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Originaltitel: Star Trek - The Next Generation - Season 1
Alternativtitel:
Regie:
Paul Lynch, Russ Mayberry, Rob Bowman, James L. Conway, Cliff Bole, Joseph L. Scanlan, Michael Rhodes, Kim Manners, Corey Allen, Michael Vejar, Les Landau, Win Phelps, Joseph L. Scanlan, Robert Becker
Darsteller/Sprecher: Patrick Stewart, LeVar Burton, Marina Sirtis, Brent Spiner, Michael Dorn, Gates McFadden, Jonathan Frakes, Will Wheaton, Brooke Bundy, Jessie Lawrence Ferguson, Karole Seimon, Jerry Hardlin, Jandi Swanson, Walter Gotell, Elizabeth Lindsay, Ward Costello, Robet Schenkan, John Putch, Vaughn Armstrong, Robert Bauer, Vincent Schiavelli, Judson Scott, Merrit Buttrik, Mart McChesnev, Robert Becker, Ward Costello, Robet Schenkan, Johnathan Farwell, Leon Rippy, Gracie Harrison, Peter Mark Richman, Marc Alaimo,
Genre: - Science Fiction/Fantasy - TV-Serie


EPISODE 3 - GEDANKENGIFT (Originaltitel: The Naked Now)
Die Besatzung der Enterprise stößt auf ein Raumschiff der Förderation, auf welchem anscheinend eine rauschende Party stattfand, die vollkommen außer Kontrolle geriet und im Tod aller Besatzungsmitglieder gipfelte. Das Außenteam kommt nach der Untersuchung des Schiffes wieder zurück und als erstes ändert sich das Verhalten und die Psyche von LaForge. Auch Tasha Yar verändert sich, während Riker herausfindet, dass es ein Virus, oder eher eine Art Vergiftung ist, was die Leute verändert, ja gar besoffen macht. Das gleiche Phänomen hat damals auf der Enterprise unter dem Kommando von Kirk stattgefunden. Dr. Crusher macht sich sofort daran, ein Gegenmittel zu finden, während ihr kleiner Sohn Wesley die Führung des Schiffes übernimmt

Wie kommt es, dass gleich in der zweiten Folge der Serie derart mit den Charakteren herumgespielt wird? Man weiß noch nicht einmal, wie sich die Personen im normalen Leben benehmen und schon muß man mit ansehen, wie sie sich mit veränderten Psychen benehmen. Das wirkt ziemlich albern, ganz besonders natürlich die Liaison zwischen Tasha Yar und Data, der mit seinen "multiplen Techniken mit vielen Befriedigungsvariationen" angeben kann. Auch wird hier klar, wieso Picard Kinder hasst, Wes: "Ich bin also betrunken! Ich fühle mich eigenartig, aber sehr gut!" Crusher ist auch das perfekte Hass-Objekt und wird von vielen Fans auch als solches angesehen. Zum Schluß gibt Picard dann noch einen Satz mit auf die Reise: "Wir werden eine tolle Crew, wenn wir unseren Versuchungen widerstehen können".

EPISODE 4 - DER EHRENKODEX (Originaltitel: Code Of Honor)
Die Besatzung der Enterprise trifft auf das Volk der Ligoner. Beim ersten Zusammentreffen mit dem Herrscher Lutan kommt es zu einem Zwischenfall, bei welchem ersichtlich ist, dass bei dieser Rasse die Frauen eine untergeordnete Rolle spielen. Lutan ist erschreckt und fasziniert zugleich, dass bei den Menschen dies nicht der Fall ist, und besonders die starke Tasha Yar hat es ihm angetan, so dass er diese kurzentschlossen entführt. Dies führt natürlich zu Verwicklungen, ganz besonders, weil Lutans bisherige Hauptfrau nicht will, dass Tasha Yar ihren Platz einnimmt und sie zum Duell herausfordert...

Picard darf hier schon einmal zeigen, dass er ein sehr gestrenger, aber auch raffinierter Captain ist. Die oberste Direktive beachtet er in jedem Fall und versucht sich anders aus dem Geschehen zu ziehen. Data übrigens beschäftigt sich mit dem Erzählen von Witzen und wundert sich, dass Geordie bei Dingen lacht, die eigentlich überhaupt nicht witzig sind, wohingegen er keine Miene verzieht, wenn Data glaubt, er erzähle einen guten Witz.

EPISODE 5 - DER WÄCHTER (Originaltitel: The Last Output) Die Enterprise verfolgt ein Schiff der Ferengi, die etwas gestohlen haben. Die Förderation wird damit auch das erste Mal Kontakt mit dieser Rasse haben, um die sich viele Gerüchte ranken. Als sich beide Schiffe im Orbit eines Planeten befinden, scheint eine fremde Kraft sie festzuhalten und alle Energie abzusaugen. Obwohl sich beide Parteien anfeinden, nehmen sie Kontakt miteinander auf und entschließen sich, gemeinsam auf den Planeten zu beamen und dort herauszufinden, was los ist. Auf der Oberfläche angekommen, greifen die Ferengi an und bringen die Menschen in ihre Gewalt, was Tasha Yar aber wieder relativeren kann. Plötzlich taucht ein alter Mann auf, der sich als Wächter vorstellt. Er ist hunderte von Jahren eingefroren gewesen und durch die Ankunft der Schiffe aufgeweckt worden. Die Ferengi versuchen, sich bei dem Wächter einzuschmeicheln, doch dieser erkennt deren Absichten und die friedliche Art der Menschen...

