Charlie hat den "Push". Ebenso wie ihre Eltern hat sie die Fähigkeit, Dinge in Flammen aufgehen zu lassen. Da die Eltern wissen, was es heißt, mit dieser "Gabe" "gesegnet" zu sein – sie wurden von der "Firma" unmenschlichen Experimenten mit synthetischen Drogen unterzogen, die versteckte Kräfte hervorrufen sollen, um Soldaten zu kreieren – versuchen sie unter allen Umständen, ihr Kind davor zu schützen, ebenfalls in diese Tretmühle zu geraten. Doch eines Tages kann Charlie sich in der Schule nicht kontrollieren und wird seitdem von Leuten von der "Firma" verfolgt. Charlie begibt sich auf die Flucht...
Zu Stephen King, dem Autor des diesem Film zugrundeliegenden Buches, muss man wohl nicht viel sagen. Früher wurde jedes seiner überaus erfolgreichen Bücher verfilmt, doch man muss sagen, dass die meisten Filme gar nicht so richtig an die Qualität der Vorlagen herankommen. Auch "DER FEUERTEUFEL", der damals von Mark L. Lester verfilmt wurde, lebte im Grunde hauptsächlich vom Namen King als auch der jungen Drew Barrymore sowie heute einem leicht verklärten Blick darauf, wenn man zur damaligen Zeit gelebt hat. Die Neuverfilmung aus dem Hause Blumhouse nimmt sich des Themas an. Eigentlich war Fatih Akin im Gespräch für den Regiestuhl, doch anscheinend hat das Ganze nicht geklappt. So ist ein halbwegs ordentliches Remake gelungen, das mit moderner Tricktechnik und einer adäquaten Mischung aus Action und Drama – denn auch Charlie muss ja damit leben, anders zu sein als die anderen, was ihr teilweise nicht leichtfällt – zu gefallen weiß. Leider erfährt man auch in dieser neuen Version nicht allzu viel über die Hintergründe des Experiments und der synthetischen Drogen, die zu Kriegszwecken missbraucht werden sollten. Sicherlich ist hier kein neuer Klassiker entstanden, dafür mangelt es dann doch an verschiedenen Dingen, und wenn man die alte und die neue Version gegeneinander hält, hilft der oben erwähnte verklärte Nostalgieblick dabei, sich dann doch für die ältere Version zu entscheiden. Tolle Musik übrigens, das muss noch erwähnt werden, die von John Carpenter und seinem Sohn stammt und sogar noch ein bisschen besser ist als die damalige, die immerhin von Tangerine Dream stammte. (Haiko Herden)
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