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Spectral

(USA 2016)

Originaltitel: Spectral
Alternativtitel:
Regie:
Nic Mathieu
Darsteller/Sprecher: James Badge Dale, Clayne Crawford, Max Martini, Emily Mortimer, Bruce Greenwood, Ryan Robbins, Cory Hardrict,
Genre: - Action/Abenteuer - Science Fiction/Fantasy


In der nicht allzu entfernten Zukunft in Moldawien, das vom Bürgerkrieg zerfressen ist. Die Bevölkerung leidet zwischen den Fronten des tyrannischen Regimes und der Aufständischen. Die USA haben Hilfstruppen geschickt, die für Ordnung sorgen sollen. Die Soldaten tragen eine neue Spezialbrille, die sie mit Daten und anderen Dingen versorgen soll. Doch als einer der Soldaten durch die Brille eine merkwürdige Anomalie erkennt und kurz darauf stirbt, ist die Ratlosigkeit groß, vor allem, da dies noch einige Male passiert. Die Leichen sind äußerlich verbrannt und innerlich gefroren. Der Entwickler der Brille beginnt die Daten zu analysieren, doch um echte Fortschritte zu machen, begeben sich der Entwickler und eine CIA-Agentin mit in den Kampfeinsatz und hierbei stellen sie spektral-erstaunliche Dinge fest... Eigentlich sollte der Film ins Kino kommen, doch Universal hatte Angst, da „WARCRAFT“ so schlecht im Kino abschloss. Den Zusammenhang zwischen der wirklich üblen „WARCRAFT“-Verfilmung und diesem rasanten Scifi-Actionfilm sehe ich nicht, aber man wird sich sicher schlaue Gedanken gemacht haben. So hat sich dann Netflix die Rechte gesichert und präsentiert das Werk nun als Stream. „SPECTRAL“ darf man nicht als tiefsinniges Spektakel sehen, sondern wirklich nur als reine Unterhaltung. Die „Geistergeschichte“ an sich ist zwar recht originell wie ich finde, aber die Ausführung ist dennoch einigermaßen platt. Die Figuren sind zwar interessant, aber kratzen nur an der Oberfläche, natürlich bekakeln sich Wissenschaftler und CIA-Agentin, doch über sie als Person erfährt man fast nichts. Das Krieggebiet Moldawien wird auch nicht näher erläutert, sondern dient nur zum Selbstzweck als Kulisse. Apropos Kulisse, diese ist dann für mich aber der ganz große Pluspunkt. Die Kriegsschauplätze, die Trümmer, die kaputten Städte, das massive Kriegsgerät, fantasiereiche Aufnahmen aus der Luft auf das Geschehen, das ist wirklich extrem sehenswert. Auch die „Geister“ sind ganz ordentlich animiert und wirken in ihre Behändigkeit sogar bedrohlich. Man kommt allerdings auch nicht umhin, den Look mit einem Computerspiel zu vergleichen, aber wenn man sich „SPECTRAL“ als reines Kriegsspektabel á la „EDGE OF TOMORROW“ anguckt und nichts weiter erwartet, der wird mit Sicherheit gut unterhalten. Das ist es, was man früher „Videothekenware“ nannte. (Haiko Herden)


Alles von Nic Mathieu in dieser Datenbank:

- Spectral (USA 2016)