Die Ferengis sind wirklich unglaublich nervend und eindimensional gezeichnet. Am liebsten hätte man es gehabt, dass sie sofort wieder aus der Serie verschwinden, doch wer sollte ahnen, dass wir eine Serie weiter nochmal Ferengis kennenlernen sollen, die uns noch richtig ans Herz wachsen, nämlich Quark und seine Familie. Dies liegt natürlich daran, dass sie nicht so dämlich gezeichnet werden, wie diese Typen hier. Ansonsten erinnert die Folge auch sehr an „PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS“, die energiefressende Kraft an die Raketen und der Wächter an Slarti Bartfass, der so gerne norwegische Fjorde entwarf. Ich denke, wenn die Ferengis durch ihre Lächerlichkeit nicht alles in den Schmutz gezogen hätten, hätte man aus der Episode noch einiges mehr machen können.

EPISODE 6 - DER REISENDE (Originaltitel: Where No One Has Gone Before)
Der Wissenschaftler Kosinski kommt zusammen mit seinem Assistenten an Bord der Enterprise. Er ist dafür bekannt, Warpantriebe noch effektiver machen zu können, doch seine Methoden sind auch umstritten. Während der Assistent die notwendigen Eingaben in die Bordsysteme macht, ergeht sich der Wissenschaftler in Arroganz und Eigenlob. Der erste Testflug endet in einer Katastrophe. Die Anzeigen der Enterprise zeigen mehr als Warp 10 an, und nachdem Picard sofort Rückschub befohlen hat, befindet man sich über zwei Millionen Lichtjahre weit von zu Hause entfernt. Eine Rückreise würde mehr als 300 Jahre dauern. Wesley hat während des Fluges beobachtet, dass der Assistent mehrfach transparent geworden ist, doch niemand achtet auf den Jungen. Ein zweiter Versuch wird unternommen und man entfernt sich noch weiter, tritt diesmal gar in eine Welt ein, in der Gedanken Realität werden können...

Das ist hier der bisherige Höhepunkt der noch jungen Serie. Eine Geschichte, die von vorne bis hinten stimmt, die Charaktere nicht lächerlich machte und auch einige gelungene Spezialeffekte (für die damalige Zeit) zeigte. Übrigens war der Assistent von Kosinski ein heißer Anwärter auf die Rolle von Data gewesen, was auch sehr gut gepasst hätte.

EPISODE 7 - DIE GEHEIMNISVOLLE KRAFT (Originaltitel: Lonely Among Us)
Während auf der Enterprise zwei verfeindete Rassen darum buhlen, in die Förderation aufgenommen zu werden, durchfliegt das Schiff eine Energiewolke. Kurz darauf beginnen die Energiekonsolen verrückt zu spielen, ein System nach dem anderen fällt aus, selbst bei Worf und Dr. Crusher treten Persönlichkietsverschiebungen auf. Man findet heraus, dass in der Energiewolke ein Energielebewesen wohnt, welches einsam ist und sich nun Gesellschaft sucht. Es dringt in den Körper von Picard ein, übernimmt auch dessen Geist und beide zusammen beamen sich in die Energiewolke, um gemeinsam dort weiterzuleben. Die Crew hat alle Hände voll zu tun, um ihren Captain wieder zurück zu holen...

Ungefähr zu dieser Zeit kam es auf, dass in Fernsehserien zwei Handlungen ablaufen, eine wichtige Geschichte und ein nicht so wichter Nebenhandlungsstrang. So hat man dies dann auch bei der „NEXT GENERATION“ eingeführt, nur hat man dieses erste Mal etwas übertrieben und die zweite Geschichte extrem unwichtig gemacht, da sie überhaupt keine Berührungspunkte mit der Hauptgeschichte hat. Gegenteil, es ärgert, dass die Geschichte nicht weiter ausgeführt wurde, obwohl die Aliens ziemlich lächerlich in Szene gesetzt sind und stereotyp einfach völlig überzeichnet sind. Ärgerlich sind auch diese Anwandlungen von Data, der sich als Sherlock Holmes versucht und mit entsprechender Pfeife durch die Gegend läuft. Nette Idee, kommt aber leider überhaupt nicht rüber.

EPISODE 8 - DAS GESETZ DER EDO (Originaltitel: Justice)
Man findet einen netten Klasse M-Planeten, und da es Zeit ist, mal für ein paar Tage Urlaub zu machen, schickt Captain Picard ein Landeteam auf die Oberfläche, um die Umstände zu prüfen. Man trifft auf ein völlig entspanntes und friedliches Volk, welches sich ausschließlich Wohlgenüssen hingibt. Kein Bewohner auf Edo würde gegen ein Gesetz verstoßen, und so gäbe es Frieden. Bald darauf muß das Landeteam herausfinden, was es mit dem Gesetz auf sich hat, als Wesley versehentlich ein kleines Gewächshaus kaputt macht: Er wird zum Tode verurteilt, denn: Wegen jedem kleinsten Gesetzesbruch wird man hier zum Tode verurteilt. Im Orbit entdeckt die Enterprise eine Art Raumschiff, welches die Bewohner von Edo als seine Kinder ansieht. Nachdem Picard auf der Planetenoberfläche vergeblich versucht hat, Wesley aus dem Knast zu holen, beamt er sich und ein Pärchen der Edo an Bord der Enterprise, um ihnen das Raumschiff zu zeigen. Die beiden erkennen es sofort und sagen, dass dies ihr Gott sei. Unterdessen wollen die Bewohner doch einlenken und Wesley freilassen, doch der Gott hat etwas dagegen...

