Eine Gruppe junger Menschen, genau genommen Clover, ihr Exfreund Max, ihre beste Freundin Nina, Ninas Freund Abe sowie Max´ Stiefschwester Megan, fährt in eine abgelegene Region namens Glore Valley, nachdem Clovers ältere Schwester Melanie dort vor einem Jahr verschwunden ist. Am Ziel angelangt, stoßen sie auf eine verlassene Besucherstation und ahnen nicht, dass ein schrecklicher Albtraum beginnt: Während ein maskierter Mörder eine nach der anderen tötet, erwacht die Gruppe plötzlich wieder am Anfang derselben Nacht. Bald erkennen sie: Sie sind in einer Zeitschleife gefangen, in der jeder Tod zum Neustart führt, und nur das Überleben bis zum Morgengrauen verspricht Freiheit. Doch mit jedem Loop wird die Bedrohung anders...
Beim "UNTI DAWN" unter der Regie von David F. Sandberg (bekannt unter anderem für "LIGHTS OUT" (2016) und "SHAZAM!" (2019) wird man letztlich nicht erschlagen vor Begeisterung, aber man hat auch seinen Spaß. Der Film erschien 2025 in den USA und ist eine losere Adaption des Videospiels von 2015 mit gleichem Titel. Gedreht wurde von August bis Oktober 2024 in Budapest, mit einem moderaten Budget von rund 15 Mio. USD. Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen ordentlich und erfreulich, also im Bereich "okay bis gut", wenn man so will. Man bekommt einen Horrorfilm mit Zeitschleife, Todes-Wiederholung, Monstern, Masken und Experimenten, viel Blut, und manche Szenen erinnern an klassische Slasher-Filme, andere wiederum sind Monsterhorror oder Body-Horror-Elemente. Tatsächlich erklärte Sandberg, er wolle einfach mal alle Horror-Untergenres ausprobieren: Slasher, Übernatürliches, Found-Footage, Monster. Das ist gar nicht so uncharmant, es funktioniert irgendwie. Das Tempo ist gut, die Schauspieler sehenswert und engagiert, und es gibt genug Gore und Überraschung, damit man nicht einschläft. Klar, irgendwie ist der Film auch etwas überladen, aber irgendwas ist ja immer. (Haiko Herden)
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