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Blade

(USA 1998)

Originaltitel: Blade
Alternativtitel:
Regie:
Stephen Norrington
Darsteller/Sprecher: Wesley Snipes, Stephen Dorff, Kris Kristofferson, Udo Kier, N´Bushe Wright,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


1967. Eine kurz vor der Entbindung stehende Frau wird von einem Vampir gebissen. Die Frau stirbt dabei, doch das Baby kann gerettet werden und ist dadurch zu einem Halbvampir geworden. Das Baby wächst heran, ist inzwischen groß und wird gemeinhin Blade genannt. Blade ist von Rache besessen und sein Ziel ist es, Deacon Frost, den großen Obervampir zu töten. Professor Abraham Whistler hat ein Serum entwickelt, welches Blade´s immer größer werdenden Blutdurst unterdrückt, doch die schädlichen Dosierungen werden immer größer, weil Blade, der sogenannte Daywalker langsam resistent dagegen wird. Dafür hat Blade übermenschliche Kräfte. Zusammen mit der gebissenen Ärztin Karen Jansen, die ebenfalls vom Professor das Serum erhält, will Blade Frost stellen, da er eine neue Spur gefunden hat. Die Ärztin soll nun als Lockvogel dienen, denn Frost ist immer bestrebt, seine „neuen Schäfchen“ unter seinen Hut zu ziehen...

Blade ist eine Comicfigur aus dem Jahre 1972, die von Marv Wolfman für „Tomb Of Dracula“ kreirt wurde. Das interessante an Blade ist, dass er weder gut, noch böse ist, er ist einzig versessen auf Rache und tötet seine Feinde mit Freude. Er ist zügellos und ohne Moral, so wie es die Werwölfe in „DAS TIER“ auch sind und irgendwie erinnert mich der Film von der Grundstimmung her an „NEAR DARK“. Der Vampirismus hier wird übrigens versucht, auf die medizinische Art und Weise zu erklären, als Blutkrankheit und als Seuche. Natürlich, und das ist ja wohl das wichtigste an „BLADE“, sind die Goreeffekte, die hier fast inflationär benutzt werden, nicht zu verachten. Die erledigten Vampire zerfallen innerhalb einer Sekunde in ihre Bestandteile, bzw. zu Staub. Sicher, „BLADE“ ist nicht gerade sehr intellektuelle, aber der Film wirkt wie ein langes, hektisches, ruckelndes, effektvolles aber auch oberflächliches Musikvideo. Zwei Fortsetzungen sollen übrigens noch geplant sein.

BLADE DVD-Infos: Die DVD von „BLADE“ sollten sich andere Filmfirmen mal als Vorbild nehmen. Als allererstes erwartet einen ein schön animiertes, mit Musik unterlegtes Menü. Als Sprache gibt es Englisch und Deutsch in 5.1 Dolby Digital oder wahlweise Englisch in 2.0 Dolby Surround. Als weiteres Audiofeature gibt es einen Kommentar mit Wesley Snipes und anderen. Hier wird alles mögliche interessante zur Entstehungsgeschichte und so weiter erzählt, während man den Film betrachten kann. Untertitel kann man wählen in Deutsch oder Englisch. Unter dem Menüpunkt „La Magra“ gibt es ein alternatives Ende zu betrachten, welches nie fertig gestellt wurde und ein paar noch nicht ausgearbeitete Specialeffects birgt. Man sieht ebenfalls ein paar geschnittene Szenen, ein paar Skizzen des Produktionsdesigners und Interviews, warum es keine Fortsetzung von "BLADE" geben soll (inzwischen ist aber raus, dass es im Jahr 2000 doch eine Fortsetzung geben wird). Dieses Special hat eine Länge von 14.09 Minuten und ist nur in Englisch anzuschauen. Der nächste Menüpunkt nennt sich „Designing Blade“. Hier gibt es Informationen zur allgemeinen Entstehungsgeschichte des Filmes, z.B. zum Design, zu den Masken und den Effekten, den Kulissen, zu den Waffen und den Martial Arts-Szenen. Dies hat eine Länge von 22.33 Minuten und ist ebenfalls nur in Englisch. Als nächstes bekommen wir Infos zur Darstellern und Machern. Abzurufen sind Wesley Snipes (1.22 Min.), Stephen Dorff (1:42 Min.), Kris Kristofferson (1:10 Min.) und scrollende Texttafeln zu Stephen Norrington (Regie), David S. Goyer (Drehbuch, u.a. hat er auch „DARK CITY“ und „THE CROW“ geschrieben), Donald Logue und N´Bushe Wright (Nebendarsteller).

Dann gibt es noch den offiziellen „BLADE“-Trailer zu sehen und 5:40 Min. unkommentierte Behind The Scenes-Ausschnitte. Zuguterletzt gibt es noch das offizielle Making Of zu begutachten mit einer Länge von 21.11 Min. Insgesamt gibt es fast 80 Min. Zusatzmaterial zu schauen und das der Film an sich auch noch ungeschnitten ist, macht die DVD zu einem Pflichtkauf. So muß eine DVD aussehen, dann klappt es auch mit dem Verkaufen! (Haiko Herden)

Blade, ein halber Vampir sowie ein halber Mensch, muss seinen Blutdurst durch ein Serum unterdrücken, welches von seinem Tüftler und Kumpel Whistler entwickelt wurde. Und so macht sich Blade auf Vampirjagd, und auf seiner Liste steht der Obervampir Decon Frost...

Schön grob dargestellt, die Handlung. Ich will zu diesem Kultfilm einfach nicht so viele Worte verlieren. Er ist echt klasse. Viel Action und Nervenkitzel, tolle Effekte mit schön splattrigen Szenen. Wesley Snipes braucht zwar mimisch nicht viel tun, spielt aber trotzdem super und man nimmt ihm den "Blade" voll ab. Als Horror-, Fantasy-, Action- und Splatterfan muss man den Streifen gesehen haben! (Daniel Hinrichsmeyer)



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Alles von Stephen Norrington in dieser Datenbank:

- Blade (USA 1998)
- Death Machine (England 1994)

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