Yeti - Der Schneemensch kommt(Italien 1977)Originaltitel: Yeti - Il gigante del 20° secolo Alternativtitel: Iceman - Gigant des 20. Jahrhunderts Regie: Gianfranco Parolini Darsteller/Sprecher: Antonella Interlenghi, Mimmo Crao, Jim Sullivan, Tony Kendall, Edoardo Faieta, John Stacy, Stelio Candelli, Loris Bazzocchi, Genre: - Horror/Splatter/Mystery
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Wissenschaftler Wassermann arbeitet für den Industriellen Morgan Hunnicat in einer Forschungsstation in Grönland. Wassermanns Enkel Herbie entdeckt in einem Eisberg einen vor Millionen vor Jahren eingefrorenen Yeti. Es gelingt den Wissenschaftlern, ihn aufzutauen und wiederzubeleben. Wassermann ist begeistert, auf wissenschaftlicher Basis. Sein Chef Hunnicat allerdings sieht finanzielle Interessen im Vordergrund stehen, lässt den Yeti nach New York transportieren und will ihn dort einer begeisterten Menge präsentieren. Der Yeti, der sich mit einer jungen Frau und Herbie angefreundet hat, ist eigentlich ein friedliches Wesen, doch der Trubel in der Großstadt lässt ihn durchdrehen. Ein paar Häuser gehen kaputt, das ist schrecklich, was soll man nur tun?
Der Yeti ist eine Legende in den Bergen des Himalayas und ist eines der bekanntesten und umstrittensten Mythen der modernen Zeit. Es wird gesagt, dass der Yeti ein großes, behaartes Wesen ist, das in den hohen Bergen des Himalayas lebt und gelegentlich in den Dörfern der Region gesehen wird. Einige Menschen glauben, dass der Yeti eine Art von wildem Menschen ist, während andere ihn als eine Art von Bigfoot oder Sasquatch betrachten. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Beweise für die Existenz des Yetis und viele Experten glauben, dass die Berichte über ihn Fabeln oder Irrtümer sind. "YETI - DER SCHNEEMENSCH" ist jedenfalls keine Dokumentation, sondern ein extrem trashiges Filmchen aus Italien, das mithilfe billigster Tricks und einem Mann mit Vollbart in einem Chewbacca-Kostüm und Fellmütze als Yeti weder Angst noch Schrecken verbreitet, dafür aber Lacher und gute Laune in dieser albernen, aber trotzdem ernst gemeinten King-Kong-Variation. Das King-Kong-Remake lief nur ein Jahr früher, und ganz klar wollte man auf der Welle mitschwimmen. Hat man allerdings nicht geschafft. Die vermutlich unvergesslichste Szene ist wohl die, in der Jane die Brustwarze des Yeti berührt und diese sich direkt aufrichtet. Etwas anstrengend ist, dass das Musikthema, das an die "Carmina Burana" angelehnt ist, rund 200x im Film angespielt wird. Aber wie auch immer, irgendwie macht der zottelige Film Spaß und lässt einem gleichzeitig die Haare zu Berge stehen. (Haiko Herden)
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