Das Drehbuch zu dieser Geschichte war in der ursprünglichen Form ein wenig radikaler und beinhaltete auch Rebellen und Tote. Jedenfalls sollte die Episode in etwas drastischer Weise einen Beitrag zur Diskussion über Todesstrafe in den Vereinigten Staaten leisten, doch man hat es etwas entschärft und „STAR TREK“-like und dadurch auch recht unspektakulär gemacht.

EPISODE 9 - DIE SCHLACHT VON MAXIA (Originaltitel: The Battle)
Die Ferengi haben um ein Treffen mit der Enterprise gebeten, kommen aber schon Tage zu spät zum vereinbarten Treffpunkt, was Captain Picard sichtlich nervös macht. Als diese endlich ankommen, haben sie die „USS Stargazer“ im Schlepptau, ein Schiff, welches Picard in der Schlacht von Maxia, hier ging es gegen die Ferengis, vor langer Zeit verloren hatte. Die Ferengis wollen es ihm nun als Gastgeschenk zurückgeben. Als Picard sich dann tatsächlich auf das Schiff begibt, wird er dort von den Ferengis mittels eines Gerätes manipuliert, so dass Picard Halluzinationen bekommt und die Schlacht noch einmal durchlebt. Dieses Mal allerdings glaubt er, die Enterprise sei sein Feind und er beginnt einen Angriff...

Da haben wir schon wieder die Ferengi, diese seltsame, gierige und vor allem potthässliche Rasse, die sich wundern, dass Frauen in der Förderation arbeiten dürfen und vor allem, dass sie dies angezogen verrichten müssen. So etwas gibt es in ihrer Welt nicht. Die Ferengi allerdings sind in dieser Episode ja nicht alle übel gestimmt.

EPISODE 10 - RIKERS VERSUCHUNG (Originaltitel: Hide & Q)
Eine Explosion in einer Bergbauanlage hat viele Verletzte gefordert, und die Enterprise eilt zur Hilfe. Leider erscheint Q mal wieder und entführt die Brückenbesatzung, außer Captain Picard, auf einen öden Planeten, um mit ihnen zu spielen. Q möchte durch das Spiel einiges über die Art des Menschen lernen, und wenn diese gewinnen, wird er einen ihrer größten Träume in Erfüllung gehen lassen. Als Opfer hat er sich Riker ausgesucht. Er tötet alle Brückenmitglieder und gibt Riker die Kraft, die auch er besitzt. Q ist sich sicher, dass Riker nicht widerstehen kann, sie zu nutzen. Tatsächlich nutzt er die Kraft tatsächlich, um seine Mannschaftskameraden wieder auferstehen zu lassen und Q triumphiert. Wird Riker es schaffen, mit seinem kleinen menschlichen Geist in Zukunft diese unglaubliche Kraft zu unterdrücken?

Tja, die menschliche Natur ist nicht leicht zu handhaben, das merkt man auch in dieser Episode mal wieder, in der bereits innerhalb kürzester Zeit Q in Erscheinung tritt. Sie ist, wie jede andere Q-Folge auch, sie bietet uns ein überhebliches Energiewesen, welches die menschliche Rasse als unwichtig erachtet, doch trotzdem ist er so sehr interessiert, dass er einfach nicht ablassen kann, sich doch für sie zu interessieren. Picard bemerkt an einer Stelle dieser Folge ganz richtig, dass Q im Grunde ein ganz bemitleidenswertes Wesen sei.

EPISODE 11 - DIE FRAU SEINER TRÄUME (Originaltitel: Haven)
Die Enterprise kreist um den Planeten Haven, um dort Landurlaub zu machen. Deanna Troi ist etwas irritiert, denn plötzlich steht ihre eigene Hochzeit auf dem Programm. Sie wurde schon in der Kindheit einem Mann namens Wyatt versprochen. Eigentlich möchte sie nicht heiraten, aber ein Versprechen ist ein Versprechen und das muß man einhalten. Unterdessen nähert sich ein Schiff Haven, von dem man glaubt, dass es eine Seuche auf den Urlaubsplaneten einschleppen wird. Tatsächlich sind die Leute dort erkrankt und die Leute von Haven verlangen, dass Picard das Schiff zerstört. Das macht er natürlich nicht, doch Wyatt erkennt innerhalb der Besatzung die Frau, die er schon immer in seinen Träumen gesehen hat und die er eigentlich liebt. Auch die Frau scheint von ihm geträumt zu haben, doch die Hochzeit steht kurz bevor...

Hier haben wir den ersten Auftritt von Deannas resoluter Mutter, die vor nichts Respekt hat, und ihrem Diener Mr. Homn (Carel Strycken hatte auch eine größere Rolle in „TWIN PEAKS“). Die Episode ist eigentlich eher vergnüglich als spannend. Ganz besonders peinlich ist es Mutter Troi, dass alle Beteiligten während der Hochzeits-Zeremonie standesgemäß nackt sein müssen. Das ist allerdings nicht nur ihr peinlich, auch Captain Picard hat damit so ein paar kleinere Probleme, was man sich sicherlich vorstellen kann. Riker hingegen kann sich absolut nicht mit Deannas Hochzeit anfreunden, egal ob nackt oder nicht, denn er hat ja bekanntlich selbst Interesse, auch wenn sich die beiden ihrer Gefühle füreinander noch nicht so klar sind.

