Legends of the Condor Heroes - Die Legende der Adlerkrieger(China 2025)Originaltitel: She Diao Ying Xiong Zhuan: Xia Zhi Da Zhe Alternativtitel: Regie: Tsui Hark Darsteller/Sprecher: Xiao Zhan, Sabrina Zhuang, Tony Leung Ka-fai, Zhang Wenxin, Bayaertu, Alan Aruna, Ada Choi, Hu Jun, Wu Hsing-kuo, Li Chen, Genre: - Action/Abenteuer - Drama
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Der Krieger Guo Jing lebt während der Südlichen Song-Dynastie (irgendwann zwischen 1127 bis 1279 unserer Zeitrechnung). Er ist ehrlich, etwas naiv und mit einem ziemlich sturen Sinn für Gerechtigkeit ausgestattet. Aufgewachsen ist er teilweise bei den Mongolen, gehört aber kulturell zur chinesischen Song-Welt. Während überall politische Spannungen und Kriege brodeln, lernt Guo Jing nach und nach verschiedene Meister kennen, die ihm mächtige Kampftechniken beibringen. Besonders wichtig ist dabei ein legendärer Bettler-Meister, der ihm eine berühmte Schlagtechnik beibringt, mit der man theoretisch auch Felsen versetzen kann. Gleichzeitig trifft Guo Jing auf Huang Rong, die extrem klug, ein bisschen frech und ihm geistig oft ein paar Schritte voraus ist. Die beiden werden ein Team, emotional und strategisch. Mehrere mächtige Kampfkünstler wollen geheime Techniken und Wissen für sich allein. Einer davon ist ein ziemlich durchgeknallter Meister, der für Macht alles riskieren würde. Währenddessen spitzt sich die Lage zwischen den Reichen zu, und die Stadt Xiangyang wird zum wichtigen Schauplatz, weil ihr Fall große Folgen hätte...
Guo Jing muss also lernen, was es wirklich heißt, ein Held zu sein. Nicht nur gut kämpfen, sondern Verantwortung übernehmen, Loyalität zeigen und sich entscheiden, wofür er steht. Zwischen Liebe, Freundschaft, Intrigen und ziemlich vielen fliegenden Menschen mit Schwertern wächst er langsam in diese Rolle hinein. Das Ganze ist ein episches Abenteuer mit tollen Bildern und Schlachten. Regisseur Tsui Hark, der schon seit Jahrzehnten seine Spuren im Wuxia-Genre hinterlässt (etwa mit "DETECTIVE DEE UND DAS GEHEIMNIS DER PHANTOMLAMMEN"), scheint hier halbwegs alles zusammenzutragen, was das Genre im 21. Jahrhundert reizvoll macht: gewaltige Kulissen, choreografierte Kämpfe, Herzschmerz und eine gewisse poetische Melancholie.
Die Verfilmung basiert auf der berühmten Romanvorlage von Louis Cha. Letztendlich ist dieser Film mehr als nur ein martialisches Spektakel: Er hat genug Herz, um einen halbwegs bei Laune zu halten, genug Kampfkunst, um Kennern ein Schmunzeln zu entlocken, und genug Eyecandy. Fürs Auge.
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