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Bare Behind Bars

Originaltitel:
Alternativtitel:
Regie:
Osvaldo de Oliveira
Darsteller/Sprecher: Maria Stella Splendore, Neide Ribeiro, Marcia Fraga, Danielle Ferrite,
Genre: - Thriller - Erotik


Das Frauengefängnis Prisao ist dreckig und wird von sadistischen Wärterinen und der fiesen Direktorin beherrscht. Als Ausgleich zu den üblen Attacken der Aufpasser hegen die Gefangenen lesbische Spielchen und auch die Direktorin holt sich dann und wann ein Mädel aus der Zelle, um ein wenig Spaß zu haben. Drei von ihnen schmieden Fluchtpläne und machen sich körperlich an die wichtigen Leute des Gefängnisses ran, um alles auszuloten. Als dann die Flucht eines Tages tatsächlich gelingt, würde sich manch eine wünschen, dort geblieben zu sein...

Ein weiterer Film aus der langen Reihe der Frauenknast-Filme, dieser Streifen konzentriert sich allerdings mehr auf viele Softsex-Szenen, die von der Anschauung der Dinge allerdings manchmal doch ein paar Nummern größer sind als mancher Softsexfilm und ist damit eher genau das richtige für Spanner und Voyeure. Die Bildqualität der ASTRO-Videokassette ist gut, hier wird der Film erstmalig ungeschnitten, neu bearbeitet und im Original Kinoformat gebracht. Gut an dem Film ist der Schluß, bei dem jeder der drei Frauen in den armseligen Ghettos von Rio de Janeiro ein anderes Schicksal ereilt, da ist es tatsächlich so, dass es in dem Gefängnis relativ human zuging, was aber eher auf den Film zurückzuführen ist, denn die Knastdramatik kommt nicht richtig gut rüber, man meint eher, dass man sich dort ja eher wohlfühlen müßte bei all den Sexorgien. (Haiko Herden)

In einem Frauenknast herrschen üble Zustände, die gefangenen Frauen leben im Dreck, haben kaum etwas zum anziehen, werden ständig verprügelt und/oder von den Aufseherinnen vergewaltigt und überhaupt ist alles ziemlich scheiße, so dass einige Gefangene planen, auszubrechen, was schließlich sogar gelingt, doch ist das Leben außerhalb der Gefängnismauern auch nicht leicht...

Ob dieser Film tatsächlich aus Brasilien stammt, weiß ich nicht, da weder auf der Hülle, noch im Abspann irgendein Copyright-Vermerk ist, ist aber auch ziemlich egal, denn bei diesem Schundprodukt handelt es sich um einen typischen Frauenknastfilm, wie es sie eine zeitlang alle naslang gab, auch unser geliebter Jess Franco hat zu dieser Welle ein paar Werke beigesteuert. Eine eindeutige Handlung gibt es nicht, dafür laufen die Frauen fast durchgehend nackt rum. Was der Produzent an Kostümen gespart hat, hätte er mal in ein Drehbuch investieren sollen, denn das scheint es nicht gegeben zu haben. Dafür überschreitet der Film mehr als einmal die Grenze zur Pornographie. Dazu kommt die Gewalt und der Sadismus der Direktorin und der Wärterinnen. Dieser Film möchte dem Zuschauer suggerieren, dass im Frauenknast alle lesbisch sind, was natürlich totaler Blödsinn ist. Trotz der manchmal recht drastischen Gewaltszenen schafft der Film es nicht, den Zuschauer zu berühren und kommt nicht über den Durchschnitt unzähliger Sexploitation-Machwerke der 80er Jahre hinaus. (A.P.)



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