// KODIERUNG DEFINIEREN Star Trek - Deep Space Nine - Staffel 4

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Star Trek - Deep Space Nine - Staffel 4

(USA 1995)

Originaltitel: Star Trek - Deep Space Nine - Season 4
Alternativtitel:
Regie:
James L. Conway, René Auberjonois, LeVar Burton, Avery Brooks, Alexander Singer, Les Landau, Jonathan West, David Livingston
Darsteller/Sprecher: Avery Brooks, Rene Auberjonois, Siddig El Fadil, Terry Farrell, Colm Meany, Armin Shimerman, Nana Visitor, Andrew Robinson, Penny Johnson, Marc Alaimo, Robert O´Reilly, J.G. Hertzler, Obi Ndefo, Jeffrey Combs,
Genre: - Science Fiction/Fantasy - TV-Serie


EPISODE 1+2 - DER WEG DES KRIEGERS 1+2 (Originaltitel: The Way Of The Warrior)
Die Klingonen ziehen ihre Truppen vor Bajor zusammen. Kanzler Gowron hat dies befohlen, um den Alpha Quadranten vor den Jem´Hadar zu schützen. Dabei gehen sie immer extremer und nervöser vor und attackieren verstärkt alle Schiffe des Dominion und die der Cardassianer. Sisko verweigert seine Mitarbeit an dem übertriebenen Verhalten der Klingonen und zieht sich dadurch den Zorn von Gowron auf sich. Die Situation eskaliert und deshalb fordert Sisko einen Verbindungsoffizier an, der mit den Klingonen gut zurecht kommt. Es ist der Klingone Lt. Worf...

Die vierte Staffel bricht zu neuen Welten auf. Der gute Worf aus der „NEXT GENERATION“-Mannschaft hat hier seinen ersten Tag und bringt neuen Pep in die Mannschaft und in das sonst so eingespielte Team. Man wollte ein wenig Glanz der Next Generation nach Deep Space Nine bringen und mit den Klingonen einen alten zum neuen Feind machen. Alles sollte actionreicher sein und vor allem wollte man einen größeren Handlungsbogen errichten, denn die erfolgreiche Serie „SPACECENTER BABYLON 5“ machte es vor und man hat sich hieran orientiert. Diese Idee, bzw. dieser Ideenklau hat „DEEP SPACE NINE“ noch eine ganze Ecke interessanter gemacht. Dazu gibt es dann noch viel mehr Raumschiffszenen zu sehen, denn auch das hat „BABYLON 5“ vorgemacht. Inzwischen ist es auch viel billiger, computergenerierte Effekte zu produzieren, so dass man jetzt statt einer in der gleichen Zeit mehrere erstellen kann. Fakt ist: „DER WEG DES KRIEGERS“ ist eine der besten Episoden der kompletten Serie.

EPISODE 3 - DER BESUCH (Originaltitel: The Visitor)
Jake ist ein alter Mann und lebt auf der Erde. Die junge Melanie klingelt an seiner Tür, sie ist angehende Schriftstellerin und möchte sich bei dem berühmten Jake Sisko ein paar Tipps holen und ein Interview mit ihm machen. Dabei spricht sie ihn auch auf den Tod seines Vaters an und Jake erzählt eine lange Geschichte. Er und sein Vater waren auf der Defiant und bei einem Unfall gerät Benjamin in einen Energiestrahl und löst sich auf. Man kann nichts mehr machen und beklagt seinen Tod. Lange Zeit später sieht Jake seinen Vater und glaubt an eine Vision, doch dann bemerkt er, dass er in einer Art Zeitspalte gefangen ist, aber nur alle paar Jahre für wenige Minuten auftaucht. Jake widmet sein ganzes Leben der Forschung der Subraumtechnik, um seinen Vater aus dieser Spalte zu befreien, doch er schafft es einfach nicht. Nun steht bald wieder eine Begegnung bevor und Jake hat nur noch eine einzige Chance, ihn zu retten, bevor er selbst an Altersschwäche stirbt...

Das ist eine wirklich tolle Episode, das muss ich einfach vorweg sagen. Auf der einen Seite sehen wir, was passiert, wenn Benjamin Sisko kein Captain ist. Einige werden unglücklich, einige werden glücklich, so zum Beispiel Morn, der Quarks Bar führt und Nog, der sogar den Rang eines Captains hat. Benjamin selbst ist nicht glücklich, denn er kann den Tod seines Vaters nicht verwinden, bzw. er ist besessen von der Idee, ihn aus der Zeitspalte zu befreien. Das Ganze ist sehr gefühlvoll inszeniert, wer Vater ist, kann diese verzweifelten Treffen wirklich nachfühlen. Der alte Jake wird übrigens von Tony Todd dargestellt, den man wohl am ehesten als „CANDYMAN“ kennt.