EPISODE 12 - DER GROSSE ABSCHIED (Originaltitel: The Big Goodbye)
Captain Picard und seine Crew sollen mit den Jarada zusammentreffen. Es ist bei ihnen ein höchstes Maß an Ehre, wenn man sie in ihrer eigenen Sprache begrüßt, doch dabei ist es wichtig, alles exakt und hundertprozentig richtig auszusprechen, denn einen Fehler verzeihen sie nicht und es wird dann unangenehme Folgen haben. Picard übt stundenlang und will sich kurz vor dem Zusammentreffen im Holodeck erholen, welches ihm einen Detektivroman in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts vorspielt. Hier ist Picard der Privatdetektiv, Data und das Mannschaftsmitglied Whelan spielen auch mit. Eine Frau ist ermordet worden und Picard steht unter Verdacht und wird verhört. Unterdessen trifft die Enterprise auf die Jarada, welche mit ihren Sensoren das Schiff abtasten. Dies hat Einfluss auf das Holoprogramm, die Mitspieler können nicht mehr raus und die Schutzmechanismen fallen aus, so dass aus dem Spiel tödlicher Ernst wird. Mit der Zeit werden die Jarada auch immer böser, weil sich der Captain nicht blicken lässt...

Welche unangenehmen Folgen dann passieren, wenn Picard die Begrüßungsformel falsch ausspricht, wird niemals gesagt, nur leicht angedeutet im Stile von „sie wissen doch, was dem letzten Captain passiert ist“. Ansonsten bin ich persönlich ja nie ein großer Fan des Holodecks gewesen und die Detektivgeschichte kann man wirklich nur als kleinen Ausflug weg von Science Fiction-Genre ansehen. Wenigstens wird es in dieser Folge das erste Mal richtig vorgestellt und auch gleich die Gefahren, die damit zusammenhängen können, aufgezeigt. Übrigens hatte man vorgehabt, die Szenen im Holodeck in Schwarzweiß zu drehen, um den typischen Stil von damals nachzuempfinden, doch dies hat man leider dann doch nicht getan. Alles in allem eine mittelmäßige Folge.

EPISODE 13 - DAS DUPLIKAT (Originaltitel: DataLore)
Man möchte Datas Heimatplaneten im Omicron-Theta-System besuchen und entdeckt in der dortigen zerstörten und ausgestorbenen Welt die Bauteile für einen zweiten, baugleichen und äußerlich identischen Roboter. Als man diese auf der Enterprise zusammenfügt, erklärt der Roboter, dass er Lore heißt und eine weiterentwicklung von Data ist. Dieser Roboter ist allen unheimlich, und tatsächlich schaltet Lore Data unbemerkt ab und nimmt dessen Stelle in der Crew ein. Er sucht nach dem riesigen Eiskristall im All, der für die Zerstörung des Planeten verantwortlich sein sollte. Er will dem lebenden Kristall die Enterprise opfern, doch ausgerechnet der vorlaute Wesley muß erkennen, dass es sich bei dem angeblichen Data um Lore handelt...

Auf den Spuren von Datas Herkunft wandelt diese Folge und bedient sich der, in Science Fiction-Serien oft genutzten, Möglichkeit, dass sich unsere Hauptcharaktere mit Doppelgängern herumschlagen müssen, die natürlich alles andere als freundlich sind und meist das genaue Gegenteil darstellen. Brent Spinter schafft es, seinem Doppelgänger eigenständiges Leben einzuhauen und wir dürfen uns auf ein Wiedersehen sowohl mit Lore, als auch mit dem gigantischen Kristall freuen, auch wenn das alles noch lange auf sich warten läßt und vielleicht anders kommt, als man erwartet.

EPISODE 14 - PLANET ANGEL ONE (Originaltitel: Planet Angel One)
Das Team der Enterprise ist auf der Suche nach vermissten und stößt dabei auf den Planeten Angel One, den die Förderation schon seit 62 Jahren nicht mehr besucht hat. Der Planet wird von Frauen regiert, die Männer spielen nur eine untergeordnete Rolle. Die Herrscherin Beata erlaubt widerwillig die Ankunft des Landeteams und erklärt ihnen, dass die Besatzung des Frachters Odin tatsächlich hier abgestürzt ist. Da sie sich aber gegen die Frauen, bzw. die Regierungsform ausgesprochen haben, sind die Männer geflüchtet und leben nun irgendwo auf diesem Planeten. Tatsächlich findet die Enterprise die Männer, die friedlich mit einigen Frauen in der Wildnis leben. Die Männer wollen den Planeten aber nicht mehr verlassen, denn dieser ist für sie inzwischen zur Heimat geworden. Doch wenn sie auf dem Planeten bleiben, droht ihnen die Todesstrafe...

Und dann droht noch eine fiese Grippe die Besatzung der Enterprise dahinzudezimieren, und zu allem Überfluß wird ein Außenposten der Förderation von Romulanern angegriffen und so drängt die Zeit. Es ist viel los im All. Riker darf hier einmal seine Rolle als Frauenheld voll auskosten und glänzt mit einem schön peinlichen Angel-One-Outfit, was nicht nur den Zuschauer, sondern auch den weiblichen Part der Besatzung amüsiert. Ansonsten geht es hier natürlich um das Thema Apartheid in allen seinen Facetten, und die Männer werden diskriminiert. Vielleicht wollte man auch nur einmal die Männer- und Frauenrolle unserer Gesellschaft umkehren, um fehlende Gleichberechtigung anzuprangern.

