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Bloody Beach

(Südkorea 2000)

Originaltitel: Haebyeoneuro gada
Alternativtitel:
Regie:
Kim In-soo
Darsteller/Sprecher: Kim Hyung-jong, Yang Dong-kun, Lee Seung-chae, Lee Jeong-jin, Lee Hyun-kyoon, Jin Tae-seong, Lee Sae Eun,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Kritik 1:

Acht junge Leute, die sich nur aus einem Chatroom kennen, wollen ihren Urlaub gemeinsam am Meer verbringen. Ein junges Mädchen wird schon bei der Anreise grausam im Zug ermordet. Die anderen sieben genießen zunächst unbeschwert das Strandleben, doch schon beald geraten sie sich in die Haare über ein ehemaliges Chat-Club-Mitglied, das aus der Gruppe geworfen wurde und sich umgebracht hat. Dann geschehen weitere Morde…

Klingt nach einer ziemlich dünnen Story, und genau das ist es auch, was uns dieser recht bekannte südkoreanische Film hier präsentiert. Kurz gesagt: es handelt sich um eine leicht modernisierte Version von „Freitag der 13.“ Aus Südostasien, wobei der ganze Film sehr westlich und straight produziert ist. Keine überraschenden Wendungen, keine schwarzhaarigen Geistermädchen, Dämonen oder sonstiger Hokuspokus, sondern nicht mehr und nicht weniger als ein lupenreiner Slasher im Stil der 80er Jahre. Die gängigen Regeln werden haarklein befolgt (Sex bedeutet das Todesurteil und so weiter) und der Bodycount ist relativ hoch. Zugegeben, das klingt alles recht sachlich und langweilig, aber trotzdem hat mich der Film sehr gut unterhalten, zum einen weil die koreanischen Darsteller nicht allzu peinlich sind, vor allem die Mädchen sind zudem mehr als ansehnlich, und zum anderen, weil es einige wirklich blutige Effekte zu sehen gibt. Außerdem dürfen sich die sowieso schon hübschen Mädchen ausgiebig in Badekleidung (oder weniger) präsentieren. Das ist zwar sexistisch, steigert den Unterhaltungswert des Films jedoch ungemein. Für asiatische Verhältnisse gibt es sogar eine recht offene Sexszene zu sehen. Obwohl der Mörder schon relativ früh enttarnt wird, langweilt der Film bis zum Ende nicht und die Finalszene (vor dem Epilog) hat sogar ein kleines bisschen was poetisches. Alles in allem also solide, unterhaltsame Slasher-Kost, die sich positiv von der meisten US- und Undergroud-Massenware abhebt, obwohl eigentlich nichts Neues geboten wird. Ein Partyfilm im besten Sinne, den aufgrund der westlichen Produktionsweise auch Nicht-Asia-Fans goutieren können.

In Deutschland ist der Film als „Special Edition Director’s Cut“ ungeschnitten (gibt es auch eine geschnittene Fassung?) bei I-On New Media erschienen. An Bild- (1:1,78) und Tonqualität (Deutsch und Koreanisch) gibt es nichts auszusetzen, wahlweise kann man deutschsprachige Untertitel zuschalten.

Als Bonus gibt es zwei Trailer und ein paar Behind The Scnes-Aufnahmen, die teilweise völlig überflüssig sind, teilweise aber auch wirklich mal in „Making Of“-Manier zeigen, wie Splattereffekte entstehen. Schade nur, dass das Covermotiv eher an „Freitag der 13.“ erinnert und keinerlei Bezug zum eigentlichen Filmtitel hat. Gut, dass das sich auch das Label dachte und gleich ein viel besseres Wendecover produziert hat. (A.P.)



Kritik 2:

Eine Gruppe junger Leute, die sich schon seit einiger Zeit über einen Chat kennen, haben beschlossen, einen Urlaub an einem Strand zu verbringen, wo sie sich auch alle das erste Mal im wirklichen Leben sehen. Dass eines der angekündigten Mädchen dann allerdings nicht gekommen ist, verwundert niemanden. Alle haben viel Spaß miteinander und man genießt die schöne Zeit. Eines Abends dann erzählt man sich von einem User namens Sandmanzz, der über lange Zeit 24 Stunden online war. Da er immer ziemlich durchgeknallt war, glauben alle, er hat Selbstmord begangen und offenbar sind die Chatter Schuld daran, weil sie ihn nicht gerade nett behandelt haben, da er ein bisschen vulgär war. Es gibt einen Streit, wer den dafür nun verantwortlich sei. Von nun an beginnt eine Reihe merkwürdiger Morde. Ist Sandmanzz immer noch am Leben? Ist es womöglich jemand aus der Gruppe?

Man sieht es schon, dass „BLOODY BEACH“ storytechnisch sich völlig im Bereich des Teenie-Slashers bewegt und man muss auch ganz klar sagen, dass man hier auch keine neuen Aspekte aufwirft, sondern sich auf die altbekannten und bewährten Dinge verlässt. Was den Film aber denoch unterhaltsam macht, ist die Spannung, die man erzeugt. Im Gegenzug zu den meisten US-Slashern, die man so kennt, ist es sehr positiv, dass es hier manchmal ziemlich blutig zugeht. Da werden Finger abgeschnitten, ein Bein wird abgehackt und manch mittelmäßig-origineller Einfall in diese Richtung wird noch präsentiert. Diese Szenen sind dann auch deutlich zu sehen. Das Thema Internet im Film ist ja auch noch nicht allzu sehr belastet und zieht sich durch den ganzen Film. Dementsprechend wird das Motiv vom Sandmanzz dann auch so dargestellt: Ein Jugendlicher mit Komplexen, für den das Chatten nur noch den einzigen Lebenssinn darstellte, ist von der Gruppe Jugendlicher niedergemacht worden und vom Chatroom-Administrator gesperrt worden, was ihn unendlich wurmte. Dazu gibt es dann nett anzusehende koreanische Schauspieler(innen, die oft nur mäßig bekleidet umhergehen), die ihren oberflächlich angelegten Rollen allerdings kaum Tiefe geben können. Es war vom Drehbuch her ja aber auch gar keine Tiefe vorgesehen, so dass man es ihnen nur bedingt vorwerfen kann. Ebenso muss man beim Gucken ein paar kleinere Logiklöcher vezeihen. Also, was bleibt zu sagen? Ein Teenie-Slasher, der nicht viel Neues vorweisen kann, der aber dennoch unterhält, weil er keine US-Massenware ist, mit der man in den letzten Jahren regelrecht zugeschmissen wurde. Kann man sich gerne anschauen, vor allem, wenn man blutige Morde sehen möchte.

Die deutsche DVD von I-On New Media präsentiert den Film in Deutsch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0) und Koreanisch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:1.78 (16:9 anamorph). Als Extras gibt es den deutschen Trailer (2:50 Min.), den koreanischen Trailer (2:38 Min.), ein Making Of (unkommentiertes Behind The Scenes Material, was immer besser ist, als ein professionelles Lobhudelei-Making Of) (16:04 Min.) sowie Trailer zu „ANOTHER HEAVEN“, „GONIN 2“; „NIGHTMARE“, „RETURN OF THE LIVING DEAD – THE DEAD HATE THE LIVING“, „THE WANDERERS“ und „WHEELS“. (Haiko Herden)




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