EPISODE 4 - DER HIPPOKRATISCHE EID (Originaltitel: Hippycratic Oath)
O´Brien und Bashir müssen auf einem unbekannten Planeten notlanden. Hier treffen sie auf eine Gruppe Jem´Hadar, doch unsere beiden Helden werden nicht gleich getötet, vielmehr bitten die Dominion-Krieger sie um Hilfe. Ihr Vorta, der sie mit der weißen Droge versorgt, ist tot und die Vorräte gehen zu Ende. Einer der Jem´Hadar ist davon überzeugt, dass man auch ohne die Droge überleben kann und er befiehlt Bashir, innerhalb von fünf Tagen, bis die Droge alle ist, eine künstliche Ersatzdroge zu schaffen, andernfalls würde er sie töten. Die Zeit wird knapp und O´Brien traut dem Frieden nicht, denn er glaubt, die Jem´Hadar würden sie in jedem Fall töten...

Das ist wieder eine jener Bashir-O´Brien-Folgen und die zwei, die sich normalerweise von Folge zu Folge näherkommen, dürfen hier einen handfesten Streit abhandeln, der sogar mal ernsthafterer Natur ist. Bashir sieht seinen ärztlichen Eid angesprochen und will heilen helfen. Außerdem sieht er eine Chance, die ersten zarten Bande zwischen Föderation und der Rasse der Jem´Hadar zuknüpfen. O´Brien hingegen glaubt nicht an das Gute im Jem´Hadar und will sie entweder gleich töten oder sie im White-Turkey dahinsiechen lassen. Inwieweit das zu dem guten Miles O´Brien in den Charakter passt, lasse ich mal dahingestellt sein. Die beste Szene haben die beiden Freunde aber am Anfang, wenn O´Brien insgeheim Vergleiche anstellt zwischen seiner Frau Keiko und seinem Freund Julian und es aus ihm herausplatzt „Wieso kann sie nicht so sein, wie… „, ja, da wollte er sagen „...wie sie“, konnte die Situation aber gerade noch retten, indem er sagte „...ähh, wie ein Mann“. Regie führt übrigens Odo-Darsteller René Auberjonois.

EPISODE 5 - INDISKRETION (Originaltitel: Indiscretion)
Vor einiger Zeit ist ein Freund von Major Kira spurlos verschwunden. Durch Zufall bekommt sie einen guten Tipp und macht sich auf die Suche. Ausgerechnet Gul Dukat begleitet sie, denn er ist offiziell mit der Suche nach den Vermissten beauftragt. Auf einem Wüstenplaneten finden sie das abgestürzte Schiff und einige Gräber, die Gul Dukat sofort untersucht. Eines davon ist das Grab seiner Geliebten. Major Kira ist erstaunt: Der Gul hatte eine bajoranische Geliebte? Ausgerechnet Gul Dukat? Darum ist er also auf die Expedition mitgekommen. Dann erfährt sie noch etwas viel haarsträubenderes: Der Gul hat auch eine Tochter, die ebenfalls an Bord des Schiffes war und die will er jetzt suchen. Allerdings will er sie töten, wenn er sie findet, denn ein Kind mit einem Bajoraner- und einem Cardassianer-Elternteil ist ihm peinlich und zweites könnte das Mädchen niemals glücklich werden. Tatsächlich treffen sie bald auf die Überlebenden, die von eine Gruppe Breen als Sklaven gehalten werden und Ziyal, Dukats Tochter, steht vor ihnen…

Die Folge ist im Großen und Ganzen zwar nicht besonders spannend, aber durchaus interessant, wenn man den Gesprächen zwischen Kira Nerys und Gul Dukat folgt, zwei ehemaligen Todfeinden, die sich auch heute noch nicht Grün sind. Das Gespräch hat ernste Töne, aber auch heitere, so zum Beispiel, als Kira dem Gul den Stachel aus dem Hintern zieht und beide einen Lachanfall bekommen. Hingegen wird es richtig ernst, als er Kira eröffnet, dass er seine eigene Tochter töten möchte. Schön auch, dass Teile der Folge tatsächlich in der Wüste an der frischen Luft gedreht wurden, was der Glaubwürdigkeit der Folge sehr gut tut. Regie führt übrigens LeVar Burton, den man als Geordie La Forge aus der „NEXT GENERATION“ kennt.

EPISODE 6 - WIEDERVEREINIGT (Originaltitel: Rejoined)
Dr. Lenara Khan kommt an Bord der Raumstation. Jadzias Gefühlswelt gerät völlig ins Chaos, denn ihr früherer Symbiont Dax war mit einen früherem Symbionten von Lenara zusammen. Die beiden müssen ein wissenschaftliches Projekt starten und bemerken, dass sie sich noch immer lieben. Dummerweise gibt es einen Kodex unter den Trill, der genau so etwas verbietet. Als Strafe werden diejenigen vom Heimatplaneten verbannt, was im Endeffekt nicht nur den Wirten, sondern auch den Symbionten das Leben kosten wird. Was ist stärker? Die Liebe zueinander oder die Konventionen?

