(Reihenbuch-Verlag GmbH, 1953)
Dies ist nun der dritte Roman von K.H. Scheers so genannter "Lemuria-Trilogie" oder auch seinem "Rahera-Zyklus", wie man ihn ebenfalls nennt. Die Vorgänger waren "DER RÄTSELHAFTE PLANET" und "DIE MACHT DER AHNEN", die allesamt ebenfalls im Jahr 1953 erstveröffentlicht wurden und die auch von dem neuentdeckten Planeten zwischen Mars und Jupiter handeln. Von den drei Büchern ist dies das Kürzeste, und ich muss gestehen, auch das langweiligste. Die großen Entdeckungen sind gemacht, nun geht es nur noch um den Konflikt mit den Insektenwesen und der bösen "Asiatischen Staaten-Union". Es ist klar, wer am Ende böser ist: Die Asiaten oder die eklig anschauenden Insektenwesen. Natürlich, richtig gewusst, die fiesen Asiaten. Irgendwie hetzt sich der Roman etwas durch die Geschichte, und der Protagonist Kersten ist sich einfach immer viel zu sicher in seiner Überheblichkeit, als dass da groß Spannung aufkommen könnte. Große Schlachten, wie man es von "Kanonen-Herbert" Scheer kennt, gibt es hier eigentlich auch keine, stattdessen hat sich der Mensch die überlegene Technik der Lemurier angeeignet und hat nun die Macht. Ganz offenbar sagt das kleine Werk hier auch etwas über das Thema Kolonialismus aus. (Haiko Herden)
|