EPISODE 15 - 11001001 (Originaltitel: 11001001)
Die Enterprise kommt zur Sternenbasis 74, da dort die Software des Computers aktualisiert werden soll. Zuständig für das Update sind die sogenannten Bynars, oder auch Binäre, eine Rasse, die nur noch in binärem Code kommunizieren kann. Während die kleinen Wesen sich an die Arbeit machen und ein Teil der Besatzung sich an Bord der Sternenbasis erholt, testet Riker ein neues Holodeck-Programm. Hierbei handelt es sich um eine Jazzbar, in der Riker in der dort auftretenden Band mitspielt. Auch Picard ist mit dabei, und beide lernen die hübsche Minuet kennen. Erst spät merken die beiden Männer, dass sie von den Binären programmiert wurde, um sie abzulenken, denn sie haben das Schiff inzwischen entführt. Mit einem Trick können die beiden Männer das Schiff wieder in ihre Gewalt bringen und erfahren, warum man es entführt hat...

Eine nette, kleine Folge mit nur sehr wenigen Special Effects, dafür aber umso mehr Charakterdarstellungen seitens Riker und Picard. Relativ unspektakulär, aber sehenswert. Mehr gibt es hierzu eigentlich nicht zu sagen.

EPISODE 16 - DIE ENTSCHEIDUNG DES ADMIRALS (Originaltitel: Too Short A Season)
Eine Geiselnahme erfordert die Mitarbeit des greisen Admirals Jameson. Dieser kommt an Bord der Enterprise, um mit den Geiselnehmern Verhandlungen zu führen. Erstaunlicherweise wird der Admiral im Laufe der Tage immer jünger, obwohl er eigentlich an einer unheilbaren Krankheit leidet. Dr. Beverly Crusher ist ratlos und untersucht ohne dem Wissen des Admirals dieses Phänomen und findet eine unbekannte chemische Droge. Dann erklärt sich der Admiral. Er hat als Dank für gute Leistungen von einem Volk eine Droge erhalten, die ihn verjüngt. Besessen von dem Gedanken, wieder ein Schiff lenken zu können, hat er eine Überdosis geschluckt, doch das ist nicht der einzige Grund. Unterdessen erfährt Jameson, worum es bei der Geiselnahme wirklicht geht. Vor 40 Jahren hat er bei einer Verhandlung die Hauptdirektive vernachlässigt und dadurch einem Volk moderne Waffen zugespielt, was einen langen Krieg nach sich zog. Jameson will diesen verhängnisvollen Fehler wiedergutmachen...

Hier wird wieder einmal dargestellt, wie wichtig die Hauptdirektive ist, und irgendwie ist die Geschichte nicht wirklich erfunden, sondern erinnert ziemlich an aktuelle politische Dinge, nämlich dass Leute, die sich in anderer politischer Angelegenheiten einmischen, zu allem Überfluss auch noch Waffen liefern. Das ist schon mehrmals im Laufe der Geschichte passiert und meist ist der Schuss nach hinten losgegangen, im wahrsten Sinne des Wortes. Alles in allem eine nette Episode, die vor allem die Maskenbildner gefordert hat.

EPISODE 17 - DIE SORGE DER ALDEANER (Originaltitel: When The Bough Breaks)
Aldea galt als Mythos, niemand weiß, ob dieses hochtechnisierte, hochzivilisierte und immer versteckt lebende Volk wirklich existiert, doch nun hat die Enterprise den Planeten entdeckt. Nicht durch Zufall, wie sich herausstellt. Die Aldeaner erscheinen friedlich und sehr freundlich, doch sie haben ein Problem. Alle sind zeugungsunfähig und die Aldeaner sind vom Aussterben bedroht. Da die Enterprise-Crew nicht bereit ist, ihre Kinder herauszurücken, entführen sie alle Kleinen von der Enterprise...

Für alle Hasser von Wesley Crusher, und von denen gibt es einige, dürfte diese Episode der echte Graus sein, denn er hat hier die größte Rolle einnehmen dürfen. Erwähnenswert ist natürlich, dass man hier endlich einmal sieht, dass an Bord der Enterprise auch ganze Familien anzutreffen sind. Das ist zwar schon mehrmals angedeutet worden, doch dieses Mal spielt diese Tatsache wirklich mal eine Rolle. Picard jedenfalls muss ein wenig über seinen Schatten springen und muss seine Abneigung gegen Kinder überwinden, um diese zu retten. Weiterhin gelungen ist natürlich der Aspekt, dass die Aldeaner keine wirklich bösen Wesen sind und dass sie so liebevoll mit den Kindern umgehen. Apropo Aldeaner. Irgendwie scheint es nur eine Handvoll davon zu geben.

EPISODE 18 - EIN PLANET WEHRT SICH (Originaltitel: Home Soil)
Die Enterprise hat den Auftrag, einen Planeten zu besuchen, auf den Terraformer den Planeten bewohnbar machen. Offensichtlich ist man dort nicht sehr begeistert über das Eintreffen des Raumschiffes. Während ein Team an Bord der Terraforming-Station ist, geschieht ein Unglück. Ein Terraformer wird durch einen gestörten Laserbohrer getötet und greift auch Data an. Anscheinend hat einer der vier Terraformer den Bohrer auf Angriff umprogrammiert. Dann findet die Crew einige anorganischen Massen, die aber leben. Niemand hat sie bemerkt, doch sie sind sauer und wollen nun Krieg...