Normalerweise würde in Hollywood die Liebe siegen, doch das ist dieses Mal anders. Oh man, es ging ein Schrei der Empörung durch die Staaten, da küssen sich ausgerechnet in „STAR TREK“ zwei Frauen heiß und innig. In Europa hat das Ganze keinerlei Erregung der Öffentlichkeit gebracht, das war ja klar, denn Europa ist geistig doch ein wenig reifer und flexibler, als viele der kleingeistigen Amis. Jedenfalls ist „WIEDERVEREINIGT“ eine gelungene Episode, die sich auch auf die sehr tiefe und innige Freundschaft zwischen Jadzia Dax und Benjamin Sisko konzentriert.

EPISODE 7 - DAS WAGNIS (Originaltitel: Starship Down)
Die Defiant fliegt zu einem Handelstreffen zu den Karemma, wird von Jem´Hadar angegriffen und treibt führerlos im All. An Bord bricht das Chaos aus. Julian Bashir und Jadzia Dax, die durch giftiges Gas eine schwere Vergiftung bekommen hat, werden im Turbolift eingeschlossen. Sisko ist ebenfalls schwer verletzt und Kira hat alle Hände voll zu tun, ihn am Leben zu halten und Quark und der Abgesandte der Karemma kommen sich nach anfänglich heftigen Streitereien näher…

Diese Folge bietet Unterhaltung und Spannung auf allen Ebenen. Auf der einen Seite gibt es tolle Weltraumkämpfe mit schönen Effekten zu sehen und auf der anderen Seite auch sehr menschliche Storys. Jadzia zum Beispiel muss erkennen, dass sie Julian bislang noch gar nicht richtig kennen gelernt hat und immer ein etwas falsches Bild von ihm hatte und Benjamin Sisko und Kira Nerys müssen sich eingestehen, dass sie während der ganzen Zeit kaum ein privates Wort miteinander gesprochen haben. Auch Worf darf wieder etwas lernen, was eine Führungskraft im Umgang mit Untergebenen wissen sollte: Mit sanfter Hand führen, aber die Zügel nicht locker lassen.

EPISODE 8 - KLEINE GRÜNE MÄNNCHEN (Originaltitel: Little Green Men)
Nog wird nun die Station verlassen, um auf der Erde auf die Akademie zu gehen. Quark und Nogs Vater Rom begleiten Nog auf die Erde, doch kurz vor Ankunft hat ihr Schiff einen extremen Schaden und mit letzter Müh und Not können sie notlanden. Allerdings in der Vergangenheit, im Jahre 1947, in Roswell. Die drei Ferengis werden sofort vom Militär festgenommen und vernommen, doch der Universalübersetzer arbeitet anfangs nicht einwandfrei. Als Nog es schafft, das Gerät wieder in Gang zu bringen, beginnt Quark obskure Geschäfte mit den Amis zu tätigen, doch plötzlich steht Odo vor ihm. Er hat sie heimlich begleitet, weil er glaubte, Quark würde schmuggeln…

Das ist selbstverständlich eine Episode, die an den Humor gerichtet ist, wie man sich sicherlich denken kann. Auf lustige Art und Weise erklärt man hier den legendären Zwischenfall bei Roswell, wo ja ebenfalls angeblich Außerirdische gefangen genommen wurden. Freilich nimmt sich „KLEINE GRÜNE MÄNNCHEN“ dabei aber so viele Freiheiten heraus, dass die Geschichte in die altbekannte Roswell-Geschichte überhaupt nicht passt, aber das darf man wohl nicht allzu ernst sehen. Die Macher haben es wahrscheinlich auch nicht getan und insofern ist die Episode auf der einen Seite vergnüglich, auch der anderen Seite passt sie aber in die Serie nicht wirklich hinein. Dafür lernen wir dann aber, dass auch Ferengis Tagescremes nutzen.

EPISODE 9 - DAS SCHWERT DES KAHLESS (Originaltitel: The Sword Of Kahless)
folgt

EPISODE 10 - UNSER MANN BASHIR (Originaltitel: Our Man Bashir)
folgt

EPISODE 11 - DIE FRONT (Originaltitel: Homefront - Part 1)
folgt

EPISODE 12 - DAS VERLORENE PARADIES (Originaltitel: Paradise Lost - Part 2)
folgt

EPISODE 13 - EMOTIONEN (Originaltitel: Crossfire)
Shakaar ist wieder auf der Station in politischer Mission, er soll dafür sorgen, dass Bajor ein wenig schneller in die Föderation kommt. Odo bekommt Hinweise, dass eine cardassianische Terroristengruppe namens „Der wahre Weg“ auf Shakaar ein Attentat verüben will und so wird die Sicherheit verstärkt. Ja, Odo höchstpersönlich begleitet den Bajoraner bei jedem Schritt. Das macht er aber nicht nur aus beruflichen Gründen, denn so glaubt er, er kann ein Auge darauf werfen, wie sich Shakaar und Kira Nerys einander näherkommen. Diese Tatsache betrachtet er mit ernsten Eifersuchtsgefühlen, was für ihn neu und irritierend ist. Dann nimmt Shakaar Odo auch noch zur Seite und will von ihm Tipps haben, wie er Kira rumkriegen könnte und später vertraut sich ihm auch Kira an. Weil er fortan nicht mehr konzentriert bei der Sache ist, vernachlässigt er seine Pflichten und die Extremisten kommen zum Zug...

