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Wild Dogs

(Italien 1974)

Originaltitel: Cani arrabbiati
Alternativtitel:
Regie:
Mario Bava
Darsteller/Sprecher: Riccardo Cucciolla, Lea Lander, Maurice Eastman, Don Backy , Erika Dario, Maria Fabbri, Luigi Antonio Guerra ,
Genre: - Thriller


Ein Gangster-Quartett raubt die Löhne einer großen Firma, wobei einer von ihnen stirbt. Sie flüchten erst mit dem Auto und dann zu Fuß, wobei sie sich zwei Frauen als Geiseln nehmen. Eine von ihnen wird dabei von einem der Gangster getötet. Sie flüchten weiter im Auto eines Mannes, der gerade seinen kleinen Sohn ins Krankenhaus bringen will, weil dieser eine Überdosis Beruhigungsmittel geschluckt hat. Die drei Gangster lassen sich nicht darauf ein und können die Polizei abhängen. Gemeinsam mit der Frau, dem Mann und dem bewußtlosen Kind fahren sie weiter durch Italien, wobei sich ein mörderisches Psychospiel zwischen den Personen entwickelt...

Dies ist der letzte Film des wohlbekannten italienischen Horror-Regisseurs Mario Bava, der hier allerdings mal seinem Genre untreu geworden ist. Während dieses Projektes ist man in finanzielle Schwierigkeiten geraten und beendete es nach den Dreharbeiten. Sehr viele Gerüchte rankten sich um den Film, der niemals fertig gestellt wurde. Erst 20 Jahren danach hat Lea Lander, welche die weibliche Geisel spielt, sich dieses Projektes angenommen und den Film zu Ende gestellt. Bava ist es gelungen, eine spannende und klaustrophobische Atmosphäre in diesem Auto zu schaffen, die Schauspieler sind allesamt ohne Ausnahme gut und agieren sehr glaubwürdig. Sicherlich gibt es ein paar Löcher in der Geschichte, doch durch den gelungenen Schluß werden diese sowieso vergessen gemacht. Mario Bava ist 1980 mit 66 Jahren gestorben. Eigentlich ist „WILD DOGS“ nicht wirklich sein letzter Film, aber der letzte Film, in welchem er Regie geführt hat und in den Credits auftauchte.

Die deutsche DVD von Astro präsentiert den Film in Dolby Digital 2.0 mono in den Sprachen Deutsch und Italienisch sowie im Bildformat 1:1.85. Als Bonusmaterial gibt es den Trailer zum Film (1:43 Min.), den Original-Vorspann (1:27 Min.), den Original-Abspann (1:08 Min.), einen weiteren Vorspann (2:14 Min.), ein alternatives Ende (0:43 Min.), eine Slide-Show mit Bildern aus dem Film (3:30 Min.) sowie Produktionsnotizen.

Die deutsche DVD von Marketing-Film präsentiert den Film in Deutsch (Dolby Digital 2.0) und Italienisch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:1.85 (4:3). Als Extras gibt es den Trailer (1:42 Min.), den Original-Vorspann (1:26 Min.), den Original-Aspann (1:08 Min.), den nachgedrehten Vorspann (2:13 Min.), ein alternatives Ende (0:43 Min), eine Slideshow (3:30 Min.) sowie Informationen zum Film. (Haiko Herden)

Eine Bande von vier Gangstern begeht einen Überfall, doch es kommt zu Problemen und einer der Gangster stirbt. Auf der Flucht vor der Polizei erschießt die Bande eine Frau und nimmt eine andere Frau als Geisel. Um den Straßensperren zu entgehen kapern sie ein anderes Auto und zwingen den Fahrer, der mit seinem kranken Kind unterwegs ist, sie zu fahren. Gemeinsam mit ihren Geiseln wird die Flucht durch die sengende Sonne für die Verbrecher zu einem Nervenkrieg, in dem sie nichts zu verlieren haben...

„Wild Dogs“ ist einer der unbekannteren Filme von Mario Bava, für den angeblich auch sein Sohn Lamberto einige Szenen inszeniert hat. Dank Marketing-Film gibt es diesen nervenaufreibenden Psycho-Action-Thriller inzwischen in Deutschland auf DVD und der Film lohnt wirklich für jeden, der entweder ein Faible für italienische Filme der 70er Jahre hat, oder aber den italienischen Regie-Großmeister mag...oder aber beides.