Der Knüller an dieser Episode ist der Satz der kristallinen Lebensform. Sie nennen die Menschen „hässliche, hässliche große Beutel, hauptsächlich mit Wasser gefüllt“. Wenn es bei „STAR TREK“ schon mal Außerirdische gibt, die nicht humanoid sind, sind sie gleich so extrem anders, warum gibt es nicht einfach mal eine Lebensform, die zum Beispiel fünf Meter groß ist und sechs Arme hat. Was an dieser Episode als „STAR TREK“-Gucker etwas verwundert, ist, dass alle so überrascht sind, eine anorganische Lebensform zu finden, denn man ist schon mal einer begegnet, nämlich der Rasse der Horta. Ansonsten eine recht gelungene Episode.

EPISODE 19 - PRÜFUNGEN (Originaltitel: Coming Of Age)
Auf der Enterprise stimmt was nicht. Man glaubt, dass es eine Verschwörung innerhalb der Sternenflotte gibt und Admiral Quinn glaubt, dass der Ursprung von der Enterprise kommt. Admiral Quinn ordnet eine Untersuchung an, die Commander Remmick durchführt. Der Mann ist ein unangenehmer Zeitgenosse, und er stellt allen Mannschaftsmitgliedern sehr merkwürdige Fragen bezüglich des Captains. Als niemand negatives über den Captain sagt und es so aussieht, als würden alle bedingungslos hinter ihm stehen, eröffnet Quinn Picard eine Überraschung. Wesley Crusher unterdessen muss auf Relba die Aufnahmeprüfung für die Sternenflotten-Akademie absolvieren und obwohl es so scheint, als ob er der Beste seines Jahrganges ist, muss auch er eine Überraschung erleben...

Es geht hier zwar nicht um große Weltraumschlachten oder umfassende politische Intrigen, doch diese Episode kann trotzdem überzeugen, was vor allem daran liegt, dass man in beiden Handlungssträngen nicht erwartet, das sie so enden, wie sie eben enden. Interessant ist auch, dass „THE NEXT GENERATION“ mehr aufeinander aufbaut, als die alte Classic-Serie. Die Verhöre von Remmick verweisen nämlich auf die vorangegangenen Folgen und bietet einen Einstieg in eine Geschichte um eine Verschwörung innerhalb der Sternenflotte, auf die noch innerhalb der ersten Staffel (genaugenommen Episode 25) eingegangen wird. Das Zitat dieser Folge ist von Worf: „Es sind nur Narren, die keine Furcht kennen“.

EPISODE 20 - WORFS BRÜDER (Originaltitel: Hearts Of Glory)
Die Enterprise trifft auf ein defektes tolarianisches Schiff, auf dem sich merkwürdigerweise nur drei Klingonen befinden. Kurz bevor man das Schiff aber weiter untersuchen kann, explodiert es und man rettet die Drei mittels Beamen. Einer von ihnen stirbt aufgrund seiner schweren Verletzungen. Die zwei Überlebenden Koris und Kunivas erklären, dass sie nur Passagiere auf dem Raumschiff waren, welches überraschend von Ferengis angegriffen wurde. Picard glaubt ihnen nicht, und es stellt sich bald heraus, dass er Recht haben sollte, denn ein klingonisches Schiff kommt vorbei und erklärt, dass es sich bei den aufgelesenen Klingonen um Flüchtlinge handelt. Währenddessen inhaftiert Tasha die zwei, weil sie irrtümlich glaubt, die zwei würden ein Kind als Geisel nehmen. Koris und Kunivas brechen aber aus...

Das interessanteste an dieser Episode ist natürlich die Szene, in der wir und auch die Crew der Enterprise mit dem Visor von La Forge gucken dürfen und dadurch die Welt so sehen, wie er sie sieht. Seine Wahrnehmung ist für den normalen Menschen vollkommen wirr, doch die Kunst ist es natürlich, dass das Hirn die nicht gewünschten Teile rausfiltert, so wie es z.B. aus einem Stimmengewirr sich auf eine Stimme konzentrieren kann. Dann spielt hier natürlich eine wichtige Rolle Worfs Einstellung gegenüber der Förderation, denn die beiden Klingonen versuchen ihm schon einzureden, dass er ein Weichei sei, weil er sich an die Spielregeln der Menschen hält. Dabei darf Worf endlich einmal zeigen, dass er kein oberflächlicher Offizier der Brücke ist, sondern dass hinter seinem Charakter echte Tiefe steht.

EPISODE 21 - DIE WAFFENHÄNDLER (Originaltitel: Arsenal Of Freedom)
Als das Außenteam der Enterprise auf den Planeten Minos kommt, der für seinen exzessiven Waffenhandel bekannt ist, muss man feststellen, dass der Planet unbewohnt scheint, doch ein paar automatische Kampfsysteme machen ihnen das Leben schwer, vor allem deshalb, weil diese intelligent sind und sich ständig verbessern. Das kostet Picard und ganz besonders Beverly Crusher beinahe das Leben, doch dann muss der Captain feststellen, dass dies nur eine Präsentation einer neuen Waffe ist, doch es ist niemand mehr da, der sie stoppen kann...