Die vierte Staffel brachte einige wirklich erinnerungswürdige Episoden hervor und eine besonders erinnerungswürdige ist diese hier. Der Namen „EMOTIONEN“ passt hier hervorragend gut, denn wir dürfen Odo beim ersten Erleben gewisser Gefühle beiwohnen. Besonders erwähnenswert ist auch Quark, der als erster und im Grunde einziger und sogar vor Odo selbst bemerkt, dass der Formwandler in Kira verliebt ist. Eine interessante Szene gibt es auch noch am Anfang. In einem Gespräch bemerken Worf und Odo, die sich eigentlich nicht richtig riechen können, dass sie in vielen persönlichen Dingen gar nicht so verschieden sind. Eine schöne Szene.

EPISODE 14 - ZU NEUER WÜRDE (Originaltitel: Return To Grace)
Shakaar bittet Kira, zu einem Außenposten der Cardassianer zu fliegen und da sie nicht auffallen soll, soll sie an Bord eines cardassianischen Schiffes reisen. Und wer ist der Captain? Es ist Gul Dukat, der vor einiger Zeit seinen Posten verloren hat, weil er sich zu seiner Tochter bekannt hat, die er mit einer bajoranischen Frau zeugte und sich nun mit diesem minderwertigen Job über Wasser hält. Auf der Reise führen die zwei ehemaligen Erzfeinde viele Gespräche und auch Dukats Tochter Tora Ziyal ist mit an Bord, zu der Kira mit der Zeit ein sehr freundschaftliches Verhältnis aufbaut. Beim Außenposten angekommen treffen sie auf ein klingonisches Schiff, dass alle dort befindlichen Cardassianer und Bajoraner getötet hat. Gul Dukat glaubt, dass er mit der Zerstörung des Klingonenschiffes wieder zu Ehren kommen könnte und greift es an, doch die Klingonen sind überhaupt nicht beeindruckt von dem kleinen Frachter und schießen noch nicht einmal zurück, was Dukat maßlos ärgert. Zusammen mit Kira heckt er deshalb einen Plan aus, das Schiff zu zerstören...

Und wieder gibt es eine ausführliche Folge mit Kira Nerys und Gul Dukat und ihren ewigen kleinen Sticheleien. Im Grunde, wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glauben, dass die beiden irgendwann mal ein Paar werden, doch dass es anders kommt, weiß man ja, insbesondere, was das Verhältnis zwischen Kira und Dukat angeht. Dukat ist eine tolle Figur, die man bis jetzt immer noch nicht richtig einschätzen kann. Wie viele Folgen der vierten Staffel ist auch diese Episode hier überdurchschnittlich, vor allem, was die Entwicklung der Charaktere angeht und auch die Story ist wieder sehr schön und strahlt eine gewisse Ambivalenz aus.

EPISODE 15 - DIE SÖHNE DES MOGH (Originaltitel The Songs Of Mogh)
Worfs Halbbruder Kurn kommt zur Station und bittet Worf darum, dass er ihn rituell umbringt. Er hat nämlich alles verloren, was einem Klingonen wichtig ist: Ehre, seinen ganzen Besitztum und seinen Job. Worf ist sich seiner Zwicklage bewusst, denn einerseits versteht er seinen Bruder, andererseits weiß er, dass er sich eines Mordes schuldig machen würde. Schlussendlich lässt er sich überreden und stößt ihn ein Messer ins Herz, doch die beiden werden erwischt und man kann Kurn retten. Worf bekommt gründlich Ärger mit Sisko, denn ein Föderationsmitglied darf so etwas einfach nicht tun. Sisko will Kurn wieder in die Gesellschaft integrieren, doch das geht völlig schief. Dann findet man heraus, dass die Klingonen das Wurmloch verminen und Kurn tut eine ehrenvolle Aufgabe, dass zu verhindern, nur ist die Tat im Auge eines Klingonen nicht ehrenhaft, denn immerhin hat er seine eigene Rasse verraten. Worf hat die rettende, aber sehr tragische Idee...

