Lupita lebt in Oak Springs und hatte immer das Gefühl, dass sich alles irgendwie um sie dreht, weil sie überall ihre Finger im Spiel hatte. Doch nun wird ihr der Ort immer fremder, weil sich so viel verändert, und so fühlt sie sich immer unwohler. Dann übernimmt auch noch ein Mann, der sich Mr. Big nennt, die Bingohalle und motzt diese mit viel Neon und mehr auf. Boykottieren geht jedoch nicht, denn schon am ersten Abend gewinnt eine Nachbarin dort satte 10.000 Dollar. Als sich das herumspricht, kommen immer mehr Leute in die Halle. Irgendwann jedoch müssen alle feststellen, dass das Gewinnen dort seinen Preis hat...
"BINGO HELL" ist einer Blumhouse-Produktion, die exklusiv für Amazon Prime entstand unter dem Label "Welcome To Blumhouse". Irgendwie hätte es mich nicht gewundert, wenn die Geschichte in Maine gespielt hätte und auf einer Kurzgeschichte von Stephen King beruhen würde, irgendwie wirkt die Geschichte so vertraut. Leider kann das Werk wenig überzeugen. Sich Glück und Reichtum zu erkaufen und dabei einen hohen Preis zu zahlen, ist ein immer wiederkehrendes faust´sches Merkmal etlicher Horrorfilme. Originell ist hier, dass es eine Bingohalle ist und dass es um Gentrifizierung geht. Ein bisschen knallbunt an manchen Stellen, aber leider weder spannend noch in irgendeiner Form witzig und auch nicht blutig, irgendwie möchte man den Film mögen, findet jedoch keinen Punkt, an dem man sagen könnte: Das ist es. Das Potenzial hätte man mithilfe eines besseren Drehbuchs nutzen können, wenn man gewollt hätte. (Haiko Herden)
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