Die Atmosphäre des Films ist durchgehend brutal und steigert sich mit zunehmender Laufzeit immer mehr, bis die Situation eskaliert. Da der Großteil der Handlung in einem Auto spielt, wird den Darstellern eine Menge abverlangt, was aber ausnahmslos alle hervorragend meistern. Die Geschichte hat man so oder ähnlich zwar schon in anderen Filmen gesehen, im Prinzip handelt es sich um eine Variation von „The Last House On The Left“, aber selten wurde das Thema derart packend umgesetzt. Man spürt beinahe die drückende Hitze, die im Film herrscht und beinahe erleichtert nimmt man als Zuschauer das Ende zur Kenntnis, das alles andere, als ein Happy End ist und einen verblüffenden Schluss-„Gag“ bereithält.

Die deutsche DVD von Marketing-Film präsentiert den Film in ordentlicher Bild- und Tonqualität in Widescreen und wahlweise in deutscher oder italienischer Sprache. Das Bonusmaterial sieht aufgelistet mal wieder nach mehr aus, als es tatsächlich ist. Der Trailer ist Standard, ebenso die Bildergalerie. Erfreulich ist, dass man bei Marketing-Film die Galerie diesmal nicht in mehrere verschiedene Features aufgeteilt hat, wie es sonst immer geschieht, was zur Folge hat, dass in manchen Galerien dann nur 3 Motive zu sehen sind. Die Bilder an sich hätten gerne etwas größer sein können. Dann gibt es einen alternativen Vorspann, der durchaus Sinn macht, da er wirklich völlig anders ist, als der, den man vorher im Film gesehen hat. Der „Original-Vorspann“ hingegen, der ebenfalls geboten wird, unterscheidet sich nur minimal und macht deshalb wenig Sinn. Der Original-Abspann wirft nur die Frage auf, warum Astro-Film überhaupt einen neuen Nachspann gebastelt hat (und das dann peinlicherweise auch noch groß dazu schreibt...).

Schlussendlich gibt es dann noch einige wenige Texttafeln, die ein paar Hintergründe über den Film erläutern. Seltsam ist nebenbei bemerkt übrigens, dass ein Film, der angeblich 20 Jahre nicht fertig gestellt, sondern verschollen war, bereits jetzt diverse Alternativtitel und mehrere Vor-/Abspänne hat. Marketing-Film selber ist auch darauf rein gefallen. Hier heißt der Film „Wild Dogs“, was wohl ein gängiger internationaler Titel ist. Beim Bonusmaterial taucht häufiger der Titel „Rabid Dogs“ auf, aber auch der eigentliche Originaltitel „Semaforo Rosso“, nur auf dem DVD-Cover steht als Originaltitel „Cani Arrabbiati“, der allerdings im Bonusmaterial nie auftaucht und deshalb wohl ein eher seltener Alternativtitel ist, auch, wenn die Internet Movie Database ihn als Originaltitel nennt. Zudem scheint es eine 2002 restaurierte Version unter dem Titel „Kidnapped“ zu geben. Von einem Director´s Cut zu sprechen ist zudem Unsinn, da keiner mehr Mario Bava fragen kann, ob er den Film tatsächlich so geschnitten hätte, auch, wenn die Restauration des Materials penibel aufgrund diverser Aufzeichnungen erfolgte. Für nicht so gelungen halte ich übrigens das Covermotiv. Ich weiß nicht, ob es überhaupt ein Original-Artwork ist, bzw. ob es so etwas überhaupt gibt, aber dieses Motiv ist weder besonders aussagekräftig, noch macht es gespannt auf den Film, zumal man im unteren Bereich schlicht und einfach nichts erkennt. Warum man auf dem Cover Luigi Montefiori nicht seinen Namen gelassen hat (der so auch im Vor-/Abspann genannt ist), sondern sein späteres Pseudonym George Eastman benutzt, weiß wohl auch nur das Label selbst. Ich halte das schon für frech und dem Künstler gegenüber respektlos. Wie auch immer, man darf froh sein, dass der Film heutzutage problemlos erhältlich ist. (A.P.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


Alles von Mario Bava in dieser Datenbank:

- Wild Dogs (Italien 1974)
- Teuflische, Der (Italien / Spanien / BRD 1972)
- Baron Blood (Italien, Deutschland 1972)
- Im Blutrausch des Satans (Italien 1971)
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