//GOOGLE ANALYTICS // FACEBOOK

Impressum

-
ALLE FILME VON A-Z ...

GENRES
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
ACTION / ABENTEUER
THRILLER / KRIMI
KOMÖDIE
SCIENCE FICTION / FANTASY
HORROR / SPLATTER / MYSTERY
DRAMA
KINDER / JUGEND
MUSIK / MUSICAL
KRIEG
EROTIK
WESTERN
ANIMATION
DOKUMENTATION / KURZFILM
FERNSEHSERIEN
HÖRSPIELE / HÖRBÜCHER
BÜCHER
SOUNDTRACK

DIE 25 NEUESTEN KRITIKEN
- Die Bande Des Captain Clegg
(England 1962)
- Valerian - Die Stadt Der Tausend Planeten
(Frankreich 2017)
- London Has Fallen
(Bulgarien, Großbritannien, USA 2016)
- Stryker
(Philippinen, USA 1983)
- Werewolf Rising
(USA 2014)
- Planet der Stürme
(Sowjetunion 1962)
- See No Evil 2
(USA 2014)
- Dorian Hunter – Dämonenkiller – Episodenführer Folge 31-40 (Hörspielserie)
(BRD ab2016)
- Geschichten Aus Dem Schattenreich - Episodenführer 00-10
(BRD ab2016)
- Schulmädchen-Report 2 - Was Eltern den Schlaf raubt
(Deutschland 1971)
- Day Of Reckoning Hell Will Rise
(USA 2016)
- The Finest Hours
(USA 2016)
- III - Das Ritual
(Deutschland, Russland 2015)
- Raum
(Irland 2015)
- We Are Still Here - Haus des Grauens
(USA 2015)
- American Horror Story - Staffel 2 - Asylum
(USA 2012)
- Banshee Chapter
(USA 2013)
- Die Verborgene Festung - Hidden Fortress
(Japan 2008)
- Reeperbahn
(Deutschland 2015)
- Alien - Covenant
(USA, Australien, Neuseeland, Großbritannien 2017)
- Voice From The Stone - Ruf Aus Dem Jenseits
(USA, Italien 2016)
- Die Insel der besonderen Kinder
(USA, Belgien, England 2016)
- Raumrakete X-7
(USA 1958)
- Dark By Noon - Der Zeitreisende
(Irland 2012)



Piranha (2010)

(USA 2010)

Originaltitel: Piranha
Alternativtitel:
Regie:
Alexandre Aja
Darsteller/Sprecher: Elisabeth Shue. Christopher Lloyd, Eli Roth, Adam Scott, Richard Dreyfuss, Jerry O'Connell, Dina Meyer, Ving Rhames, Kelly Brook, Steven R. McQueen, Jessica Szohr, Riley Steele,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery




Am Lake Victoria, irgendwo in der amerikanischen Wüste treffen sich jedes Jahr unzählige Jugendliche zum Spring Break und feiern den kleinen Ort in Grund und Boden. Doch diesmal gab es ein kurz vorher ein Erdbeben, das einen Spalt am Grund des Sees geöffnet hat, aus dem unzählige prähistorische Piranhas entkommen konnten, die bis dahin von der Außenwelt abgeschlossen dort überlebt haben. Und sie haben Hunger…