Na, wer erinnert sich da nicht spontan an „PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS“? Ein offensichtlich verlassener Planet, ein automatisches Waffensystem, das unsere Helden attackiert, und dann ein Kerl, der erstaunlich an Slarti Bartfass erinnert. Es ist natürlich klar, dass die Episode dadurch sehr satirische, ja fast gar sozialkritische Züge trägt. Übrigens sollten sich Picard und Crusher hier näherkommen, doch das wurde fallengelassen, um die Beziehung weiterhin knisternd zu halten. Ich persönlich muss allerdings gestehen, dass ich die Beziehung der zwei zu keiner Zeit der Serie knisternd fand.

EPISODE 22 - DIE SEUCHE (Originaltitel: Symbiosis)
Die Enterprise rettet zwei Leute eines zerstörten Frachters vom Planeten Onara. Diese bringen eine Fracht mit und auch zwei Leute vom Planeten Brekia. Zwischen den vier herrscht ein tiefer Streit. Auf Onara wütet eine schreckliche Seuche und nur auf dem Planeten Brekia wächst ein Gegenmittel. Die Brekianer haben nur einen einzigen Wirtschaftszweig: Das Gegenmittel. Und sie haben nur einen einzigen Kunden: Das Volk der Onaraner. Allerdings ist die Fracht, eben jenes Gegenmittel, noch nicht bezahlt worden und so verweigern die Brekianer die Auslieferung der Fracht, was den Tod eines ganzen Volkes nach sich ziehen würde. Dann allerdings findet Beverly Crusher heraus, dass es sich bei dem Gegenmittel um kein Medikament handelt, sondern um eine Droge. Die Brekianer halten sich die Onaraner gefügig, um ihren Lebensstandard zu halten...

Eine wirklich absolut gelungene Folge, die von vorne bis hinten logisch durchdacht ist und deren Auflösung durch Captain Picard schon fast als genial zu betrachten ist. Kompliment an die Drehbuchschreiber Robert Lewin, Richard Manning und Hans Beimler. Es wird deutlich, wie stark Picard die Regeln der Förderation, insbesondere natürlich die Hauptdirektive, befolgt, durch unbestechliche Logik diese aber so anwendet, dass sie seinen Plänen nützlich sind. Was allerdings total abnervt, ist das Gespräch zwischen Tasha Yar und Wesley Crusher. Der angeblich so schlaue Junge soll angeblich noch nie etwas über die Wirkung von Drogen gehört haben. Das ist alles andere als logisch. Das gibt wieder Minuspunkte an die Drehbuchautoren.

EPISODE 23 - DIE SCHWARZE SEELE (Originaltitel: Skin Of Evil)
Die Enterprise kommt zum Planeten Vagra II, wo Counselor Troi mit einem Shuttle abstürzt. Ein Rettungsteam ist schnell vor Ort und trifft auf eine merkwürdige Pfütze, die aussieht wie Teer. Diese Masse lebt offensichtlich und versperrt ihnen den Weg, nur so rein aus Spaß und Laune verhindert sie, dass die Mannschaft Troi helfen kann. Die Masse tötet sogar Tasha Yar. Was kann Picard tun, um Troi zu retten?

Keine schlechte Folge, die natürlich durch die Tatsache in die Geschichte eingegangen ist, dass ein ständiges Mitglied der Enterprise-Besatzung stirbt. Ganz besonders bemerkenswert ist natürlich, dass ihr Tod im Grunde keinen Sinn für die Geschichte ergab. Sie starb keinen Heldentod, tat in ihren letzten Sekunden keine uneigennützige Sache, sie wurde einfach dahingemeuchelt, weil das Wesen einfach Lust dazu hatte. Und der Zuschauer hofft bis zum Schluss, dass ihr Tod rückgängig gemacht werden kann, doch das kann er nicht, Gegenteil, am Ende gibt es noch einen tränenreichen Abschied im Holodeck, wo Tasha eine letzte Nachricht aufgezeichnet hat. Denise Crosby übrigens, die Darstellerin von Tasha Yar, wollte aus der Rolle aussteigen, weil sie sich nicht genug gefordert fühlte. Man muss auch zweifelsfrei feststellen, dass Worf die Rolle des Sicherheitsoffiziers später bedeutend besser ausfüllte als Tasha Yar es getan hatte, ohne hier allerdings auf die Fähigkeiten von Denise Crosby zu schließen. Das ist eine Drehbuchsache. Abgesehen von all diesen Dingen muss man der Folge allerdings bescheinigen, dass sie nach der letzten Folge „DIE SEUCHE“ ein bisschen abfällt, was die Story angeht.

EPISODE 24 - BEGEGNUNG MIT DER VERGANGENHEIT (Originaltitel: We´ll Aways Have Paris)
Die Enterprise gerät in eine seltsame Zeitstörung und wird auf den Planeten Vandor IV aufmerksam, wo Dr. Manheim geheime Experimente betreibt. Es entsteht ein schlimmer Riss im Raum-Zeit-Gefüge und die Enterprise muss sich darum kümmern. Als man Dr. Manheim zusammen mit seiner Frau an Bord beamt, muss Picard feststellen, dass die Frau seine Jugendliebe Janice ist, von der er sich seinerzeit nie richtig verabschieden konnte, was ihm bis heute noch auf dem Magen liegt...

