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Sucker Punch

(USA 2011)

Originaltitel: Sucker Punch
Alternativtitel:
Regie:
Zack Snyder
Darsteller/Sprecher: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung, Carla Gugino, Oscar Isaac, Jon Hamm, Scott Glenn, Richard Cetrone, Gerard Plunkett, Malcolm Scott,
Genre: - Action/Abenteuer - Science Fiction/Fantasy




Als die Mutter der zwanzigjährigen Baby Doll stirbt, bringt der Stiefvater die kleine Schwester um und schiebt diesen Mord Baby Doll in die Schuhe, um an das Erbe der Mutter zu kommen. Er liefert sie in eine psychiatrische Klinik für junge Frauen ein. Das Leben dort ist die Hölle, die Mädchen müssen für reiche Gönner tanzen und werden auch sonst ausgebeutet und gedemütigt. Als Baby Doll für eine Lobotomie vorgesehen wird, schließt sie sich mit einigen anderen Mädchen zusammen, um auszubrechen. Dazu brauchen sie einige Dinge und um die zu bekommen führt Baby Doll zur Ablenkung ihren ganz besonderen Tanz auf, während dem sie immer wieder in eine Art Trance verfällt, in der sie mit den anderen Mädchen fantastische Abenteuer in ebenso fantastischen, aber auch düsteren Welten erlebt…

Als ich das erste Mal über „Sucker Punch“ gelesene habe, war mir schnell klar, dass ich den Film angucken muss. Die Bilder waren absolut beeindruckend und die Story klang extrem fantasievoll. Regisseur Zack Snyder hatte schon mit seinen Filmen „Dawn Of The Dead“, „300“ und Watchmen“ auf verschiedene Arten beeindruckt und so durfte man sich auch hier wieder auf ungewöhnliche, nicht unbedingt realistische Bilderwelten freuen. Wenn man es nicht besser wüsste, nämlich, dass der Regisseur hier ein eigenes Drehbuch verfilmt hat, würde man von der Optik her annehmen, dass es sich wieder einmal um eine Comicverfilmung handelt. Die Story ist zwar nicht schlecht, aber hier und da doch etwas dünn für einen 110 Minuten (Kinofassung) beziehungsweise 127 Minuten (Extended Cut) langen Film. Hier hätten man gut auf 95 oder 105 Minuten straffen können, dann würde der Film wahrscheinlich vom Tempo her noch mehr mitreißen, als er es so schon tut. Keine Frage, Snyder brennt hier ein Action-Feuerwerk ab, das man so selten gesehen hat, aber es sollte auch klar sein, dass hier Stil (also Optik) über Inhalt (Story) geht. Selbst die Hauptfiguren werden nur auf das allernötigste charakterisiert, eine echte Hintergrundgeschichte erhält niemand. Dafür rauscht eine Bilderflut auf den Zuschaer zu, die eben stark an Filme wie „300“, „Sky Captain And The World Of Tomorrow“, „Sin City“ oder Christopher Nolans „Batman“-Neuauflagen erinnert. Wer also so etwas mag, wird „Sucker Punch“ lieben. Mehr geht mit aktuellen technischen Mitteln kaum. Was mich etwas stört, ist die (wortwörtliche) Blutleere der Kinofassung. Trotz des übertrieben schmutzigen Looks wirkt der Film hier ein wenig steril. Der „Extended Cut“ bietet einiges mehr an Gewalt, aber auch deutlich mehr erotische Anspielungen, die in der Kinoversion für eine PG13-Einstufung natürlich weichen mussten. Dennoch überzeugt der erotische Anteil auch in der langen Fassung nicht, hier hätten mir einige etwas explizitere Szenen durchaus gefallen. Und sie hätte schlicht und einfach auch zum Film gepasst. So wird einiges an Potential der attraktiven Mädchen verschenkt. Und nun beschimpft mich als Sexisten, wenn Ihr wollt.

Auffallend ist auch noch der ungewöhnliche Soundtrack. Hier gibt es eine Mischung aus elektronischen Stücken mit teils heftigen Alternative-Rock-Gitarren, aber auch Musik von Björk und Alison Mosshart. Am interessantesten sind aber einige Coverversionen (Pixies, Smiths, Eurythmics), die von den Darstellerinnen gesungen werden, so ist „Asleep“ von Emily Browning wirklich gelungen. Die Mischung ist interessant und es ist ganz klar, dass die Musik ein wichtiger Bestandteil des Films ist. Teilweise wirkt der Film sogar wie ein gigantischer Videoclip. Das kann man mögen oder auch nicht, gut gemacht ist es auf jeden Fall.

Was bleibt also? „Sucker Punch“ ist ein großes, bildgewaltiges Spektakel mit inhaltlichen Schwächen, aber insgesamt tollem Unterhaltungswert – trotz der eher düsteren Geschichte. Man sollte sich aber in jedem Fall den etwas raueren – aber leider deutlich zu langen – Extended Cut von der Blu Ray Disc ansehen.

In Deutschland ist die Blu Ray von Warner Brothers erschienen und enthält beide Filmversionen in einwandfreier Bild- und Tonqualität auf 2 Discs. Bei einem komplett digital entstandenen Film darf man nichts anderes erwarten. Der Extended Cut kommt in Deutsch und Englisch, die Kinoversion auch noch in einigen weiteren Sprachfassungen. Bei den Untertitelspuren führt die Kinofassung, was die Auswahl angeht, ebenso gibt es dort eine Audiodeskription für Blinde. Das Bonusmaterial beinhaltet vier kurze Animationsfilme, die die Vorgeschichten der im Film gezeigten Fantasie-Abenteuer erzählen und eine kurze

Featurette über die Filmmusik, die aber eher uninteressant ist. Kaum verzeihlich ist, dass der Veröffentlichung kein Wendecover ohne FSK-Logo spendiert wurde, denn dieses verschandelt mal wieder ein schönes Covermotiv, was ja auch eine Art von Zensur ist. (A.P.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


Alles von Zack Snyder in dieser Datenbank:

- Batman vs. Superman: Dawn of Justice (USA 2016)
- Man Of Steel (USA 2013)
- Sucker Punch (USA 2011)
- Dawn Of The Dead (2003)

(USA 2003)

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