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Virus

(USA 1999)

Originaltitel: Virus
Alternativtitel:
Regie:
John Bruno
Darsteller/Sprecher: Jamie Lee Curtis, Donald Sutherland, Joanna Pacula, William Baldwin, Marshall Bell, Julio Mechoso,
Genre: - Science Fiction/Fantasy


Vorspiel: Die russische Raumstation MIR will Daten übertragen zum Forschungsschiff „Akademic Vladislav Volkov“. Eigentlich nichts besonderes, doch plötzlich erscheint in der Umlaufbahn eine glühende Wolke und kollidiert mit der Raumstation. Blitze treten auf und über die ausgerichtete Schüssel übertragen sich diese auf das Schiff auf der Erde.

Sieben Tage später. Der kleine Schlepper „Sea Star“ unter der Führung des kauzigen, skrupelosen Kapitäns Everton gerät mit seinen sechs Mann Besatzung in einen Taifun. Nachdem das Schiff beschädigt wird und die komplette Fracht verliert, steuern sie zu reparaturzwecken in das stille Auge des Taifuns. Dort treffen sie auf die umhertreibende, führerlose „Akademic Vladislav Volkov“ und gehen an Bord. Sie finden nur eine verängstigte Frau vor und bemerken, dass die Computer verrückt spielen, unter anderem läßt dieser den Anker herunterfallen und versenkt dadurch die darunter festgemachte „Sea Star“. Plötzlich werden unsere Helden auch von Cyborgs angegriffen, halb Mensch, halb Maschine...

Ja, was da wohl los ist? Das Geheimnis ist nämlich folgendes. Die glühende Wolke ist ein außerirdisches Lebewesen auf Energiebasis. Dieses Wesen ist in die Datenbank des Schiffes eingedrungen, hat alle Daten aufgenommen und alles über die Menschen gelernt. Dabei ist es zu dem Schluß gekommen, dass diese Rasse selbstzerstörerisch ist und den Planeten in den Ruin treibt. Folglich muß dieser Virus vernichtet werden. Das Gute für uns Menschen ist, dass der Außerirdische auf dem Schiff isoliert ist und mit diesem am Ende in den Fluten untergeht. Für mich allerdings ist nicht nachzuvollziehen, warum der Außerirdische auf dem Schiff bleiben muß, immerhin konnte er Lichtjahre im Weltraum umherreisen, schafft es aber nicht über einen einfachen Ozean? Na ja. Doch von solchen Widrigkeiten wollen wir uns bei diesem 75 Millionen Dollar teuren Werk gar nicht beirren lassen, auch nicht, dass der Film manchmal ziemlich an "OCTALUS“ erinnert oder manchmal ein wenig an „TERMINATOR“, „THE ABYSS“ und von der Story her natürlich an „ALIEN“. Wir freuen uns, nach „HALLOWEEN – H20“ Scream-Queen Jamie Lee Curtis erneut in einen Horrorfilm zu sehen und obwohl sie die harte Frau mimen darf, haben wir auch das Glück und dürfen sie hier und da mal schreien hören. Weiterhin sehr erfreulich sind die gelungenen Cyborgs, in derem Gestänge noch das Menschenfleisch hängt, teilweise wirklich richtig schön eklig anzuschauen. Der Sound ist gigantisch, ich habe selten einen so lauten Film erlebt, wie diesen. Nur eines ist wirklich schade, denn der Final Cut ist total zerschnitten, so dass Löcher in der Handlung erscheinen und manch Entwicklung nicht unbedingt nachvollziehbar ist. Hoffen wir, dass es eines Tages vielleicht eine Extended Version gibt. (Haiko Herden)

In einem Sturm im Pazifik verlieren Captain Everton und seine Crew ihre Fracht, entdecken dafür aber im Auge des Sturms ein verlassenes russisches Forschungsschiff und wollen dieses nach internationalem Seerecht in Besitz nehmen. Auf dem Schiff treffen sie schließlich auf eine russische Wissenschaftlerin, die von einer ausserirdischen Intelligenz berichtet, die die ganze Besatzung vernichtet hat. Diese energetische Lebensform sieht die Menschen als zu vernichtenden Virus an und erschafft sich fast unverletztliche Cyborgs. Die inzwischen stark dezimierte Crew nimmt verzweifelt den Kampf gegen das ausserirdische Wesen auf...

Na, wonach hört sich das an? Klar, nach Octalus trifft auf Alien trifft auf Terminator trifft auf die Borg aus Star Trek. Besonders eigenständig ist "VIRUS" natürlich nicht, die Story ist schon hundertmal dagewesen. Dass der Film dennoch überzeugen kann liegt an den guten Schauspielern (Donald Sutherland, Jamie Lee Curtis, William Baldwin), den guten Effekten, guter Kameraarbeit und den teilweise heftigen Splattergehalt. Alles zusammen ergibt knapp 100 Minuten gute Science Fiction-Horror-Unterhaltung für Samstagabend.

Die DVD aus der Concorde "Cine Collection" ist toll ausgestattet. Neben dem deutschen Ton gibt es natürlich auch die englische Fassung und deutsche Untertitel, dazu ca. 40 Minuten Making Of, Deleted Scenes, Hinter den Kulissen, Interviews, Bio- und Filmographien, Trailer, Kommentar des Regisseurs und weitere Hintergrundinfos. Dazu noch eine Cinema-Plakatkarte. Bild und Ton sind einwandfrei, wie man es bei heutigen Grossproduktionen gewohnt ist und somit darf der Genrefan bedenkenlos zugreifen, ohne eine Enttäuschung erwarten zu müssen. (Concorde DVD) (A.P.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


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- Virus (USA 1999)
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