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Door Into Darkness

(Italien 1971)

Originaltitel: Door Into Darkness
Alternativtitel:
Regie:
Luigi Cozzi, Silvio Bernadotte, Dario Argento, Roberto Pariante, Mario Foglietti
Darsteller/Sprecher: Aldo Reggiani, Laura Belli, Mimmo Palmara, Alberto Atenari, Enzo Cerusico, Paolo Tedesco, Pier Luigi Apra, Gildo Di Marco, Tom Felleghi, Marcello Fusco, Luciana Lehar, Emilio Marchesini, Fulvio Mingozzi, Marilu´ Tolo, Riccardo Salvino, Glauco Onorato, Altea De Nicola, Luigi Pagnani Fusconi, Robert Hoffmann, Mara Venier, Gianfranco D´Angelo, Erika Blanc, maria Teresa Albani, Pupo De Luca, Umberto Raho, Luciano Bonanni,
Genre: - Thriller - TV-Serie


Unter dem Titel "DOOR INTO DARKNESS", bzw. dem italienischem Originaltitel "LA PORTA SUL BUIO" produzierte Dario Argento, gerade bekannt geworden durch seine Streifen „DIE NEUNSCHWÄNZIGE KATZE“ und „VIER FLIEGEN AUF GRAUEM SAMT“, Anfang der Siebziger Jahre eine vierteilige Fernsehfilm-Reihe, bei der verschiedene Regisseure ihren Platz auf dem Stuhl nahmen. Da es damals nur einen richtigen Fernsehsender gab, der auch noch streng von der Regierung kontrolliert wurde, durften die ca. 50-minütigen Episoden nicht zu brutal sein, aber trotzdem brutaler, als das bisher gezeigte im TV. Eine Gratwanderung also für Argento. Die vier Episoden sind auf einer schönen Doppel-DVD bei Dragon erschienen und jede wird durch eine ausführliche Einleitung von Luigi Cozzi präsentiert, der sehr interessante Dinge zu erzählen weiß. Der erste Film heißt:

DER NACHBAR

Ein junges Paar zieht mit ihrem kleinen Baby in ihr neues Heim, ein Haus weit außerhalb der Stadt. Beide sind glücklich, doch schon bald lernen sie den Nachbarn kennen, der in der oberen Etage wohnt. Das soll ihr Leben nicht nur nachhaltig ändern, vielmehr verkürzt es selbiges auch drastisch...

In dieser Episode führt Luigi Cozzi Regie und es zeigt sich schon, dass die Gewalt hier eher unterschwellig ist. Sie ist zwar auch physisch vorhanden aber Blut sieht man im Grunde nicht. Im Vorspann sieht man übrigens Dario Argento, der eine kurze Rolle spielt. Er sollte auch in den nächsten Folgen jeweils im Prolog zu sehen sein. Die Episode hatte übrigens satte 30 Millionen Zuschauer, was aber hauptsächlich daran lag, dass es in Italien keine Alternativsender gab.

Originaltitel: Il Vicino Di Casa

Regie: Luigi Cozzi

Darsteller: Aldo Reggiani, Laura Belli, Mimmo Palmara, Alberto Atenari

DIE STRASSENBAHN

In einer Strassenbahn wird eine tote Frau unter einer Bank gefunden. Die Polizei findet heraus, dass sie gerade eben erst getötet wurde, während die Strassenbahn voller Menschen war. Der zuständige Kommissar versucht nun herauszufinden, wie der Mord sich zugetragen haben könnte und warum keiner der Passagiere etwas bemerkt hatte…

Bei dieser Episode führte Dario Argento selbst Regie, doch da er sich einen Namen als Kinofilmregisseur gemacht hatte, wollte er nicht mit seinem richtigen Namen als Fernseh-Regisseur erscheinen und arbeitete deshalb unter dem Pseudonym Silvio Bernadotte. Lugi Cozzi sagt zu „DIE STRASSENBAHN“, dass die Geschichte eigentlich für eine Sequenz in „DAS GEHEIMNIS DER SCHWARZEN HANDSCHUHE“ geschrieben wurde, dort allerdings weggelassen wurde und nun hier Einzug fand. Außerdem erklärt er, wieso der Mörder statt eines Messers einen Haken benutzte – eine sehr amüsante Geschichte.

Originaltitel: Il Tram

Regie: Silvio Bernadotte (=Dario Argento)

Darsteller: Enzo Cerusico, Paolo Tedesco, Pier Luigi Apra, Gildo Di Marco, Tom Felleghi, Marcello Fusco, Luciana Lehar, Emilio Marchesini, Fulvio Mingozzi

AUGENZEUGE

Eine junge Frau fährt mit ihrem Auto durch die dunkle Nacht. Plötzlich rennt ihr eine andere Frau direkt vor den Kühler und die Fahrerin kann gerade noch rechtzeitig bremsen. Als sie der reglosen Frau helfen will, bemerkt sie, dass diese offenbar schon tot war, als sie vor ihr Auto geriet, denn ein dicker Blutfleck am Rücken zeugt von einem unfreiwilligen Tod. Plötzlich wird sie angegriffen, kann aber noch rechtzeitig fliehen, um der Polizei zu berichten, doch damit beginnen die Schwierigkeiten erst…

Die dritte Episode wurde von Roberto Pariante inszeniert, doch es gab Streitigkeiten am Set, da Dario und er nicht richtig miteinander klar kamen und Argento immer wieder in Pariantes Arbeit hineinredete, weil er einen bestimmten Stil vor Augen hatte. Es gab handfesten Streit und im Endeffekt wurden viele Teile neu gedreht.

Originaltitel: Testimone Oculare

Regie: Roberto Pariante

Darsteller: Marilu´ Tolo, Riccardo Salvino, Glauco Onorato, Altea De Nicola, Luigi Pagnani Fusconi

DIE PUPPE

Eine junge Frau wird von einem Fremden verfolgt. Außerdem gehen Meldungen umher, dass ein Mann aus der psychiatrischen Anstalt geflohen ist. Ist der Verfolger jener Mann?

Die Geschichte beinhaltet natürlich noch ein paar weitere Details und Handlungsstränge, doch das sollte erst einmal reichen. Die letzte Geschichte ist im Grunde auch die Schwächste, was sicherlich daran liegt, dass Dario Argento hier am wenigsten sine Finger im Spiel hatte.

Originaltitel: La Bambola

Regie: Mario Foglietti

Darsteller: Robert Hoffmann, Mara Venier, Gianfranco D´Angelo, Erika Blanc, maria Teresa Albani, Pupo De Luca, Umberto Raho, Luciano Bonanni

Diese Doppel-DVD wird von Dragon präsentiert und beinhaltet die ungeschnittenen Fassungen der einzelnen Episoden in italienischer Sprache mit optionalen deutschen Untertiteln und natürlich im Bildformat 4:3. Das Ganze wird in einer wirklich toll aufgemachten Pappbox mit einem sehr ausführlichen Booklet (in dem noch mal steht, was Luigi Cozzi in den Einleitungen sagt) präsentiert. (Haiko Herden)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


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- Door Into Darkness (Italien 1971)

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