Die Geschichte mit dem Riss im Raum-Zeit-Kontinuum ist relativ langweilig, Data muss hier mal wieder eingreifen, da ihm diese Sache nichts anhaben kann, doch die Geschichte kommt nicht richtig in Fahrt. Anders ist es da mit der Jugendliebe Picards. Hier kommen ein paar romantische Gefühle auf, doch natürlich kommen die zwei nicht zusammen. Interessant ist an dieser Geschichte die Auseinandersetzung mit Picard, der inmitten seiner Kühle mal wieder etwas menscheln darf.

EPISODE 25 - DIE VERSCHWÖRUNG (Originaltitel: Conspiracy)
Picard erfährt von einer angeblichen Verschwörung innerhalb der Führungskräfte der Förderation auf der Erde. Die Enterprise fliegt sofort hin, um der Sache auf den Grund zu gehen. Picard und Riker müssen im Sternenflotten-Hauptquartier erkennen, dass alle von seltsamen Parasiten befallen sind und von ihnen kontrolliert werden, mit dem Ziel, die Herrschaft zu übernehmen. Zu allem Überfluss muss Pircard erkennen, dass offensichtlich auch Riker von den Wesen kontrolliert wird...

Sehenswert ist der Anfang der Episode, in welcher Geordie Data einen Witz erzählt und Data ihn mit seiner Logik auseinander nimmt und dann zu der Schlussfolgerung kommt, dass dieser Witz witzig ist. Ein gekünsteltes Lachen setzt der Sache noch die Krone auf. Kurz darauf folgt ein weiterer Gag: Riker fragt Worf, was er denn vom Schwimmen halte und Worf antwortet verächtlich: „Schwimmen erinnert mich zu sehr an baden“. Der Rest der Episode ist durchwachsen. Es ist zum Beispiel ärgerlich, dass die Parasiten-Geschichte nicht weiter ausgebaut wird, da hätte man bedeutend mehr daraus machen können. Vor allem werden diese Invasoren nie wieder im „STAR TREK“-Universum erwähnt. Warum? Die Parasiten sind ziemlich übel mit Stop-Motion-Technik getricktst, doch dafür gibt es einen, für „STAR TREK“-Verhältnisse recht derben Horroreffekt zu sehen.

EPISODE 26 - DIE NEUTRALE ZONE (Originaltitel: The Neutral Zone)
Data und Worf entdecken auf einem alten, im All treibenden Schiff und finden dort drei eingefrorene Menschen, welche sie an Bord beamen. Es stellt sich heraus, dass es sich um Menschen aus dem 20. Jahrhundert handelt, die an damals unheilbaren Krankheiten litten und hofften, dass man sie in der Zukunft heilen könnte. Tatsächlich kann Beverly die Drei heilen. Inzwischen hat die Enterprise die Grenze des Romulanischen Reiches erreicht, wo ein paar Stationen der Förderation verschwunden sind. Zu den Romulanern hatte man seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr, doch der erste Kontakt ist nicht sehr zufriedenstellend, so dass ein Kampf nicht zu umgehen scheint...

Das ist die letzte Folge der ersten Staffel und eigentlich war sie ursprünglich als Dreiteiler inklusive Cliffhanger in die zweite Staffel gedacht. Durch einen Streik der Drehbuchautoren allerdings ist es nur zu dieser einfachen Folge gekommen. Im Ganzen ist es ein netter Schluss der ersten Season, der aber vor allem durch die Szenen mit den Leuten aus dem 20. Jahrhundert aufgelockert wird, da diese sich mit den Gegebenheiten der jetzigen Zeit auseinandersetzen müssen, wo Geld, Reichtum und Macht keine Rollen mehr spielen.

Die DVD-Box von PARAMOUNT präsentiert auf insgesamt sieben DVDs die komplette erste Staffel (jeweil 4 auf einer DVD). Auf der siebten DVD befinden sich die zwei letzten Episoden der Season und dann beginnen die Extras. Es fängt an mit „Der Beginn“. Ein Special über das Entstehen der ersten Fortsetzung der beliebtesten Science Fiction-Reihe aus den 60ern. Dieses Special wurde extra für diese DVD-Box erstellt und die Schauspieler und die Produzenten erinnern sich ihre ersten Tage in dieser neuen Welt. Es gibt Infos zum Casting, zum Grundgedanken der Serie, man bringt die damaligen Befürchtungen zur Sprache, das man eigentlich „STAR TREK“ nicht mit einer anderen Crew fortsetzen könne. Dazu gibt es ältere Aufnahmen von Gene Roddenberry, der ja leider bereits verstorben ist. (17:58 Min.). Weiter geht es mit eine „Analyse der Crew“. Die einzelnen Schauspieler sprechen übe ihre Rollen, wie sie hineingewachsen sind und über den Zusammenhalt der Crew auch über die Drehzeit hinweg (15:16 Min.). Es folgt die Dokumentation „Die Entstehung einer Legende“, eine Art Making Of, wo über den Dreh an sich und über die Special Effects gesprochen wird. Es gibt Extras über das Design der Serie, über das Make Up und über die Musik (15:25 Min.). Unter dem Punkt „Erinnerungswürdige Missionen“ gibt es dann Infos zu speziellen Episoden. In der Hauptsache erzählen die Beteiligten ein paar Anekdoten von den Dreharbeiten und natürlich wird über den tränenreichen Abschied von Denise Crosby berichtet (17:01 Min.).
(Haiko Herden)




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- Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert - Staffel 1 (USA 1987)

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