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Camp Blood 2

(USA 2000)

Originaltitel: Camp Blood 2
Alternativtitel:
Regie:
Bard Sykes
Darsteller/Sprecher: ,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Die Ereignisse des ersten Teils sind jetzt ein Jahr her und die einzige Überlebende Tricia sitzt in der geschlossenen Psychiatrie, weil man ihr nicht glaubt, dass ein Mörder mit Clownsmaske für das Gemetzel verantwortlich war. Ein schmieriger Filmregisseur will einen Film über die Vorfälle machen und überredet Tricia, ihn bei den Dreharbeiten zu beraten, was sie schließlich auch zusagt. Das Casting der Schauspieler geht schnell vonstatten, doch eine Darstellerin erscheint nicht zum Drehstart und so kommt als Ersatz Adrienne, die Tricia kurz vorher zufällig kennen gelernt hat. Gemeinsam fährt das Team in die Wälder zu den Originalschauplätzen und beginnt mit der Arbeit, die aber völlig unprofessionell läuft, weil der Regisseur überhaupt keine Ahnung vom Filmemachen hat. Ein Schauspieler ist ständig betrunken, ein anderer ist nur scharf auf die Hauptdarstellerin, die wiederum völlig überzogene Starallüren hat. Schnell geht das Töten wieder los, ein Mörder mit Clownsmaske meuchelt einen nach dem anderen und am Schluss überlebt wieder nur eine Person...

Tja, seit „FREITAG, DER 13.“ haben Camp-Slasher-Streifen immer noch ihr Publikum und so war es nicht überraschend, dass auch „CAMP BLOOD“ von 1999 eine Fortsetzung erhalten hat. Der erste Teil war noch deutlich an „FREITAG, DER 13“ und „Camp des Grauens“ angelehnt und auch im zweiten Teil finden sich diese Vorbilder in jeder Minute des Films wieder. Hinzu kommt aber die Story, in der die vergangenen Ereignisse verfilmt werden sollen und das Filmteam halt zu den Opfern wird. Das ist natürlich von „SCREAM 3“ und „CUT“ abgekupfert. Zudem will man auch ganz gerne auf das „BLAIR WITCH PROJECT“-Publikum schielen, doch das dürfte nur müde lächeln. Wer diesmal mehr der Mörder ist, kann der erfahrene Fan schnell vorhersehen, aber das ist nicht wirklich schlimm.

Trotzdem ist der Film recht unterhaltsam, vielleicht auch, weil er relativ kurz ist, der Abspann beginnt schon nach 71 Minuten und im Film gibt es unzählige Rückblicke auf Teil 1, so dass eigentlich nur 60-65 Minuten neues Material gedreht werden musste. „Camp Blood 2“ ist natürlich ein trashiges B-Movie, dürfte Fans von Slasherfilmen aber einigermaßen zufrieden stellen. Die Schauspieler sind okay und die teils extrem derben Bluteffekte revolutionieren das Genre zwar nicht, sind aber ordentlich umgesetzt. Die deutsche Synchronisation ist nicht berauschend, aber solide. Das etwas plötzliche Ende lässt alle Möglichkeiten für eine weitere Fortsetzung offen, die bestimmt kommen wird. Bei den Darstellern sollte man besonders ein Auge auf die hübsche Missy Rae Hansen (Adrienne) werfen, von der würde ich gerne noch mehr sehen.

Die deutsche DVD ist bei Astro erschienen. Der Ton ist okay, aber leider ist die Bildqualität teilweise erschreckend, wobei das aber natürlich auch am Master gelegen haben könnte. Wahlweise kann man „CAMP BLOOD 2“ auf Deutsch oder im englischsprachigen Original ansehen, Untertitel gibt es keine.

Das Bonusmaterial ist eine Frechheit, denn es ist genau das Gleiche, wie auf der DVD von Teil 1! Bei Astro muss man sich doch auch denken können, dass Sammler auf jeden Fall beide Teile ansehen, wenn man dann auch noch zweimal das Bonusmaterial vorgesetzt bekommt, ist das schon ärgerlich. Wahrscheinlich hat man es deshalb auch gar nicht erst auf dem Cover erwähnt. Das will ich dann hier auch nicht tun. Wen es interessiert, der kann sich noch mal die Kritik zu Teil 1 durchlesen. (Haiko Herden)



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- Camp Blood 2 (USA 2000)

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