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Jurassic World - Die Wiedergeburt

(USA 2025)

Originaltitel: Jurassic World: Rebirth
Alternativtitel:
Regie:
Gareth Edwards
Darsteller/Sprecher: Scarlett Johansson, Jonathan Bailey, Mahershala Ali, Rupert Friend, Manuel Garcia-Rulfo,
Genre: - Action/Abenteuer - Science Fiction/Fantasy


Fünf Jahre nach den Ereignissen von „JURASSIC WORLD - EIN NEUES ZEITALTER“ ist die Welt in „JURASSIC WORLD – DIE WIEDERGEBURT“ ein Stück weit an Dinosaurier gewöhnt. Ganz normal ist das natürlich nicht, aber die Menschheit hat ja schon Schlimmeres verdrängt. Im Zentrum steht die Paläontologin Dr. Zora Bennett, die von einem internationalen Pharmakonzern engagiert wird, um an entlegenen Orten genetisches Material seltener Dinosaurierarten zu sichern. Man verspricht sich davon medizinische Durchbrüche. Natürlich geht es um viel Geld, was sonst. Unterstützt wird Zora von einem kleinen Team aus Sicherheitsspezialisten und einem Feldforscher namens Henry Loomis. Die Mission führt sie auf eine abgelegene Insel im Indischen Ozean, die früher einmal als inoffizielles Forschungslabor diente. Während der Konzern Druck macht und die Lage immer mehr eskaliert, müssen sich Zora und ihr Team nicht nur gegen diverse Fleischfresser behaupten, sondern auch gegen die Frage, ob es wirklich eine so gute Idee ist, immer weiter an der Natur herumzuschrauben...

Mit "JURASSIC WORLD – DIE WIEDERGEBURT" übernimmt Gareth Edwards das Ruder, ein Regisseur, der mit "GODZILLA" aus dem Jahr 2014 und vor allem mit "ROGUE ONE - A STAR WARS STORY" bewiesen hat, dass er mit großen Kreaturen und noch größeren Studios halbwegs umgehen kann. Edwards war schon immer jemand, der ein gutes Auge für Größenverhältnisse hatte. Menschen wirken bei ihm gerne mal winzig, verloren, recht egal. Das passt natürlich zu Dinosauriern. Man merkt dem Film an, dass Edwards versucht, wieder etwas mehr Ehrfurcht in das Franchise zu bringen. Die Kamera bleibt häufiger ruhig, beobachtet, lässt die Natur wirken. Das ist nett anzusehen. Die Effekte sind, was man 2025 erwarten darf, also ziemlich aufwendig und detailliert. Trotzdem bleibt dieses Staunen, das 1993 bei "JURASSIC PARK" noch automatisch einsetzte, heute ein wenig aus. Vielleicht liegt es daran, dass wir inzwischen alles gesehen haben. Dinosaurier, Superhelden, Multiversen, alles digital. Inhaltlich bewegt sich der Film auf bekanntem Terrain. Ein Konzern will Profit, Wissenschaftler geraten zwischen Ethik und Karriere, ein paar Leute werden gefressen. Das funktioniert auf oberflächlichem Niveau, aber es überrascht niemanden mehr mit offenem Mund. Wirklich spannend ist das nicht. Man sitzt im Kinosessel und denkt sich, ja gut, jetzt kommt vermutlich der Raptor um die Ecke. Und siehe da, da ist er. Das ist alles eher Routine als Offenbarung. Schauspielerisch bleibt vieles funktional. Die Figuren sind ordentlich gespielt, aber niemand bekommt genug Raum, um wirklich im Gedächtnis zu bleiben. Man liefert ab, sagt seine Sätze, rennt vor etwas Großem davon. Das kann man machen. Es tut nicht weh. Produktionsseitig wurde wieder einmal an exotischen Schauplätzen gedreht, unter anderem in Südostasien und im Studio mit viel Greenscreen. Das Budget dürfte im hohen dreistelligen Millionenbereich gelegen haben, was man sieht, aber eben nicht unbedingt fühlt. Am Ende bleibt "JURASSIC WORLD – DIE WIEDERGEBURT" ein okayes, technisch sauberes Abenteuer, das niemanden verärgert, aber eben auch niemanden nachhaltig umhaut. (Haiko Herden)



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