US-Soldat Kyle Vogel kämpft im Irak und wird verwundet, als ein Selbstmordattentäter in sein Camp eindringt. Im Lazarett kümmert sich eine Ärztin um ihn, die mehr über ihn erfahren möchte. Und so beginnt er zu erzählen, insbesondere von seinem Großvater, der im Zweiten Weltkrieg focht und ihm als kleines Kind einige Geschichten über dne Krieg berichtete...
Ein Kriegsdrama über die Härte und den Schrecken des Krieges. In der Hauptrolle James Cromwell, sein Filmsohn wird von seinem echten Sohn verkörpert, was ganz schön ist, da die beiden viel Ähnlichkeit miteinander haben. Doch auch wenn gezeigt wird, dass Krieg nicht schön ist, lässt "MEMORIAL DAY" keinen Zweifel daran, dass Krieg notwendig und Soldaten Helden sind, insofern funktioniert das Ganze als Antikriegsfilm nicht und besitzt dadurch natürlich eine politische Aussage, die sicherlich nicht jedermann teilt. Filmisch gesehen kann man wenig meckern, auch wenn das Budget nicht hoch war, doch man hat sich Mühe gegeben bei den Kampfszenen, und die Idee, den Zweiten Weltkrieg mit einem Krieg der neueren Zeit gegeneinander zu setzen, ist gar nicht so schlecht. Wenn man beim Drama geblieben wäre und weniger Pathos und Soldatenverehrung hineingesteckt hätte, könnte "MEMORIAL DAY" ein echt guter Film sein. Aber mancher kann ja mit sowas leben, und diesen Leuten sei das Werk hier empfohlen. (Haiko Herden=
|