Die Geschwister Em und Ollie (kurz OJ) leben abseits einer Kleinstadt in den USA am Rande der Wüste. Nachdem ihr Vater auf mysteriöse Weise gestorben ist (eine Münze fällt vom Himmel und tötet ihn), müssen sie sich alleine um das Geschäft kümmern, dem Verleih von Pferden für Filmproduktionen. Eines Tages wird ihre Stadt von einem riesigen, schwebenden Objekt heimgesucht, das von einer mysteriösen dunklen Wolke umgeben ist. Während sich Em und OJ mit ihren Freunden zusammentun, um zu überleben, werden sie von einer bedrohlichen Entität verfolgt, die sich im Schatten des Objekts verbirgt. Die Gruppe muss sich gegen eine Vielzahl von Bedrohungen behaupten, während sie versucht, die Herkunft und die Motive des Objekts zu entschlüsseln. Im Laufe des Films offenbaren sich Geheimnisse und Verschwörungen, die alles, was sie zuvor für wahr gehalten haben, in Frage stellen...
"GET OUT" fand ich ein wenig überbewertet, "US" gefiel mir da schon deutlich besser, und mit "NOPE" legt Regisseur Jordan Peele noch einen echte Klotz nach. "NOPE" ist ein atmosphärischer und tiefgründiger Film, der Themen wie Rassismus, Klimawandel und soziale Ungerechtigkeit aufgreift. Peeles Inszenierung und der Cast, bestehend aus Schauspielern wie Daniel Kaluuya, Keke Palmer und Steven Yeun, tragen dazu bei, dass der Film im Kopf bleibt. Besonders einige sehr skurrile Szenen sind es, die man nicht so schnell vergisst (Stichwort wütender Affe, UFO etc). Die Figuren sind leicht schrullig, und man merkt deutlich, dass Peele ein Fan von Steven Spielberg ist, aber auch von der Rätselhaftigkeit der Filme von M. Night Shyamalan. Auch die Geschichte selbst folgt nicht den typischen Wegen, die man aus dem Lehrbuch zum Drehbuchschreiben in- und auswendig kennt. Auf jeden Fall ein Top-Ten-Film des Jahres. (Haiko Herden)
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