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Ach jodel mir noch einen

(BRD 1974)

Originaltitel: Ach jodel mir noch einen
Alternativtitel: Stosstrupp Venus bläst zum Angriff
Regie:
Georg Tessler
Darsteller/Sprecher: Nina Frederik, Catharina Conti, Heidrun Hankammer, Alena Penz, Gerti Schneider, Franz Muxeneder,
Genre: - Komödie - Science Fiction/Fantasy - Erotik


Die Bewohner auf dem Planeten Venus können sich nicht mehr fortpflanzen. Es leben dort eh nur Frauen und die männlichen Samen sind zu alle. Nun also ist ein Raumschiff unterwegs, um von den Wilden auf der Erde Samenzellen zu stibitzen. Die Venus-Damen Solaria, Vegania, Galaxia und zwei weitere landen in Oberbayern. Ihre fliegenden Untertasse wird beobachtet und einige Leute machen sich sofort daran, das Raumschiff zu suchen. Die Damen von der Venus trennen sich, um sich Erdenkleidung zuzulegen und bei den Männern den sogenannten „Reibstoff“ abzuzapfen. Mit Tricks und Geschick locken sie ein paar gestandene Mannsbilder, natürlich Urbayern, in ihr Raumschiff und entnehmen ihnen per Bumsomat das Sperma, doch die gemelkten Männer erklären den Mädels, dass man auch anders Sperma entnehmen kann. So werden die hübschen Damen, die man für Französinnen hält, in die hohe Kunst der Liebe eingeführt...

Tja, und eingeführt wird hier tatsächlich so einiges. Dieser Science Fiction-Klamauk von der Firma Lisa-Film aus Österreich hat insgesamt 4,5 Millionen Schilling gekostet und war in Deutschland lange Zeit indiziert. Wieso dies passierte, weiß man nicht. Liegt es vielleicht daran, dass die Herren der deutschen Zensurbehörde es nicht gerne sahen, dass man ihre Geschlechtsgenossen als Samenerzeugungs-Maschinen ausnutzte? Marketing-Film hat einen erneuten Antrag gestellt und es geschafft, diesen Film vom Index zu kriegen. „ACH JODEL MIR NOCH EINEN“ oder auch „STOSSTRUPP VENUS BLÄST ZUM ANGRIFF“, wie der Alternativtitel lautet, ist wirklich ein absolut komisches Machwerk und zeigt uns, dass Bayern ihre Blasmusik als zärtlich-romantische Liebesmusik bezeichnen, was aber sicherlich nur vom Wort „blasen“ herrührt. Zitat des Filmes stammt von einer Venus-Frau beim Beischlaf: „Aber Herr Lichtenberg. Aber Herr Lichtenberg, Herr Lichtenberg, Herr Lichtenberg, Herr Lich..., herrlich, herrlich...“.

Die deutsche DVD von Marketing-Film präsentiert den Film in Deutsch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:1.75. Als Extras gibt es eine Slideshow (1:31 Min.) sowie das Presse- und Werbeheft (3:50 Min.). (Haiko Herden)



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