Eine weitere überdurchschnittlich gute Folge, die sich einmal mehr um Kurn dreht. Die Episode hat ein tragisches Ende, aber nicht so, wie man es erwartet hätte und das ist so schön typisch für die Serie und hebt sie dadurch von anderen Star Trek-Serien ab. Bei der Next Generation zum Beispiel hätte Kurn etwas getan, was ihm in den Augen der Klingonen wieder die Ehre gebracht hätte und wäre dann vermutlich ehrenhaft gestorben und alles wäre gut geworden. Hier allerdings ist das anders. Kurn wird übrigens wieder von „CANDYMAN“-Darsteller Tony Todd verkörpert.

EPISODE 16 - DER STREIK (Originaltitel: The Bar Association)
Quark ist mit seinen Umsätzen nicht zufrieden und verkündet seinen Angestellten, dass er ab sofort weniger Gehalt bezahlt. Rom allerdings ist sauer und ruft zum Streik auf. Erst einmal hat er große Probleme, das seinen Kollegen beizubringen, denn das Wort Streik ist im Ferengi-Sprachgebrauch absolut unbekannt, ja im Grunde sogar strafbar. Trotzdem schafft Rom es, alle vom Streik zu überzeugen und Quark ist entgeistert, glaubt aber, dass das nicht lange anhalten wird, doch da irrt er sich. Die Lage spitzt sich weiter zu, die Gäste werden unzufrieden und irgendwann muss Sisko eingreifen...

Geordie LaForge-Darsteller durfte hier Regie führen. Wenn ein Regie-Neuling aus dem Team Regie führt, dürfen immer nur Stand Alone-Folgen inszeniert werden und so auch hier. Trotz allem gibt es hier ein paar Kleinigkeiten, die für die nächsten Zeit vielleicht nicht unbedingt wichtig, aber interessant sind. Rom zum Beispiel entfernt sich noch weiter von seinem Bruder Quark und Worf muss immer weiter feststellen, dass das Leben auf Deep Space Nine nicht unbedingt seinen Vorstellungen entspricht und so entschließt er sich mit Siskos Erlaubnis, fortan auf der Defiant zu übernachten. Außerdem erfahren wir, dass Quark der Föderation keine Miete zu zahlen braucht und auch nicht die verbrauchte Energie und die Reparaturen.

EPISODE 17 - DIE ÜBERNAHME (Originaltitel: Accession)
Man rettet aus dem Wurmloch ein Schiff der Bajoraner und an Bord reanimieren sie einen Mann, der seit über 200 Jahren dort bewusstlos dahintrieb. Dieser Bajoraner, er nennt sich Akorem Laan, erzählt, dass er vor 200 Jahren einen Unfall hatte und von den Propheten errettet wurde. Die Propheten sagten ihm, dass er der Abgesandte sei, der fortan Bajor zur Blüte verhelfen solle. Da Kira ihm das abnimmt, tritt Sisko von diesem Amt zurück, er hat sich ja eh nie besonders wohlgefühlt als Heilige Figur. Dann allerdings verkündet Akorem Laan dem bajoranischen Volk, dass er das D´jarras wieder einführen wird, ein System, dass den Bajoranern verbietet, außerhalb ihrer angeborenen Kaste sich zu bewegen und zu arbeiten. Kira Nerys ist nicht sehr begeistert, da sie damit ihren Job kündigen muss und zurück in ihre Künstlerkaste muss, doch sie willigt ein. Dann allerdings verkündet der neue Prophet, dass sich Bajor auch von der Föderation abwenden wird. Das sieht Ben Sisko aber ganz anders. Zusammen mit Akorem Laan fliegt er in das Wurmloch, um die Propheten entscheiden zu lassen, wer der echte Abgesandte ist...

Da sieht man mal wieder, die konservativen Alten führen uns zurück ins Mittelalter und hin und wieder muss es drastisch werden, damit dieses deutlich wird. Aus diesem Grunde ist es in den USA wahrscheinlich auch so, dass die konservativen Präsidenten immer nur eine Amtszeit haben, während die Demokraten meist zwei haben. Schön an dieser Episode ist auch, dass wir endlich mehr erfahren über die Mystik von Bajor, den Propheten und vor allem von der Aufgabe des Abgesandten. Und es gibt auch noch eine kleine Lektion in Sachen Religiösität von Kira: „So ist das eben mit dem Glauben. Wenn man ihn nicht hat, versteht man ihn nicht und falls man ihn doch hat, dann bedarf es keiner Erklärung“. Unverbindlich, aber treffender kann man es wohl kaum ausdrücken.

EPISODE 18 - DAS GEFECHT (Originaltitel: Rules Of Engagement)
Worf steht vor Gericht, denn man wirft ihm vor, dass er in einem Gefecht mit den Klingonen mit voller Absicht auf ein Zivilschiff geschossen und dieses vernichtet hat. Die Anklage wirft ihm vor, dass er aus Niedertracht und Unbeherrschtheit geschossen hat und um sich an seinem Volk zu rächen. Tatsächlich ist der Lauf der Verhandlung für Worf nicht gerade positiv, denn mehrere Zeugen, unter anderem auch Jadzia Dax, müssen zugestehen, dass Worf hin und wieder seine Beherrschung verliert und als die Anklage Worf auch noch extrem provoziert, stellt Worf dies auch sehr deutlich unter Beweis. Wie ist die ganze Wahrheit?

