacht. 1987 folgte mit "Tanz der Teufel II" eine Fortsetzung mit noch mehr Witz und etwas weniger Splatter, 1992 schließlich der Abschluß mit "Armee der Finsternis" mit viel mehr Witz und kaum Splatter(sogar FSK 16). "Tanz der Teufel" hat bis heute noch eine Wirkung auf das Genre Horror, insbesondere auf den Zombiefilm. Ohne ihn hätten Filme wie Peter Jacksons "Braindead"(1992) garantiert nicht so ausgesehen, wie das Endprodukt ist und auch der Caccodemon in einem hier nicht näher definierten, indizierten Kultcomputerspiel hat eine extrem große Ähnlichkeit mit dem Höllenherrn aus Folge 2. (Sebastian Schmidt)

Ashley und seine Freunde wollen ein paar gemütliche Tage in einem abgelgenen Landhaus verbringen. Zu dem von dichtem Wald umgebenen Haus gibt es nur eine wackelige Holzbrücke. Im Keller finden die jungen Leute ein Tonband und ein seltsames Buch- das Buch des Todes. Auf dem Tonband finden sie die letzten Aufzeichnungen eines Forschers, der von den dunklen Mächten des Buches berichtet. Kurze Zeit später wird das erste Mädchen angegriffen und verwandelt sich zum bösen Zombie. Das Gemetzel fängt an und da die Holzbrücke kaputt geht, gibt es kein Entkommen. Einer nach dem anderen wird zur Bestie und nur die völlige Zerstückelung kann die Bessenen töten. Ashley bleibt übrig, um gegen die Monster, die mal seine besten Freunde waren, zu beseitigen. Dies gestaltet sich doch schwieriger als erwartet.

Genialer Kultfilm der Bruce Campbell zum Star machte. Äußerst brutaler Splatterfilm, nichts für schwache Nerven oder gar einen schwachen Magen. Ashley ist der Prügelknabe, der alles abbekommt. Auf meine Frage hin, wie es war, in einem Film mit soviel Blut & Gore mitzuspielen, anwortete Bruce Campbell kurz: "Sticky!" -(Klebrig) Sehr sehenswert, teilweise fast lustig! (D.V.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


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