Sam ist 12 Jahre alt und wird von seinen Eltern gezwungen, mit einer Pfadfindergruppe einige Tage im Wald zu verbringen. Die Gruppenleiter Peter, Chris und Jasmijn haben sich, um die Kinder bei Laune zu halten, eine Geschichte über einen Werwolf namens Kai ausgedacht, der hier im Wald sein Unwesen treiben soll. Sam muss allerdings bald feststellen, dass sich im Wald tatsächlich etwas Gefährliches befindet. Natürlich glaubt ihm niemand, bis es dann passiert...
Horrorfilme aus Belgien hat man ja nicht so oft. Und dann kann sich dieser hier auch gleich gut sehen lassen. Man glaubt zuerst, dass der Werwolf ja eine ziemlich billige Maske hat, doch man verrät nicht zu viel, da es schon sehr früh klar wird, dass es gar keinen Werwolf gibt, sondern dass es etwas anderes ist, was eine heftige Bedrohung für die Gruppe sein dürfte. "CAMP EVIL" ist ein durchweg solides Werk, bei dem mir in erster Linie der sehr gelungene elektronische Soundtrack aufgefallen ist. Der Härtegrad ist okay, nicht allzu blutig, aber durchaus sehr brutal, und die Schauspieler zumindest nicht die schlechtesten. Die Macher des Filmes haben hier zumindest Herzblut reingesteckt und ein gutes Gespür für die Inszenierung bewiesen, sodass "CAMP EVIL" letztendlich nicht nur Horrorfilm geworden ist, sondern auch die Figur von Sam hat reifen lassen. (Haiko Herden)
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