Eine sehr interessante Gerichtsfolge, die noch einmal den Charakter von Worf unter die Lupe nimmt. Er hat sich seit seinem Dienst bei Captain Picard an Bord der Enterprise ein wenig verändert, man hat den Eindruck, dass er sich unter dem Kommando des charismatischen Kapitäns etwas mehr unter Kontrolle hatte, als hier auf der Station am Ende des Universums, was sicherlich auf seine grundsätzliche Frustration zurückzuführen ist. Das macht die Sache aber in jedem Fall sehr spannend und es zeigt sich, dass die vierte Staffel der Serie zu dem besten gehört, was Science Fiction-Serien bisher zu bieten hatten.

EPISODE 19 - STRAFZYKLEN (Originaltitel: Hard Time)
Chief O´Brien ist auf einer Mission auf dem Planeten Agrathi und wird hier beschuldigt, ein Spion zu sein. Man verurteilt ihn zu 20 Jahren Kerker, doch die muss er nicht wirklich verbüßen, vielmehr spielt man seinem Gehirn vor, er wäre 20 Jahre in einer Zelle gewesen, so dass er die kompletten Erinnerungen daran besitzt. Als er wieder zurück auf die Station kommt, sind nur wenige Tage vergangen, aber für den Chief hat sich alles verändert. Die 20 Jahre haben ihn merklich verändert, er findet sich kaum noch zurecht auf der Station, wird eigenbrötlerisch, gereizt und fast lebensunfähig. Dies behindert nicht nur seinen Dienst, sondern in erster Linie auch seine Ehe und das Verhältnis zu seinem Kind...

Wow, eine erneut geniale Folge in dieser vierten Staffel. Die Geschichte um die eingepflanzte Erinnerung ist einfach nur als genial zu bezeichnen und wird auch hervorragend umgesetzt. Miles O´Brien wird 20 Jahre seines Lebens in eine kleine Zelle gesperrt, muss hungern, muss leiden und muss sich später damit auseinander setzen. Selbst sein Zellengenosse, der niemals existiert hat, verfolgt ihn in sein normales Leben. „Strafzyklen“ ist eine erstklassige und vor allem glaubwürdige Studie über das Verhalten und dem Gemütszustand von Menschen, die jahrelanger Folter ausgesetzt waren.

EPISODE 20 - DER ZERBROCHENE SPIEGEL (Originaltitel: Shattered Mirror)
Als Jake in sein Quartier kommt, ist er erstaunt. Da sitzt seine verstorbene Mutter Jennifer zusammen mit seinem Vater. Benjamin klärt die Sache gleich auf: Die Jennifer ist nicht wirklich seine Mutter, sie ist die Jennifer aus dem Paralleluniversum. Kurz darauf allerdings sind Jake und Jennifer verschwunden. Sisko beamt sich ins Paralleluniversum und wird hier fündig. Allerdings sieht er sich gleich in neue Abenteuer verstrickt. Sein Doppelgänger war ja vor kurzem verstorben und nun soll Sisko ihn erneut mimen und beim Bau der Defiant helfen, damit die Rebellen sich gegen die Allianz wehren können. Sisko willigt ein...

Oh, wie ich diese Paralleluniversen-Folgen hasse. Sicher haben viele Leute, insbesondere die Schauspieler selbst, Freude daran, die Helden mal in komplett anderen Rollen zu sehen. Die Guten sind böse, die Fiesen nett und so weiter und so fort, aber diese Folge platzt vor Unlogiken und fügt sich nicht in das so positive Gesamtbild der gesamten Serie ein. Verlieren wir lieber kein Wort mehr darüber.

EPISODE 21 - DIE MUSE (Originaltitel: The Muse)
Eine Außerirdische namens Onaya wendet sich an Jake Sisko. Sie inspiriert ihn offenbar zu schriftstellerischen Höchstleistungen, doch er gerät immer mehr in ihren Bann. Immer besessener, ohne Pause schreibt und schreibt er, während Onaya hinter ihm sitzt und ihn beflügelt. Allerdings hat diese Inspiration ihren Preis. Seine Gesundheit leidet merklich. Unterdessen kommt Lwaxana Troi an Bord der Station. Sie hat vor kurzem einen Mann einer anderen Rasse geheiratet und ist von ihm schwanger und es wird ein Sohn. Bei ihm ist es Sitte, dass die Söhne von ihren Müttern getrennt werden und ausschließlich vom Vater großgezogen werden, erst wenn sie volljährig sind, dürfen sie ihre Mutter sehen. Lwaxana will das nicht hinnehmen und bittet Odo um Hilfe. Sie will sich von Jeyal, so heißt ihr Mann, trennen und ihren Sohn selbst großziehen, doch das ist rechtlich nicht so einfach, denn das geht nur, wenn Lwaxana einen anderen heiratet. Odo stellt sich zur Verfügung...

