Willy´s Wonderland(USA 2021)Originaltitel: Willy´s Wonderland Alternativtitel: Regie: Kevin Lewis Darsteller/Sprecher: Nicolas Cage, Emily Tosta, Beth Grant, Ric Reitz, Chris Warner, Kai Kadlec, Caylee Cowan, Jonathan Mercedes, Genre: - Action/Abenteuer - Thriller
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Ein schweigsamer Mensch hat auf einer einsamen Straße in der Einöde eine Reifenpanne. Kein Wunder, denn er ist über ein Nagelbrett gefahren, das jemand dort hingelegt hat. Stunden später kommt ein Mann namens Jed Love vorbei, und er hat einen Abschleppwagen bei sich und schleppt den Wagen ins Dörfchen Hayesville. 1000 Dollar muss der schweigsame Mann zahlen für neue Reifen, doch er hat das Geld nicht. Darum nimmt er das Angebot von Tex Macadoo an: Der Mann übernimmt in der folgenden Nacht ein paar Reinigungsarbeiten in Macadoos "Willy´s Wonderland", einem verwarzten Entertainment-Laden voller Billardtischen, Flipperautomaten und mehr, dafür zahlt Macadoo die Zeche. Der schweigsame Mann macht sich an die Arbeit und muss schon bald stutzen, denn er wird angegriffen – von den Maskottchen des Ladens...
Da ist er wieder, Nicolas Cage. Mehrmals im Jahr beglückt uns der einstmals berühmte Mime mit einem neuen Billigwerk, denn für teure Filme wird er nicht mehr engagiert. Das ist Cage offenbar klar, und deshalb macht er das Beste draus und dreht hin und wieder so richtig schön abgedrehte Filme wie "MANDY", "PIG", "DIE FARBE AUS DEM ALL" oder "MOM AND DAD", die er mit seiner Anwesenheit veredeln kann. und die sich auch echter Beliebtheit erfreuen, weil sie so schön bekloppt sind und das Overacting von Herrn Cage dem Ganzen einen vergnüglichen I-Punkt auf die Krone setzt. Erst recht, weil er im Wonderland kein Wort sagen muss. Hier merkt man mal wieder, dass das meiste Budget in die Gage des Oscar-Preisträgers geflossen ist, und den Rest hat man mit Luft und Liebe sehr schön ausgefüllt. Natürlich ist das dämlich, natürlich ergibt das Ganze keinen Sinn, doch das macht nichts, denn Cages Coolness konterkariert das so wunderschön, und natürlich auch das fließende Blut. Das ist ein Werk, dem man mal wieder das Prädikat "Partyfilm" überstülpen kann. (Haiko Herden)
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