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Lockout(Frankreich, USA 2012)Originaltitel: Lockout Alternativtitel: Regie: James Mather, Stephen St. Leger Darsteller/Sprecher: Maggie Grace, Guy Pearce, Peter Stormare, Joseph Gilgun, Vincent Regan, Lennie James, Bojan Peric, Genre: - Science Fiction/Fantasy
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Das Jahr 2078. Emilie, die Tochter des Präsidenten, ist auf Besuch in einer Gefängnisstation namens MS One, die in einem Orbit der Erde ihre Runden dreht. Emilie will einen Gefangenen nach der humanitären Situation befragen und deshalb taut man ihn kurzerhand auf. Doch dummerweise kommt es zu einem Unfall und alle 500 Gefangenen werden aus dem Kälteschlaf geholt. Die machen alle Nichtgefangenen zu ihren Geiseln, wissen allerdings nicht, dass sich darunter auch die Präsidententochter befindet. Die Knastbrüder wollen die Regierung der Erde erpressen. Diese allerdings will sich nicht erpressen lassen und schickt einen Agenten namens Snow nach oben. Snow wird ein Mord angelastet und eigentlich soll er dort im Knast schmachten, doch obwohl er unschuldig ist, glaubt man ihm nicht. Mit der Mission soll er sich nun die Freiheit erkaufen…
Man muss kein großer Filmfreak sein, um hier überdeutliche Parallelen zu „DIE KLAPPERSCHLANGE“ zu finden. Entführte Präsidententochter in einem außergewöhnlichen Gefängnis als Geisel, ein Krimineller, der sich mit der Rettung freikaufen kann und so weiter. Aber macht ja nichts, denn „LOCKOUT“ macht seine Sache eigentlich ziemlich gut. Der Film nimmt sich selbst nicht so ernst und präsentiert einen typischen Actionhelden, der unnatürlich viel Gewalt wegstecken kann und trotzdem weiterhin einsatzbereit ist. Und obendrein hat der Held dann auch noch entsprechende One-Liner drauf, die teilweise sogar ganz vergnüglich sind, herrlich lakonisch, zynisch und ironisch. Auch die restlichen Figuren können trotz extrem stereotyper Zeichnung unterhalten. Darüber hinaus bietet „LOCKOUT“ dann noch Spannung und ein paar ordentliche Spezialeffekte und Raumschiffaufnahmen, immerhin hat der Streifen auch 20 Millionen Dollar gekostet. Das ist praktisch wunderbares 80er-Jahre-Actionkino, kann man sich sowohl als Action- als auch als Science-Fiction-Freund angucken. (Haiko Herden)
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