Tja, kurze Inhaltsangabe und doch vollständig. Der Remakewahn von Hollywood hat inwzischen auch kleinere B-Filme erreicht und so beschloss man, Joe Dantes 1978er Werk „Piranha“ neu zu verfilmen, der damals im Zuge des „Der Weiße Hai“-Hypes schnelles Geld einspielen sollte. James Camerons 1982er Fortsetzung „Piranhas 2 – Fliegende Killer“ wurde dann sogar zum noch kultigeren Trash-Splatter-Spaß. Für die Neuverfilmung engagierte man Alexandre Aja, der sich mit „The Hills Have Eyes“ (ebenfalls ein Remake), „High Tension“ und „Mirrors“ einen guten Namen gemacht hat. Und er hat bei „Piranha“ ALLES richtig gemacht, so dass dieses Remake zu einem der besten der letzten Jahre geworden ist. Das Cover verspricht „Brüste! Blut! Fiese Fische“ und damit ist eigentlich der Sinn dieses Films ausreichend erläutert. Hier wird gar nicht erst versucht, eine Stroy zu erzählen. Stattdessen geht der Film von der ersten Minute an in die Vollen und liefert eben genau die versprochenen Zutaten. In den 80er Jahren haben wir das einen „Partyfilm“ genannt, also: ein paar Freunde einladen, ausreichend Bier, Chips und gute Laune…damit war ein großartiger Abend garantiert. Statt den x-ten „Der Weiße Hai“-Aufguss pseudoernsthaft als schlechtes TV-Movie zu verfilmen weiß Aja genau, was die Fans wollen und hat eine selbstironische Hommage an die Lieblingsfilme seiner und unserer Jugend produziert. Und es macht Spaß Spaß. Dabei sind die Hauptcharaktere gut besetzt und unpeinlich, die Sheriffin verhält sich ziemlich glaubwürdig, der jugendliche Held ist einigermaßen sympathisch und sogar die Pornodarstellerinnen wirken sympathisch und nicht allzu hohl. Der Nicht-Schauspieler Jerry O’Connell ist hier als unsympathischer Porno-Produzent perfekt besetzt, denn hier passt sein untalentiertes Overacting tatsächlich mal. Dazu sind solide Darsteller/innen wie Ving Rhames, Elisabeth Shue, Dina Meyer, Eli Roth, Christopher Lloyd, Kelly Brook und sogar „Der Weiße Hai“-Star Richard Dreyfuss dabei, so dass der Starappeal überraschend groß ist.

Aber um mal zum Kern des Films zu kommen: es gibt jede Menge halb- und auch ganz nackte Damen zu sehen, die sicher nicht alle wegen ihrer schauspielerischen Fähigkeiten gecastet wurden. Aber klar, bei einer Megaparty an einem See im warmen amerikanischen Frühling sind viele Klamotten auch nicht notwendig. Um das bis zum letzten auszureizen, spielt die Produktion eines Pornos am und auf dem See eine wichtige Rolle. Die hungrigen Piranhas sollen ja auch was zu gucken haben, bevor sie den Schwanz des Produzenten verschlingen und wieder auswürgen. Natürlich verwendet Regisseur Aja auch viel, sehr viel, Kunstblut und einige Splattereffekte sind wirklich derbe. Aufgrund der Selbstironie hat der Film dann aber wohl doch noch gerade so die FSK 18-Freigabe erhalten. Die Fische selbst sind natürlich CGI-animiert, aber das ist ganz gelungen. Und mit 88 Minuten Laufzeit kommt auch garantiert keine Langeweile auf. Wer braucht schon die sonst so angesagten zweieinhalb Stunden Produktionen, die uns oft nur nerven?

Wie es sich heute fast schon gehört, ist der Film in 3 D in die Kinos gekommen. Kommt man wohl nicht mehr dran vorbei. Sicher gibt es hier einige ganz nette, plakative Szenen, bei denen einem was aus der Leinwand entgegenkommt (Körperteile, sowohl abgetrennte, als auch noch am Oberkörper der Damen sitzende, Fische und und und), aber ob das eigentlich wichtige, die räumliche Tiefe gelungen rüber kommt, kann ich nicht beurteilen, denn mir hat die 2 D-Fassung gereicht.

Keine Frage, „Piranha“ ist kein Arthouse-Film und will es auch gar nicht sein. Stattdessen will der Film Spaß machen und DAS gelingt ihm von der ersten Minute an. Wenn schon Remakes, dann so. Vielleicht der beste Partyfilm der 2000er Jahre!

Die deutsche Blu Ray ist sowohl als 3 D- als auch als 2 D-Disc erschienen und liefert natürlich eine einwandfreie Bildqualität ab Auch beim Ton war natürlich bei einem so aktuellen Film keine größere Schwäche zu erwarten und auf Deutsch und Englisch mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln gibt es nichts zu bemängeln. Das Bonusmaterial bietet einen Audiokommentar des Regisseurs, ein paar geschnittene Szenen, die im Film aber auch wirklich nicht unbedingt fehlen, ein „Behind The Scenes“-Featurette, den Trailer und das Presseheft als PDF-Datei. Das ist durchaus solide, aber letztendlich zählt nur der ausnehmend spaßige Film. Absolute Empfehlung für alle Genrefans. (A.P.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


Alles von Alexandre Aja in dieser Datenbank:

- Piranha (2010) (USA 2010)
- Hills Have Eyes, The (2006) (USA 2006)
- High Tension (Frankreich 2003)

SUCHE

SUCHERGEBNISSE