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Card Player, The - Tödliche Pokerspiele

(Italien 2003)

Originaltitel: Il Cartaio
Alternativtitel:
Regie:
Dario Argento
Darsteller/Sprecher: Stefania Rocca, Liam Cunningham, Silvio Muccino, Adalberto Maria Merli, Fiore Argento, Elisabetta Rocchetti, Claudio Santamaria,
Genre: - Thriller


Ein Serienmörder fordert die italienische Polizei zu einem grausamen Spiel heraus. Sie soll mit ihm Online-Poker um das Leben seiner gefangenen Opfer spielen. Gewinnt die Polizei, lässt er das jeweilige Opfer frei, verliert sie aber, bringt er die Frauen vor laufender Webcam um. Zunächst will sie die Polizei nicht darauf einlassen, spielt dann gezwungenermaßen aber doch mit. Schnell gibt es einige Opfer, bis die Polizei einen guten Spieler ausfindig macht, der tatsächlich eine Frau retten kann, dann aber selbst ermordet wird. Die Polizistin Anna und der hinzugezogene Profiler John nehmen einen Wettlauf gegen die Zeit auf. Es wird klar, dass der Killer ein Auge auf Anna geworfen hat...

Nach „Sleepless“, der zwar kein Meisterwerk ist, aber immerhin einige gute Szenen hat und brauchbare Thriller-Unterhaltung bietet, legt Altmeister Dario Argento einen weiteren Thriller vor, der von den meisten Fans mit einiger Enttäuschung aufgenommen wurde. Ich schreibe bewusst „Thriller“ und nicht „Giallo“, denn von dieser ganz speziellen italienischen Abart des Genres besitzt „The Card Player“ wenig. Es fehlt fast vollständig die ganz eigene Atmosphäre, die fast allen Dario Argento-Filmen bis in die 80er Jahre hinein zueigen war. Sein Name kann ja fast mit dem Genre gleichgesetzt werden. Spätestens seit „Trauma“ ist davon viel verloren gegangen, obwohl der folgende „Stendhal Syndrom“ noch einmal ein Meisterwerk war und Argento dann eben mit „Sleepless“ zu seinen Wurzeln zurückkehren wollte, es aber nicht richtig geschafft hat.

„The Card Player“ hat nun nur noch ganz wenige Momente, die eine Giallo-Atmosphäre aufkommen lassen. Da selbst die Morde fast komplett außerhalb des Bildes geschehen, ist auch der Blutgehalt des Filmes gering, was ihn allerdings auch nicht viel besser gemacht hätte. Argento hat sich inhaltlich und auch optisch mal wieder an eher sterilen amerikanischen Vorbildern orientiert, was kaum die sonst so geliebte düstere Atmosphäre aufkommen lässt. Wo sind denn die so wirkungsvollen Kamerafahrten? Die Licht- und Schattenspiele? Natürlich soll sich ein Regisseur weiter entwickeln dürfen und nicht immer wieder selbst kopieren, aber wenn er seine erfolgreichen Stilmerkmale nicht mehr nutzen will, sollte er wenigstens etwas Neues anbieten, statt zu versuchen, die gleiche Art von Filmen einfach ohne sie zu machen. Mal ganz abgesehen davon, ist die Story ausgesprochen dünn und durchgehend vorhersehbar. Der einzige Überraschungsmoment ist der Tod des Profilers (uuups...zu viel verraten?).

Die Darsteller liefern höchstens solide Leistungen ab, schaffen es aber nicht, beim Zuschauer Gefühle zu erzeugen. Man fiebert einfach nicht mit, weil man zu keiner Figur eine Bindung aufbaut, im Prinzip gibt es nicht einmal eine richtige Hauptfigur. Keine der Figuren hat Tiefe und wenn man hier und da doch ein paar persönliche Details erfährt, lässt einen das ziemlich kalt.

Traurig aber wahr...“The Card Player“ dürfte einer der Tiefpunkte in Argentos Schaffen sein. Routiniert runtergekurbelt, technisch einwandfrei, aber seltsam leer und nie spannend. Man hat nicht das Gefühl, dass der große Italiener hier sein Herzblut hinein gesteckt hat...und das ist wohl das Schlimmste, was man einem Filmemacher an den Kopf werfen kann.

In Deutschland ist „The Card Player“ zum einen in der FSK16-Verleihfassung erschienen und nun auch in einer ungeprüften „Special Uncut Edition“ von New Entertainment World. Was tatsächlich geschnitten ist, weiß ich nicht, es kann aber nicht viel sein, denn bis auf ein, zwei etwas hergerichtete, nackte Leichen-Puppen und ein paar Spritzer Blut gibt es nicht viel „Schlimmes“ zu sehen. Das anamorph abgetastete Widescreen-Bild ist einwandfrei, wie nicht anders zu erwarten. Auch am deutschen und englischen Ton, wahlweise mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln, gibt es nichts zu meckern. Beim Bonusmaterial hat sich das Label Mühe gegeben, einiges zu bieten. Zum einen kommt die DVD in einer ganz ordentlich gestalteten kleinen Hartbox, was inzwischen aber auch nichts so besonderes mehr ist. Dann gibt es die üblichen Teaser und Trailer und sehr schöne Bildergalerien. Weiterhin gibt es ein nettes „Behind The Scenes“-Special, ein „Dario Argento“-Special (Lauftext) und ein etwas überflüssiges Quiz. Argento-Sammler kriegen also einiges geboten, auch, wenn der Film an sich eher schwach ist. (A.P.)

Koch Media hat die FSK 16-Fassung des Filmes herausgebracht und diese ist tatsächlich ungschnitten. Der Film wird präsentiert in Deutsch (DTS, Dolby Digital 5.1 und Dolby Surround) und Englisch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:1.85 (16:9 anamorph). Untertitel sind in Deutsch verfügbar. Als Extras gibt es den Originaltrailer in Deutsch und Englisch (jeweils 2:03 Min.), eine Slideshow (1:45 Min.), das International Promo (8:50 Min.), Behind The Scenes und Interviews (11:54 Min.) sowie Filmographien und ein paar Trailer. (Haiko Herden)




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Alles von Dario Argento in dieser Datenbank:

- Dracula 3D (Frankreich, Italien, Spanien 2012)
- Pelts - Getrieben vom Wahn (USA 2009)
- Giallo (Italien 2008)
- Mother Of Tears, The (USA, Italien 2007)
- Card Player, The - Tödliche Pokerspiele (Italien 2003)
- Sleepless (Italien 2000)
- Phantom der Oper, Das (Italien 1998)
- Stendhal Syndrome, The (Italien 1995)
- Aura (Italien / USA 1993)
- Terror in der Oper (Italien 1987)
- Phenomena (Italien / Schweiz 1984)
- Tenebre (Italien 1981)
- Inferno (Italien 1980)
- Suspiria (Italien 1977)
- Profondo Rosso (Italien 1975)
- Door Into Darkness (Italien 1971)
- Vier Fliegen Auf Grauem Samt (Frankreich, Italien 1971)
- Geheimnis der schwarzen Handschuhe, Das (BRD / Italien 1970)

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