Ein Team unter der Leitung von Mission Commander Marina Barnett startet eine zwei Jahre dauernde Marsmission. Weiterhin an Bord sind die Medizinerin Zoe Levenson und der Biologe David Kim. Schon ein gutes Stück von der Erde entfernt entdecken sie einen bewusstlosen Mann im Schiff. Es ist der verletzte Ingenieur Michael Adams. Da eine Rückkehr unmöglich ist, müssen sie ihn mitnehmen. Durch einen Defekt allerdings verknappen sich die Ressourcen, und bald schon ist klar: Um zu überleben, muss einer von ihnen sterben...
Dieses Weltraumabenteuer ist ein Überlebenskampf im All. Was ich mag, ist die Tatsache, dass es hier keine Bösen, keine Egoisten und keine Arschlöcher gibt, sondern dass die Crew versucht, das Problem irgendwie zu lösen. Es geht also weniger um Action und Spannung, sondern um die technischen Probleme und die zwischenmenschlichen, emotionalen und moralischen Konflikte, auch auf Ethik und Psychologie. Natürlich gibt es auch existenzielle Fragen zum Thema Leben und Tod und was bedeutet es, ein Mensch zu sein. Das können die Darsteller um Toni Collette auch wunderbar zur Geltung bringen. Das Setting ist gelungen, durch die Enge auch recht klaustrophobisch, und zum Finale geht es dann auch raus in den luftleeren Raum, was auch tricktechnisch gelungen ist. Das Ende findet dann inmitten eines Sonnenwindes statt, was auch ganz schön ist. Ein wirklich ordentliches Space-Drama. (Haiko Herden)
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