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Die Todeskarten des Dr. Schreck

(England 1965)

Originaltitel: Blood Suckers
Alternativtitel:
Regie:
Freddie Francis
Darsteller/Sprecher: Christopher Lee, Peter Cushing, Donald Sutherland, Max Adrian, Ann Bell, Michael Gough, Jennifer Jayne, Neil McCallum, Bernard Lee, Roy Castle, Alan Freeman, Peter Madden, Kenny Lynch, Jeremy Kemp, Donald Sutherland,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Ein Zug mitten in der Nacht. Fünf Reisende sitzen in einem engen Zugabteil zusammen mit einem Fremden, der sich Dr. Schreck nennt. Dieser hat ein Tarot-Kartenspiel mit und legt den neugierigen Männern die Karten, um ihnen die Zukunft vorauszusagen. Für einen jeden wird die Zukunft düster aussehen. In fünf Kurzfilmen sehen wir, was passieren wird:

„WERWOLF“: Jim Dawson ist Architekt und soll den Umbau eines Hauses überwachen, in dem er einst selbst mit seiner Familie wohnte. Im Keller findet man einen eingemauerten Sarg und in selbigem einen angeblichen Werwolf, den Dawsons Großvater einst mit einer Silberkugel erlegte. Den Werwolf hätte man besser nicht wieder ans Tages- bzw. Mondlicht geholt...

„CREEPING VINE“: Bill Rogers arbeitet in seinem Garten und will gerade eine Schlingpflanze beschneiden. Verwundert muss er feststellen, dass diese sich bewegt und seiner Schere ausweicht. Als die Pflanze den Hund umbringt, wendet sich Rogers an einen Biologen, der diese untersucht und erstaunliches feststellt: Die Pflanze hat eine Vielzahl von Gehirnen und ist bestrebt, die Welt zu beherrschen...

„VOODOO“: Biff Bailey ist Jazzmusiker und bekommt das tolle Angebot, mit seiner Band auf den Antillen ein Konzert zu geben. Kaum dort angekommen hört er die geheimnisvolle Musik einer Voodoo-Zeremonie und ist sofort von ihr angetan. Sogleich probt er mit seiner Band diesen Sound und diese Melodie – doch hätte er besser auf die Warnungen gehört: Die Voodoo-Geister sind sauer...

„DISEMBODIED HAND“: Franklyn Marsh ist einer der wichtigsten Kunstkritiker, sein Urteil entscheidet über Aufstieg oder Untergang eines Künstlers. Eines Tages macht er den Maler Eric Landor auf dessen Ausstellung total nieder, doch der Künstler war darauf vorbereitet und hat sich eine List ausgedacht, den Kritiker vollkommen blöde dastehen zu lassen, was auch klappt. Marsh, seines guten Rufes beraubt, ist von Rachegedanken getrieben und eines Tages überfährt er Landor mit einem Auto und flüchtet. Landor stirbt zwar nicht, aber seine rechte Hand wurde abgetrennt und war auch nicht mehr zu retten. Was der gute Marsh aber nicht vermutet hätte: Die Hand führt ab sofort ein Eigenleben und will sich fürchterlich rächen...

„VAMPIRE“: Der Arzt Bob Carroll hat gerade geheiratet, doch leider ist ihm bisher entgangen, dass seine frisch Angetraute eine Vampirin ist. Nachts, wenn er schläft, verwandelt sie sich in eine Fledermaus und geht auf Beutefang, was natürlich irgendwann einmal auffällt. Carrolls Kollege Dr. Blake kommt hinter das Geheimnis der Blutsaugerin und fordert Carroll auf, seiner Frau einen hölzernen Pfahl in die Brust zu treiben...

Die Geschichte mit der Werwolf ist nicht sehr spannend oder originell, dafür ist die mit der lebenden Pflanze wirklich Trash pur. Auch die Geschichte mit der Hand ist eher belustigend als gänsehauterregend, dafür finde ich die Vampirstory einigermaßen überzeugen. Besonders spektakulär ist natürlich, dass in „DIE TODESKARTEN DES DR. SCHRECK“ drei Superstars mitspielen, nämlich Christopher Lee, Peter Cushing und Donald Sutherland. Insbesondere Cushing kann in seiner Rolle des unheimlichen Dr. Schreck überzeugend. Und Regisseur Freddie Francis ist sowieso über jeden Verdacht erhaben und man kann ihm bescheinigen, dass er aus diesem Trashfilm ein Maximum an Spannung herausholen kann sowie ein hammerartige Gotik-Atmosphäre mit einem gelungenen Ende. Die Effekte sind aus heutiger Sicht natürlich extrem mittelmäßig, für damalige Verhältnisse aber ganz okay. So ist „DIE TODESKARTEN DES DR. SCHRECK“ für mich ein ziemlich gelungener und irgendwie charmanter Gruselfilm im Stil der 60er Jahre.

Die deutsche DVD von Koch Media präsentiert den Film in Deutsch (Dolby Digital 2.0) und Englisch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:2.35 (16:9 anamorph). Als Extras gibt es den deutschen Trailer (2:38 Min.), den italienischen Trailer (2:41 Min.), eine Fotogalerie mit Artworks, Kinoaushangfotos und Promofotos (2:54 Min.) sowie Trailer zu „HATCHET FOR THE HONEYMOON“, „DRACULAS HEXENJAGD“, „CIRCUS DER VAMPIRE“ und „IN DEN KRALLEN DES HEXENJÄGERS“. (Haiko Herden)



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- Draculas Rückkehr (England 1971)
- Tödlichen Bienen, Die (England 1966)
- Todeskarten des Dr. Schreck, Die (England 1965)
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