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V Wie Vendetta

(USA, BRD 2006)

Originaltitel: V For Vendetta
Alternativtitel:
Regie:
James McTeigue
Darsteller/Sprecher: Natalie Portman, Hugo Weaving, Stephen Rea, John Hurt, Stepeh Fry,
Genre: - Action/Abenteuer - Drama - Thriller - Science Fiction/Fantasy




In der nahen Zukunft...

Während in den USA ein Bürgerkrieg tobt, ist in England ein diktatorisch-religiöser Überwachungsstaat entstanden, der die Bevölkerung durch Ausgangssperren und Gleichschaltung der Medien unterdrückt.

Ein maskierter Terrorist namens „V“, der sich auf einen angeblichen englischen Freiheitskämpfer beruft, verübt Sprengstoffanschläge und Morde an hochrangigen Persönlichkeiten, alles im Namen der Freiheit. Eher zufällig kommt die junge Evey dem Maskenmann in die Quere und zwischen ihnen kommt es zu einer komplizierten Verbindung. „V“ plant einen letzten großen Anschlag, den das Regime unter allen Umständen verhindern will...

Man könnte es sich einfach machen und „V wie Vendetta“ als Mischung aus „Dark City“ und „1984“ mit einer Spur „Das Phantom der Oper“ beschreiben. Damit trifft man sowohl den Inhalt, als auch den Stil des Filmes recht gut. Als Comicverfilmung funktioniert der Film sogar sehr gut, denn er setzt stark auf eine sehr schön, düstere Optik, vergisst dabei aber auch nicht, eine interessante Geschichte zu erzählen. Comics sind schon lange nicht mehr unbedingt oberflächliche Hau-Drauf-Geschichtchen ohne Sinn und Verstand. Nicht umsonst nennt man es heute gerne „Graphic Novels“, und hier kann „V wie Vendetta“ auf jeden Fall punkten. Die Vorlage stammt von Alan Moore, der auch schon für „From Hell“ und „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ verantwortlich zeichnete. Ob man nun die Verfilmungen mag, ist sicher Geschmackssache, in der Comicwelt hat Moore mit seinen Werken jedenfalls großen Erfolg.

Neben der schönen Optik und einiger guter Spezialeffekte lebt der Film aber vor allem von der sehr guten Besetzung, allen voran die wie immer wunderbare Natalie Portman, die auch mit fast kahl geschorenem Kopf noch eine Augenweide ist. Aber auch bekannte Darsteller wie Hugo Weaving, Stephen Rea und John Hurt überzeugen durchgehend.

Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht verschweigen, dass der über zwei Stunden lange Film auch die eine oder andere Länge aufweist. Hätte man den Film auf 105 oder gar 90 Minuten angelegt, wäre die Mischung aus Story und Action wahrscheinlich nahezu perfekt gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Alean Moore selbst will mit der Verfilmung seines Stoffes nichts zu tun haben, zu sehr weicht das Drehbuch wohl von der Vorlage ab (was ich nicht beurteilen kann), in jedem Fall unterhält „V wie Vendetta“ als allein stehender Film aber ausgesprochen gut. (A.P.)



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