Ja, eine nette, aber wirklich unspektakuläre Episode. Der Plot mit Jake ist irgendwie ein bisschen langweilig. Natürlich an Faust angelehnt, aber doch ein bisschen einfach ohne große Wendungen oder irgendeiner Storyline. Es ist einfach so: Außerirdische kommt, beeinflusst Jake Sisko, er wird krank, Benjamin kommt und befreit ihn aus ihren Klauen. Na ja. Die Geschichte um Lwaxana Troi und Odo hingegen ist schon ein bisschen interessanter und zeigt uns Odo mal wieder von einer sehr gefühlvollen Seite. Seine Freundschaft zur Betazoidin ist ja in der Episode „PERSÖNLICHKEITEN“ entstanden, wo sich beide im Fahrstuhl dem anderen öffneten. Als die zwei sich später mal wiedersahen, funkte es merkwürdigerweise kaum zwischen ihnen, doch hier dafür umso mehr. Die beiden gehen sehr freundschaftlich miteinander um, sehr eng, aber sie lieben sich nicht, denn Odo ist ja in Kira verliebt. Interessant ist noch, wen Odo zu seiner Hochzeitsfeier eingeladen hat. Da ist doch glatt sein Erzfeind Quark dabei. Zwischen den beiden besteht kein Hass, sondern irgendwie eine Art Hassliebe.

EPISODE 22 - IN EIGENER SACHE (Originaltitel: For The Cause)
Offenbar befindet sich ein Marquis oder ein Marquis-Sympathisant an Bord der Station. Nachforschungen ergeben, dass ausgerechnet Siskos Freundin Kasidy Yates scheinbar mit dem Marquis in Kontakt steht und ihnen Lieferungen mit ihrem Raumschiff zukommen lässt. Sisko glaubt das nicht, doch es häufen sich die Dinge, die ihn dann doch zweifeln lassen. Er verfolgt Kasidy bei einem Auftrag heimlich mit der Defiant und erkennt tatsächlich, dass sie dem Marquis Sachen zustellt. Er muss sie festnehmen...

Die Geschichte, zu der wir die Auflösung hier allerdings natürlich nicht verraten, ist noch lange nicht zu Ende, wird aber erst in der fünften Staffel weiter verfolgt. Toll ist, dass die Geschichte um Siskos Liebesbeziehung zu Kasidy so eine extrem komplizierte Wendung nimmt und das eine Sache ist, die am Ende der Episode nicht abgeschlossen ist, auf die eine oder andere Weise. Toll ist, dass der Marquis hier wieder ins Spiel kommt. Ein Marquis stellt hierbei sogar eine sehr interessante These auf, die ich hier einfach mal zitieren möchte: „In gewisser Weise sind sie (die Föderation) sogar noch schlimmer als die Borg. Die teilen wenigstens mit, dass man assimiliert wird. Sie sind hinterlistiger. Sie assimilieren ganze Völker und die wissen es noch nicht einmal.“. Das ist das schöne an „DEEP SPACE NINE“, am Ende ist nicht immer alles gut und alles wieder so, wie es vorher war.

EPISODE 23 - DIE ABTRÜNNIGEN (Originaltitel: To The Death)
Jem´Hadar haben Deep Space Nine angegriffen und Sisko verfolgt sie mit der Defiant in den Gamma-Quadranten. Hie allerdings trifft er auf ein anderes Schiff der Jem´Hadar und er kann die sechs Jem´Hadar-Krieger und den Vorta Weyoun zu sich an Bord beamen. Er erfährt, dass die Krieger, die die Station angegriffen haben, Abtrünnige sind, die nicht zum Dominion gehören und die haben die Möglichkeit, an ein alte iconianisches Artefakt zu kommen, welches über besondere Kräfte verfügt. Um diese Rebellen unschädlich zu machen, muss sich die Mannschaft der Defiant mit den Jem´Hadar und dem Vorta zusammentun...

Das ist schon des öfteren passiert. Zwei Feinde müssen sich gemeinsam gegen einen gemeinsamen Feind zusammenschließen und dabei gibt es natürlich auch Reibungspunkte. Das ist sicherlich nichts neues, aber trotzdem mal wieder durchaus spannend. Vor allem lernen wir wieder einiges über die rätselhaften Jem´Hadar, die von ihren Vorta mittels einer Droge, dem so genannten „White“ gefügig gehalten werden. Trotzdem sind die Wesen in gewisser Weise unberechenbar und vor allem auch sehr aggressiv, was in erster Linie Worf stark provoziert. Und wir dürfen wieder einmal den genialen Schauspieler Jeffrey Combs erleben, der den Vorta Weyoun verkörpert und der zwar stirbt, aber später trotzdem wiederkehrt. Gott sei dank.

