Companion - Die perfekte Begleitung(USA 2025)Originaltitel: Companion Alternativtitel: Regie: Drew Hancock Darsteller/Sprecher: Sophie Thatcher, Jack Quaid, Lukas Gage, Megan Suri, Harvey Guillén, Rupert Friend, Jaboukie Young-White, Marc Menchaca, Genre: - Thriller - Science Fiction/Fantasy - Horror/Splatter/Mystery
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Iris verbringt mit ihrem Partner Josh und dessen Freundeskreis das Wochenende in einem abgelegenen Seehaus und macht eine schockierende Entdeckung: Sie ist kein normaler Mensch, sondern ein hochentwickelter Android, ein sogenannter Companion-Begleitroboter. Mit der Zeit wird klar, dass Josh ihre Programmierung manipuliert hat, um sie zu kontrollieren und in gewissen Situationen bestimmte Befehle auszulösen, unter anderem den, sich einfach auszuschalten. Die Situation eskaliert, als ein gemeinsamer Bekannter, Sergey, der Besitzer des Hauses, Iris bedroht und sie sich aus Notwehr zur Wehr setzen muss, was Sergey das Leben kostet. Danach beginnt Iris langsam, ihre eigenen Fähigkeiten zu verstehen und sich von Joshs Kontrolle zu lösen. Auf der Flucht durch den Wald steigert sie ihre Intelligenz und beginnt zu begreifen, was mit ihr geschehen ist und welche Rolle Josh dabei wirklich spielt...
Der Regisseur Drew Hancock liefert mit diesem Science-Fiction-Thriller sein Spielfilmdebüt ab und mischt klassische Genre-Elemente wie Romantik, KI-und Cyborg-SciFi und einem Hauch von Psycho-Horror. Was diesen Film recht spannend macht, ist die Art und Weise, wie Hancock klassische KI-Themen mit einer Weekend-Trip-Geschichte mischt, die sich von einer gemütlichen Beziehungskomödie bald in ein sehr interessantes Szenario verwandelt. Die Beziehung zwischen Iris und Josh beginnt wie ein typisches Paar-Flirt-DIng, entwickelt sich aber bald in eine Richtung, bei der man nicht mehr weiß, wem man trauen kann. Und wenn man dann merkt, dass Iris kein Mensch, sondern eine Art Android ist, der von einer App kontrolliert werden kann, kippt die Stimmung ganz wunderbar. Hancock gelingt ein gelungener Blick auf toxische Beziehungen und auf den Wunsch nach Kontrolle über den Partner und arbeitet das gut heraus, ohne dass der Spaß darunter leidet. Die Figuren sind weder eindimensional noch dreidimensional, und gerade wenn die Spannung steigt, zeigen sie auch ihre verletzlichen Seiten, was dem Ganzen eine halbwegs menschliche Note verleiht. Vielleicht ist das Ganze kein Werk, das die Filmgeschichte neu schreibt, aber der Film macht Spaß. (Haiko Herden)
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