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Ken Park(Frankreich, Niederlande, USA 2002)Originaltitel: Ken Park Alternativtitel: Regie: Larry Clark, Edward Lachman Darsteller/Sprecher: James Ransone, Tiffany Limos, Stephen Jasso, James Bullard, Mike Apaletegui, Amanda Plummer, Julio Oscar Mechoso, Maeve Quinlan, Genre: - Drama
| Kalifornien, die Kleinstadt Visalia. Skater Ken Park richtet in der Halfpipe die Videokamera auf sich selbst und erschiesst sicht. Nun dürfen wir seine Freunde sehen. Jugendliche, die nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen, skaten, Drogen nehmen und ständig nur an Sex denken. Alle haben nicht so schöne Familien, Claude zum Beispiel
Dies ist der dritte Teil einer Trilogie von Larry Clark. Der erste Teil hieß „KIDS“, der zweite „BULLY“ und nun „KEN PARK“. Während die ersten beiden „Teile“ aber noch eine halbwegs erkennbare Geschichte haben, ist „KEN PARK“ nur noch eine Momentaufnahme einer äußerst beschissenen No-Future-Jugend. Das ist in gewisser Weise auch gut gelungen, nur hat man ganz stark das Gefühl, dass Larry Clark die Ideen ausgehen, anders kann ich mir die vielen Hardcore-Szenen in diesem Film nicht erklären inklusive einer völlig sinnentleerten Onanierszene. Explizite Sexszenen schön und gut, das ist nicht das Problem, nur hier bei „KEN PARK“ kommen sie so selbstzweckhaft und gewollt provokativ vor, insbesondere wird man das Gefühl nicht los, dass der Regisseur Gefallen an jungen Männern hat, sonst hätte er auch mehr weibliche primäre Geschlechtsorgane ins Scheinwerferlicht geholt. Auch die Atmosphäre ist nicht so gedrückt, wie in den ersten beiden Teilen der Trilogie, „KIDS“ hat mich damals ehrlich bewegt, „BULLY“ auch noch so halbwegs, doch „KEN PARK“ wirkt nur noch konstruiert. Hat sich Larry Clark selbst überlebt?. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt. (Haiko Herden)
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