Luz - The Flower Of Evil(Kolumbien, Kanada, USA 2019)Originaltitel: Luz Alternativtitel: Regie: Juan Diego Escobar Alzate Darsteller/Sprecher: Yuri Vargas, Conrado Osorio, Jim Muñoz, Sharon Guzman, Andrea Esquivel, Daniel Páez, Johan Camacho, Genre: - Drama
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El Senor ist ein Prediger, der einen abgelegenen Ort in den Bergen führt, und zwar nach sehr eigenen Glaubensregeln. Seine drei Töchter, die er "Engel" nennt, stammen von seiner Frau Luz, die allerdings verstorben ist, die aber immer noch einen großen Einfluss auf ihn hat. Eines Tages findet einer der "Engel" einen Kassettenrekorder im Wald, und ihr gelingt es, obwohl sie noch nie so ein Gerät gesehen hat, den Inhalt der Kassette abzuspielen. Als El Senior das mitbekommt, nimmt er ihr das Gerät weg, da in Musik immer die Stimme des Teufels zu hören sei. Und dann ist da noch ein blonder Junge, der in einem Tiergatter mit einer Kette um den Hals angekettet ist...
Ich muss zugeben, ich dachte, dass es sich bei dem Film um den deutschen "LUZ" handelt, was aber nicht stimmt. Was aber auch nicht schlimm ist, denn "LUZ - FLOWER OF EVIL" hat seinen ganz eigenen Charme. Er ist eine Ansammlung von metaphorischen Bildern und er ist meiner Meinung nach noch etwas schwerer als "WICKER MAN" oder "MIDSOMMAR", Folkhorror der wirklich verstörenden Sorte. Wie ein feministischer Traumclip mit übersättigten Farben, die an Gemälde erinnern, und einem absolut ruhigen Tempo, das vielen an die Nerven gehen dürfte, und in jedem Fall muss hier noch das Wort Arthouse fallen. Es wird wenig erklärt, manches erscheint nicht logisch, "LUZ" ist ein wirklich gelungener Film. Wer die oben genannten Werke oder auch den fantastischen "HAGAZUSSA" mochte, sollte diesem hier auch eine Chance geben. (Haiko Herden)
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