EPISODE 24 - HOFFNUNG (Originaltitel: The Quickening)
Bashir, Jadzia und Kira kommen notlandetechnisch auf einen Planeten. Die armen Bewohner leiden an einer schlimmen Krankheit, kaum einer wird mal alt, jeder stirbt. Bashir sieht es als seine Pflicht an, ein Gegenmittel zu finden, doch die Krankheit ist schon so lange präsent und so viele angebliche Wunderheiler wollten schon Heilung bringen, doch immer wieder wurden sie enttäuscht, so dass nun Bashir auch nicht ernst genommen wird und niemand ihn unterstützt. Beziehungsweise kaum jemand. Alle halten sich lieber an Trevean, der die Erkrankten mit einem schnellwirkenden Gift von ihren Leiden erlöst. Das kann Bashir nicht akzeptieren und fieberhaft beginnt er zu forschen, doch leider hat er hat nur Misserfolge zu vermelden...

Bashir hat ja immer eine gewisse Arroganz und vor allem setzt er sich selbst sehr hohe Ziele. Er hat aber ein so hohes Selbstvertrauen, dass er in seiner Überheblichkeit glaubt, er kann die Krankheit in wenigen Tagen besiegen. Als das nicht klappt, verfällt er selbst in eine Krise und Jadzia muss ihm da raushelfen. Toll jedenfalls ist, dass hier nicht einfach mal wieder ein Problem ist, dass fingerschnippend gelöst wird, es gibt zwar Hoffnung (so der Titel der Episode), aber gemein und dramatisch ist es trotzdem. Dafür hören wir unter anderem, wieso Bashir eigentlich Arzt werden wollte. Er hatte als Kind einen Teddy und der sollte weggeschmissen werden, weil er so kaputt war. Um den Teddy behalten zu können, führte er an ihm seine erste „Operation“ durch, um ihn zu retten.

EPISODE 25 - QUARKS SCHICKSAL (Originaltitel: Body Parts)
Quark kommt von einer Reise nach Hause und hat schlimme Neuigkeiten: Er ist schwerkrank und hat nur noch wenige Tage zu leben. Bei den Ferengis ist es Brauch, dass man vor seinem Ableben alle seine Schulden bezahlt und um das Geld zusammenzubekommen, ist es Tradition, dass man seine sterblichen Überreste an einer speziellen Börse verkauft. Lange tut sich nichts und Quark glaubt, dass er nichts wert sei. Dann allerdings kommt ein fantastisches Gebot und der Ferengi willigt sofort ein. Kurz darauf allerdings erfährt er, dass er doch gar nicht krank sei und er will die Auktion rückgängig machen. Da allerdings trifft der Käufer auf Deep Space Nine. Es ist der Ferengi Brunt und der will Quarks toten Körper…

Die Geschichte an sich ist nicht neu und war bereits Bestandteil mehrerer Filme und natürlich auch klassischer Literatur, doch „QUARKS SCHICKSAL“ ist da etwas humoristischer gehalten. Nur von dieser Warte aus darf man diese Episode sehen, denn sonst müsste man sich ärgern wegen vieler verspielter Chancen psychologischer Untertöne. Weiterhin dürfen wir in dieser Folge verfolgen, wie O´Briens Frau einen Unfall erleidet und ihr ungeborenes Kind in Kiras Bauch umverpflanzt werden muss. Das musste sein, denn die Kira-Darstellerin Nana Visitor war im echten Leben schwanger und die Drehbuchautoren mussten sich diesbezüglich etwas einfallen lassen.

EPISODE 26 - DAS URTEIL (Originaltitel: Broken Link)
Odo leidet an einer Krankheit und kann sein menschliches Aussehen nicht mehr beibehalten. Es geht ihm immer schlimmer und es gibt wahrscheinlich nur eine einzige Möglichkeit: Er muss zu seinem Volk, nur die können ihm helfen. Die Defiant begibt sich in den Gamma-Quadranten, an Bord sind Sisko, Odo, Dr. Bashir, Jadzia Dax und O´Brien. Tatsächlich treffen sie bald auf die Gründerin, die Odo eröffnet, dass er absichtlich infiziert wurde, damit er zurückkommt. Er soll gerichtet werden, weil er einen anderen Formwandler getötet hat und das ist in der Geschichte des Volkes noch niemals vorgekommen. Odo stimmt zu und so wird er in die große Verbindung aufgenommen…

Das ist das Ende einer absolut großartigen Staffel. Hier stimmt wieder einmal alles. Odo zerfällt, am Ende gibt es eine unglaubliche Veränderung für ihn und der Schlussschock, der hier präsentiert wird, hat sich gewaschen und ist somit ein toller Cliffhanger.
(Haiko Herden)



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- Star Trek - Deep Space Nine - Staffel 4 (USA 1995)

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