(Diogenes, Zürich 1992)
Hollywood zu Halloween 1954. Der junge Drehbuchautor (der Ich-Erzähler) soll zusammen mit dem Spezialeffektexperten Roy eine Monstergeschichte schreiben. Er bekommt einen Brief, dessen Inhalt ihm sagt, er solle sich in der Nacht auf den hiesigen Friedhof begeben. Gesagt, getan. Dort entdeckt er etwas Merkwürdiges: Die Leiche des Filmmagnaten Charles Arbuthnot hängt über einem Zaun. Das ist umso erstaunlicher, als dass Arbuthnot vor 20 Jahren bei einem Autounfall starb. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine Puppe handelt, doch was sollte das Ganze? Kurz darauf entdecken der Autor und Roy in einem Restaurant, in das man sie gebeten hat, ein Monster, das mit einer blinden Frau speist. Nach einigen weiteren sehr merkwürdigen Begebenheiten wendet sich der Autor an seinen Freund Crumley, einen Privatdetektiv...
"FRIEDHOF FÜR VERRÜCKTE" ist ein Roman von Ray Bradbury aus dem Jahr 1988. Die Geschichte ist rätselhaft, surreal und hat jede Menge obskure Ideen, die am Ende ein Gesamtbild ergeben, das man bis dahin als Leser aber auch schon erahnt hat. Man erhält Blicke in die damalige Filmwelt und so ist das dann nicht nur ein Friedhof für Verrückte, sondern auch ein Buch für Verrückte. (Haiko Herden)
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