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Comtesse Des Grauens

(England 1970)

Originaltitel: Countess Dracula
Alternativtitel:
Regie:
Peter Sasdy
Darsteller/Sprecher: Ingrid Pitt, Nigel Green, Sandor Eles, Maurice Denham, Lesley-Anne Down, Patience Collier,
Genre: - Drama - Horror/Splatter/Mystery




Ungarn im 17. jahrhundert...die schon ältere Gräfin Elisabeth Nadasdy ist gerade zur Witwe geworden und lernt den jungen Generalssohn Imre Toth kennen und lieben. Aufgrund ihres Alters hat sie jedoch keine Chancen bei ihm, bis sie eines Tages durch Zufall mit dem Blut einer jungen Dienerin bespritzt wird und erkennt, dass sie dadurch selber wieder jung und schön wird. Fortan sorgt sie immer dafür, dass genug Blut von Jungfrauen zur Verfügung steht, wenn die Wirkung nachlässt und sie wieder die alte hässliche Gräfin ist. Ihr jahrzehntelanger Liebhaber Captain Dobi und die treue Dienerin Juli unterstützen sie widerwillig, doch die Wirkung des Blutes hält immer kürzere Zeiträume an und nicht nur Imre kommt hinter das Geheimnis...

Nachdem Anolis die „Hammer Collection“-DVD-Reihe abgeschlossen hat, startet das Label mit „Comtesse Des Grauens“ eine neue Serie mit „British Horror Classics“, die nicht mehr ausschließlich Produktionen des legendären Filmstudios enthalten wird. Dennoch beginnt man mit einer Hammer-Produktion und schafft damit gleich einen großen Wurf, denn „Comtesse Des Grauens“ bietet dem Zuschauer die legendäre Ingrid Pitt in Bestform. Nicht nur, dass sie (und fast alle anderen Darstellerinnen) ihren Körper ausgiebig präsentieren darf, sondern auch ihre schauspielerische Leistung unter teilweise zentimeterdickem Make-Up ist wirklich gut, wie auch die Leistung fast aller anderen Schauspieler. Ausgerechnet der zweite Hauptdarsteller Sandor Eles bleibt jedoch ziemlich blass und unsympathisch.

Die Geschichte ist an die Legende der ungarischen Gräfin Bathory angelehnt, die zu ihren Lebzeiten grausam Jungfrauen ermordet hat, um in deren Blut zu baden und so ihre Jugend und Schönheit zu erhalten. Dabei war die wahre Bathory wohl um einiges grausamer, als es hier im Film dargestellt wird. Die Morde passieren größtenteils im Off und sind recht unblutig.

Dafür hat der Film jedoch jede Menge der typischen Hammer-Film-Atmosphäre, die den Stil des Studios in der Glanzzeit in den 50er und 60er Jahren auszeichnete. Als die große Zeit Anfang der 70er langsam zu Ende ging, setzten die Produzenten verstärkt auf nackte Tatsachen und auch auf Gewalt (wie zum Beispiel in „Zirkus Der Vampire“).

„Comtesse Des Grauens“ ist weniger ein Horrorfilm, als ein Drama, das tatsächlich von der Story lebt. Natürlich tragen die gewohnt tollen Kulissen ausgiebig dazu bei, dass der Film richtig Spaß macht und dann ist da eben noch Ingrid Pitt...

Die deutsche DVD erscheint in der Reihe „British Horror Classics“ bei Anolis/E-M-S.

Wie schon bei der „Hammer Collection“ hat man das Bestmögliche aus dem alten Filmmaterial herausgeholt und so darf sich der Fan über eine überraschend gute Bildqualität in anamorpher Abtastung freuen. Der Ton, wahlweise die gute deutsche Synchro oder der englische Originalton mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln, ist solide.

Als Bonus gibt es zwei amerikanische Trailer und eine wunderbare Bildergalerie mit Plakatmotiven, Aushangfotos, Szenenfotos, Drehfotos und Promotionbildern von Ingrid Pitt in ordentlicher Größe. Dazu wird ein US-Werberatschlag mit der Kamera abgeschwenkt. Schließlich gibt es noch den deutschen Vor- und Abspann zu begutachten. Wichtigstes Extra ist aber natürlich ein fast halbstündiges Interview mit Ingrid Pitt, dass 1994 auf einer Convention aufgenommen wurde und eine sympathische, gut aufgelegte Schauspielerin beim Plaudern über ihre lange Karriere zeigt. Im Booklet gibt es außerdem interessante Hintergrundinfos von Uwe Sommerlad zum nachlesen.

Eine rundum gelungene Veröffentlichung, die Lust auf mehr macht. (A.P.)





Alles von Peter Sasdy in dieser Datenbank:

- Hände Voller Blut (England 1971)
- Comtesse Des Grauens (England 1970)
- Wie schmeckt das Blut von Dracula? (England 1969)

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